Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Mainbernheim Gemeinde

Aus dem Spätmittelalter sind keine Namen jüdischer Mainbernheimer überliefert. Für die Ansiedlung von Juden in dem an einer überregional bedeutenden Handelsstraße gelegenen Ort sprechen die Ortsherrschaft reich

Maineck Gemeinde

In Maineck, heute ein Ortsteil der Gemeinde Altenkunstadt, bestand eine jüdische Gemeinde bis etwa 1879. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Die ersten namentlich bekannten j

Mainstockheim Gemeinde

1535 ist mit einem von dem Markgrafen von Brandenburg-Ansbach ausgestellten Schutzbrief für den Juden Seligmann und seinen Sohn Nathan erstmals ein Jude in Mainstockheim urkundlich belegt. Vor Beginn des Dreißi

Markt Berolzheim Gemeinde

Unter dem Schutz der Marschälle von Pappenheim, die 1573 den meisten Grund mitsamt den beiden Schlössern im Ort erworben hatten, lebten Ende des 16. Jahrhunderts die ersten Juden in Berolzheim. Wahrscheinlich w

Markt Erlbach Gemeinde

Am 16. Juli 1328 wurde ein Kalman aus Erlbach als Bürger in Nürnberg aufgenommen. Die Spuren einer jüdischen Ansiedelung führen also bis ins Mittelalter zurück. Ob allerdings Erlbach auch zu den Orten zählt, de

Marktbreit Gemeinde

Ein erster Hinweis auf die Anwesenheit von Juden im damaligen Unternbreit findet sich in einem Eintrag des Segnitzer Gerichtsbuchs vom 18. August 1541, das einen Unternbreiter Juden namens Mos als Gläubiger erw

Marktheidenfeld Gemeinde

Abgesehen von einer jüdischen Handwerkerfamilie, die 1596 aus Remlingen vertrieben wurde und hier Fuß fassen konnte, gab es in Marktheidenfeld bis ins letzte Drittel des 19. Jh. keine Israeliten. Der Ort fiel z

Marktoberdorf Gemeinde

Zwischen Mai 1946 und Herbst 1947 bestand in Marktoberdorf eine Jüdische Gemeinde. Zeitweise lebten über 60 Displaced Persons (DP) in dem Ort, Der Verwaltungssitz der Jüdischen Gemeinde war in Gasthof Neue Post

Marktsteft Gemeinde

Möglicherweise lebten Juden in Steft bereits vor den 1567 und 1573 erfolgten Ausweisungen der Juden aus dem Oberamt Creglingen der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach. 1713 besaßen die Juden Elias und Schim

Maroldsweisach Gemeinde

Maroldsweisach wird 1118 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehörte bis 1803 zum Hochstift Würzburg. Ab dem frühen 15. Jahrhundert hatten die Steiner zu Altenstein die Ortsherrschaft inne und übersiedelten na

Mechenried Gemeinde

Das Dorf Mechenried ist urkundlich im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt und gehörte bis zur Säkularisation 1803 zum Hochstift Würzburg und fiel 1814 endgültig an Bayern. Mechenried war, wie viele andere Dörfer i

Memmelsdorf Gemeinde

Mitte des 17. Jahrhunderts lassen sich zum ersten Mal jüdische Familien in Memmelsdorf nachweisen. Um 1700 lebten dort zwölf Haushalte. Zu dieser Zeit hat sich wahrscheinlich eine jüdische Gemeinde gebildet. Al

Memmingen Gemeinde

Die ersten Hinweise auf jüdisches Leben in der Stadt beziehen sich auf Geldverleiher, die sich hier im 14. Jh. aufhielten. So wird 1310 in Augsburg ein Jude Michael von Memmingen genannt. Unter dem Jahr 1344 is

Miltenberg Gemeinde

Bereits Erzbischof Werner von Eppstein (Amtszeit 1259‒1284) sorgte für die Ansiedlung von Schutzjuden unterhalb der Festung, die das Erzstift Mainz zum Schutz von Miltenberg errichtet ließ. Die Juden förderten

Mistelfeld Gemeinde

In Mistelfeld, heute ein Ortsteil von Lichtenfels, gab es seit dem 18. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Schutzgeber war das Kloster Langheim, das die Grundherrschaft ausübte. Erste Spuren verweisen in das au

Mittelehrenbach Gemeinde

Mittelehrenbach (heute ein Ortsteil von Leutenbach, Landkreis Forchheim) hatte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde. Bei der Erstellung der Matrikellisten in den 1820er Jahren

Mittelsinn Gemeinde

In den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. nennen die archivalischen Quellen zwei Schutzjuden des Würzburger Juliusspitals, die in Mittelsinn ansässig waren. 1740 werden im Ort drei jüdische Haushaltsvorstände unter

Mittelweilersbach Gemeinde

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wohnten jüdische Familien in den Nebengebäuden des Schlosses Mittelweilersbach.1685 berichtete der katholische Pfarrer von "30 Juden klein und groß im Mittlernwallersbacher Schlo

Mitwitz Gemeinde

Bereits in den Lehensurkunden der Herren von Schaumberg, also bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, ist zwar von der Anwesenheit von Juden die Rede, ohne dass es allerdings weitere Hinweise gibt. 1588 unter den He

Mömlingen Gemeinde

In Mömlingen, Landkreis Miltenberg, gab es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein kleine jüdische Gemeinde. Ob der Flurname "Judenkirchhof", der 1847 im sogenannten Königswald auf einem Katasterplan ersc

Mönchsdeggingen Gemeinde

In Mönchsdeggingen bestand von 1684 bis zur Auflösung am 25. April 1879 eine Jüdische Kultusgemeinde. Einige der ersten jüdischen Familien waren aus Höchstädt/Donau zugezogen, wo sie ausgewi

Mönchsroth Gemeinde

Löw und Leo, die zu Pfingsten 1593 die Handelsmesse in Nördlingen besuchten, sind die ersten urkundlich erwähnten Mönchsrother Juden. Die Grafen von Oettingen hatten ihnen die Ansiedelung auf ihrem Gebiet erlau