Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Fassoldshof Gemeinde

In Fassoldshof, heute ein Ortteil der Gemeinde Mainleus, ist eine jüdische Gemeinde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachzuweisen. In den Matrikelaufzeichnungen um 1820 sind zwölf Stellen vorgesehen.

Feldafing Gemeinde

Vom Mai 1945 bis März 1953 gab es auf dem Gelände der ehemaligen Reichsschule der NSDAP ein jüdisches Camp (DP-Camp Feldafing), in dem befreite KZ-Opfer lebten, die auf ihre Auswanderung nac

Fellheim Gemeinde

Fellheim wurde im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört und hatte danach keine Einwohner mehr. Philipp Bernhard Reichlin von Meldegg, der den Ort 1635 geerbt hatte, veranlasste zunächst die Ansiedlung von Bauer

Feuchtwangen Gemeinde

Die früheste urkundliche Erwähnung eines Feuchtwanger Juden findet sich im Achtbuch des Landgerichts Rothenburg ob der Tauber: Am 10. August 1274 erhob „Michahel Judeus de Fuhtewanch“ Klage, weil er gewaltsam u

Fischach Gemeinde

Fischach war seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts bis 1805 Teil der habsburgischen Markgrafschaft Burgau. Mit dem Ziel, ihre Territorialpolitik auszubauen und ihre Einnahmequellen zu vergrößern, siedelten die H

Floß Gemeinde

Jüdisches Leben nahm hier 1684 seinen Anfang, als Pfalzgraf Christian August vier jüdische Familien, die von Ferdinand August Fürst von Lobkowitz aus Neustadt an der Waldnaab vertrieben worden waren, in Floß au

Föhrenwald/Waldram Gemeinde

Die Siedlung Föhrenwald war zunächst ein Wohnsiedlung mit Einfamilienhäusern und Reihenhäusern für die Rüstungsfabriken im Wolfratshausener Forst. Im Verlauf des Krieges wurden neben den deutschen Arbeitern imm

Forchheim Gemeinde

Es gab hier bereits im 13. Jh. eine größere jüdische Siedlung. Dies ist durch das Nürnberger Memorbuch, einem jüdischen Totengedenkbuch, belegt. In ihm sind mehr als 84 Jüdinnen und Juden aus 18 Familien verzei

Forth Gemeinde

Forth entstand vor etwa 900 Jahren als Bauerngut des östlich gelegenen Herrensitzes Büg und entwickelte sich im 15. Jahrhundert zum Dorf. Die Landesherrschaft war geteilt: Das Gebiet südlich und östlich der Lan

Frankenwinheim Gemeinde

1655 sind in Frankenwinheim, einem Lehen des Hochstifts Würzburg, erstmals fünf jüdische Familien mit 21 Personen nachweisbar, die Leinenhandel betrieben. Während ein Jude namens Lieberman mit seiner Familie zu

Frensdorf Gemeinde

In Frensdorf bestand eine jüdische Gemeinde bis 1898. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Erstmals werden 1492 (ein Jude aus Frensdorf trat als Kläger vor dem Landgericht Bamber

Friesen Gemeinde

Vor 1667 erfolgte unten dem Reichsritter Hans Conrad von Gailsdorf die erste Ansiedelung von jüdischen Familien in Friesen. Diese waren dafür zur Zahlung von Schutzgeld verpflichtet. Als 1731 der Besitz der Gai

Friesenhausen Gemeinde

In Friesenhausen bestand im 19. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Obwohl über die Größe der Gemeinde nichts bekannt ist, war sich doch in der Lage, eine Synagoge zu errichten.

Fürstenforst Gemeinde

Spuren der zahlenmäßig kleinen Gemeinde von Fürstenforst (heute Ortsteil von Burghaslach) finden sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.1774 soll ein Josua Jud als ehemals Hochfürstlich-Ansbachischer S

Fürth Gemeinde

Laut dem ältesten erhaltenen Gerichtsbuch lebten zwischen 1440 und 1442 vier jüdische Finanzleute auf Bamberger Gebiet. 1454 wird der vorläufig letzte Fürther Jude erwähnt.Spätestens ab dem 14. Jahrhundert stan