Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Nenzenheim Gemeinde

Für das 17. und 18. Jahrhundert liegen nur spärliche Quellen für jüdisches Leben in Nenzenheim vor. Erste Hinweise auf Juden in Nenzenheim finden sich in einem 1623 angelegten Zinsbuch der Herren von Hutten, zu

Neubrunn Gemeinde

Seit 1290 gehörte Neubrunn dem Deutschen Orden und war als Kommende der Ordensprovinz (Ballei) Franken zugeordnet. Kaiser Ludwig IV. der Bayer verlieh dem Ort 1323 das Stadtrecht, woraufhin die Deutschordensrit

Neuhaus Gemeinde

Neuhaus, seit 1907 Bad Neuhaus und seit 1934 ein Ortsteil von Bad Neustadt an der Saale, hatte im 18. und 19. Jahrhundert eine große jüdische Gemeinde. Aufgrund des Wegzugs in das benachbarte Bad Neustadt löste

Neumarkt i. d. Oberpfalz Gemeinde

In Neumarkt läßt sich eine über 500jährige Geschichte jüdischen Lebens nachweisen. Die erste Nennung von hier ansässigen Israeliten erfolgte im Zusammenhang mit den schrecklichen Vorfällen des Rintfleischpogrom

Neustadt a.d.Aisch Gemeinde

Am 23. Juni 1298 starben 71 Neustädter Juden im Rintfleischpogrom. In den folgenden Jahrzehnten ließen sich viele Überlebende in Nürnberg nieder.Ab 1374 gewährte der Nürnberger Burggraf Friedrich V. (reg. 1358-

Neustadt a.d.Waldnaab Gemeinde

In Neustadt bestand vom 14. Jahrhundert bis 1684 eine jüdische Gemeinde. Der Ort gehörte seit dem 14. Jahrhundert zur böhmischen Krone und ab 1515 Heinrich von Guttenstein. Wohnungen von jüdischen Familien werd

Niedernberg Gemeinde

Niedernberg entstand durch und auf einem römischen Kastell des Limes. Das jüdische Leben im Ort begann aber erst Ende des 17. Jahrhunderts unter den der Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrun

Niederwerrn Gemeinde

Urkundlich sind Juden in Niederwerrn erstmals in der Mitte des 17. Jahrhunderts nachweisbar, als die Adelsfamilie von Münster, die im Dreißigjährigen Krieg schwere wirtschaftliche Einbußen erlitten hatte, Schut

Nördlingen Gemeinde

Die Existenz von jüdischen Einwohnern ist in Nördlingen seit dem 13. Jh. belegt. Bereits 1290 wurden einige von ihnen anscheinend Opfer von Gewalttätigkeiten. 1298 hat man während des Rintfleisch-Pogroms laut e

Nürnberg Gemeinde

Der große Chronist Bischof Otto von Freising schilderte in seiner „Gesta Frederici“, wie im Jahr 1146 ein fanatischer Wanderprediger namens Radulf am Rhein entlang zog und gegen die Juden hetzte. In Köln, Mainz