Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Reckendorf Gemeinde

Der erste Hinweis auf jüdische Einwohner in Reckendorf findet sich in Gerichtsakten aus dem Jahr 1501, wonach ein Jude aus dem Ort Opfer eines Diebstahls wurde. Der zweitälteste Beleg stammt aus der Frühzeit de

Redwitz Gemeinde

In der Gemeinde Redwitz an der Rodach (Landkreis Lichtenfels) gab es vom 17. Jahrhundert bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts eine jüdische Gemeinde. Die Ortsherren waren die Mitglieder der Aelsfam

Regensburg Gemeinde

Die erste Erwähnung eines Juden in Regensburg findet sich 981 in einer Urkunde Kaiser Ottos II. Der früheste Hinweis auf eine jüdische Siedlung ist einem Schenkungsbuch des Klosters St. Emmeram aus den ersten J

Rehweiler Gemeinde

Rehweiler gehörte zum Herrschaftsbereich der Grafen Castell. Die dort ansässigen jüdischen Einwohner hatten den Status von Schutzjuden. Seit etwa 1737 sind im Gräflich Castell'schen Archiv Unterlagen zu Schutzj

Reichmannsdorf Gemeinde

Reichmannsdorf war seit dem Ende des 17. Jahrhunderts im Besitz der Freiherren von Schrottenberg. Obwohl erst 1779 sicher nachweisbar, dürften bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts jüdische Familien unter dem

Reistenhausen Gemeinde

In der „Dorffs Ordtnung zu Reystenhausen“ wird im Jahr 1542 zweimal ein „Juden Gartten“, d.h. ein jüdischer Friedhof, erwähnt. Deshalb darf man davon ausgehen, dass damals hier und in der Umgebung jüdische Fami

Remlingen Gemeinde

Eine kleine jüdische Gemeinde bestand in Remlingen im 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die erste Erwähnung könnte von 1573 sein, als ein "Natan Jud" in Remlingen Schutzgeld zahlte. Seit dem 17

Rieneck Gemeinde

Jüdische Einwohner Rienecks werden erstmals im Jahr 1298 genannt, da sie damals dem Rintfleischpogrom zum Opfer fielen und diese Morde im Martyrologium des Nürnberger Memorbuchs verzeichnet wurden. Offensichtli

Rimbach Gemeinde

Jahrhundertelang herrschten die Zollner von Hallburg als Ministerialen des Hochstifts Würzburg im Dorf Rimbach und benannten eine eigene Linie nach dem Ort. Nach deren Aussterben im Jahr 1598 wechselte das Dorf

Rödelsee Gemeinde

Ende des 14. Jahrhunderts wird mit Rav Gerschom ben Jehuda, der in einer von 1390 bis 1396 entstandenen, heute in der Londoner British Library verwahrten Tora-Handschrift einen Teil der Vokalzeichen schrieb, er

Röllbach Gemeinde

Von 1317 bis 1483 gehörte das Dorf Röllbach dem Deutschen Orden, der auch das Patrozinium über die Pfarrkirche St. Peter und Paul innehatte. Von Röllbach aus verwalteten die Ordensritter 34 Orte und vier Höfe.

Roth Gemeinde

Juden in Roth werden erstmals im Jahr 1414 erwähnt, die nächsten Belege stammen aus dem 16. Jahrhundert: 1535 erhielt der jüdische Arzt Nathan einen markgräflichen Schutzbrief, mit dem er zunächst fünf, dann we

Rothenburg o. d. Tauber Gemeinde

Hinweise auf Juden in Rothenburg verdichten sich im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts. Der Bau der Stadtmauer, die Bedeutung als Umschlagplatz für Agrarprodukte und eine verkehrsgünstige Lage an der Handelss

Rothenfels Gemeinde

1222 verpfändete der Ritter (und Würzburger Bürger) Billung d.J. von Pleichfeld dem Juden Joseph aus Wetheim einen Weinberg in Unterdürrbach, heute ein Vorort der Stadt. Die Urkunde wurde vom Schottenkloster St

Rottenbauer Gemeinde

Die Ortsherren von Rottenbauer, heute ein Stadtteil von Würzburg, waren bis Anfang des 19. Jahrhunderts die Freiherren und Grafen Wolffskeel. Die erste Notiz stammt von 1682, als anlässlich einer Erhebung der V

Röttingen Gemeinde

Seit 1275 besitzt Röttingen Stadtrechte. Wegen seiner verkehrstechnisch günstigen Lage siedelten sich in der Folgezeit Juden an und bildeten eine Kultusgemeinde. Die Existenz einer Synagoge ist aus dieser Zeit