Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Ebneth Gemeinde

Unter dem Schutz der Freiherren von Seckendorff gab es in Ebneth (heute ein Ortsteil von Burgkunstadt) ein zahlenmäßig kleine jüdische Gemeinde. Nach dem Angaben bei Alemannia Judaica gab es 1780 acht jüdische

Ederheim Gemeinde

Wahrscheinlich als Folge der Vertreibung der jüdischen Gemeinde aus Nördlingen 1499 ließen sich jüdische Familien in Ederheim nieder. Es kam jedoch zu keiner konstanten Gemeindeentwicklung, da 1507 und 1537 wie

Egenhausen Gemeinde

Die jüdische Gemeinde in Egenhausen bestand seit dem 18. Jahrhundert. Die schon 1839 im Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken aufgestellte Behauptung, dass sich Juden schon 1715 in Egenhausen

Egloffstein Gemeinde

Die ersten Spuren von jüdischen Familien in Egloffstein sind 1727 zu finden. In einem Salbuch wird die Verpflichtung der ansässigen Juden zur Bezahlung von Gebühren an den Egloffsteiner Pfarrer festgehalten. Di

Eibelstadt Gemeinde

In Eibelstadt existierte eine jüdische Gemeinde vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zur Vertreibung 1654. In Eibelstadt war die Herrschaft zwischen den Reichsmarschällen von Pappenheim, der Würzburger Domprobst u

Eichstätt Gemeinde

Jüdisches Leben ist gegen Ende des 13. Jahrhunderts in Eichstätt zu finden. Eine Urkunde von Herzog Ludwig von 1292 nennt einen Eichstätter Juden, dem eine Entschädigung ausgezahlt wurde. In der Folge des sogen

Ellingen Gemeinde

Ellwangen war seit dem 14. Jahrhundert Sitz des Landkomturs des Deutschen Ordens für die Ballei (Ordensprovinz) Franken. Die Deutschritter besaßen das Privileg, in ihren Besitztümern Schutzjuden aufzunehmen. Ve

Erding Gemeinde

In Erding existierte bis 1338 eine jüdische Kultusgemeinde. Sie wurde in der Pogromwelle ausgelöscht, die wegen Missernten, einer Heuschreckenplage und eines angeblichen Hostienfrevels 1338 in Deggendorf ausbra

Erlangen Gemeinde

Urkundlich werden 1408 erstmals Juden in der Stadt Erlangen genannt. 1459 und 1475 leben jeweils drei Juden beziehungsweise jüdische Familien in der Stadt. Weitere Juden „von Erlangen“ erscheinen vereinzelt in

Erlenbach bei Marktheidenfeld Gemeinde

In Erlenbach, etwa eine Gehstunde von Homburg entfernt, lebten seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts jüdische Familien. Zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs teilte sich die Erlenbacher Gemeinde einen Schul

Ermetzhofen Gemeinde

Juden in Emetzhofen sind seit dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts belegt, sollen dort aber bereits früher gelebt haben. Der evangelische Pfarrer Michael Leutenberger notierte 1661, als er die Verheerungen

Ermreuth Gemeinde

Ein erster Hinweis auf die Anwesenheit von Juden in Ermreuth findet sich in der Chronik des Uso von Künßberg aus dem Jahr 1554. Eventuell kamen jedoch schon 1498/99 nach der Vertreibung der Juden aus der Reichs

Eschau Gemeinde

Eschau gehörte lange Zeit zum Besitz der Grafen von Erbach-Erbach. Da das Hausarchiv dieser Adelsfamilie im Staatsarchiv Darmstadt aufbewahrt wurde und dort während des Zweiten Weltkriegs weitgehend verbrannte,

Euerbach Gemeinde

In Euerbach bestand eine jüdische Gemeinde bis zur ihrer Auflösung im Juli 1901. Eine jüdische Gemeinde in Euerbach wird erstmals 1657 im „Euerbacher Gült- und Zins- und Schatzungsbuch“ erwähnt. Dort