Die Bedingungen für die Ansiedlung von Juden in dieser Region waren gut, denn hier konkurrierten drei Herrschaften auf engem Raum miteinander: das katholische Sommerau, das den Freiherren von Fechenbach und de1
Aus dem 16. und 17. Jahrhundert haben sich vereinzelt Nachweise über jüdisches Leben in Sommerhausen erhalten. So werden in einer Urkunde aus dem Jahr 1532 unter den Gewährsmännern eines verschuldeten Würzburg1
In Spalt hat es zwar nie eine jüdische Gemeinde gegeben, trotzdem spielt die bekannte Hopfen-Stadt in der jüdischen Geschichte Frankens eine Rolle. So erinnert das Steinrelief einer "Judensau" an die judenfein1
Erst ab dem späten 19. Jahrhundert lebten vereinzelt jüdische Mitbürger in Stamsried, die der IKG Cham angehörten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges richteten die US-Militärverwaltung und die UNRRA in Stam1
Steinach ist heute ein Ortsteil von Bad Bocklet. Im Mittelalter lag die Siedlung in einem wirtschaftlich attraktiven Gebiet zwischen alten Handels- und Königsstraßen, die das Rheinland mit dem Alpenraum verban1
Das Dorf gehörte zur Herrschaft der Freiherren von Hutten-Stolzenberg. Im Jahr 1740 lebten hier vier jüdische Familien. In den 1760er Jahren ließ die Ortsherrschaft ein Gebäude errichten, in dem sich Mietwohnu1
Die Entstehung einer jüdischen Gemeinde in Steinhart, heute ein Ortsteil von Hainsfarth, geht in die Zeit Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. 1560 standen unter dem Schutz des damaligen Orts1
Der früheste Nachweis einer jüdischen Familie in Steppach, welches zur Markgrafschaft Burgau gehörte, datiert von 1570: Ein jüdischer Bankier namens David aus Steppach forderte von Erzherzog Ferdinand die Besc1
Wann sich die ersten Juden in Straubing niederließen, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Nach der Raffelstetter Zollordnung um 904 waren jüdische Kaufleute entlang der Donau tätig. Man kann also nur spek1
Von den Lehnsherren Castell und Hohenlohe erwarben die Freiherrn von Seckendorff ab Mitte des 15. Jahrhunderts nach und nach einen geschlossenen Herrschaftskomplex rund um Sugenheim und errichteten ein Schloss1
Bei der Vergabe der Judenmatrikel erfassten die Beamten des Königreichs Bayern eine kleine jüdische Gemeinde in Sulzbach am Main (nicht zu verwechseln mit dem bedeutenden jüdischen Druckereizentrum im oberpfäl1
Seit Anfang des 14. Jh. gab es in Sulzbach jüdische Einwohner. Dies belegt eine Urkunde aus dem Jahr 1305. Juden aus dem Ort gehörten laut dem Nürnberger Memorbuch zu den Opfern des Pestpogroms der Jahre 1348/1
Mehrere Hinweise in schriftlichen Quellen geben Anlass zu der Vermutung, dass bereits im 14. Jahrhundert Juden in Sulzbürg ansässig waren; ein erster eindeutiger Nachweis liegt jedoch erst mit dem Visitationsb1
Erste spärliche Nachrichten von jüdischen Familien in Sulzdorf an der Lederhecke gibt es aus dem 17. Jahrhundert, als ein Abraham und ein Schmul (1656) in den Gemeinderechnungen genannt werden. 1695 sind drei 1