Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Wallerstein Gemeinde

Seit Mitte des 13. Jh. bis 1806 befand sich Wallerstein im Besitz der Grafen und späteren Fürsten von Oettingen-Wallerstein. Diesem Adelsgeschlecht verpfändete Kaiser Ludwig der Bayer 1331 die Abgaben aller jüd

Walsdorf Gemeinde

Der Ort gehörte seit 1524 zur Herrschaft der Freiherren von Crailsheim, die wohl seit Anfang des 17. Jh. die Ansiedlung von Juden gestatteten. Laut einer Urkunde aus dem Jahr 1609 wohnte hier ein jüdischer Pfan

Waltershausen Gemeinde

Waltershausen unterstand seit dem Mittelalter der Herrschaft der Marschalk von Ostheim zu Waltershausen und seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert den Freiherren von Kalb. Erste jüdische Familien könnte es in Wal

Wannbach Gemeinde

Wannbach unterstand im 18. Jahrhundert der Herrschaft der Grafen von Seinsheim, die den Ort als Lehen des Hochstifts Bamberg erhalten hatten. Im 18. Jahrhundert gibt es Hinweise, dass die Grafen Seinsheim bewus

Wasserlos Gemeinde

Im kleinen Weinort Alzenau bestand seit dem 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Wahrscheinlich wurden Juden wie so oft nach dem Dreißigjährigen Krieg zur Neubesiedlung und zum wirtschaftlichen Wiederaufbau

Wassertrüdingen Gemeinde

Ab wann sich Juden in Wassertrüdingen angesiedelt hatten, ist unbekannt. Zumindest erwähnen verschiedene Memorbücher den Ort, weil auch dort Juden von den Pogromen im 14. Jahrhundert betroffen waren. Eine auf d

Weickersgrüben Gemeinde

Weickersgrüben unterstand der Herrschaft der adeligen Familie von Thüngen. 1750 wurde den in Weickersgrüben lebenden jüdischen Familien das dortige aufgegebene Schloss der Freiherrn von Thüngen überlassen. Das

Weiden Gemeinde

Weiden lag an der Goldenen Straße, die seit dem 13. Jh. den wichtigsten Handelsweg zwischen Nürnberg und Prag darstellte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass hier schon früh jüdische Bürger lebten. Ein erste

Weidnitz Gemeinde

Weidnitz, heute ein Ortsteil von Burgkunstadt, unterstand der Grundherrschaft der Familie Schaumberg. Eine jüdische Gemeinde bestand von der Mitte de 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Weigenheim Gemeinde

Die jüdische Gemeinde Weigenheim (Landkreis Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim) besteht wahrscheinlich schon seit dem 16. Jahrhundert. Wenn die Notiz von 1597, dass im Untertanen-Kataster "beede Juden" aufge

Weimersheim Gemeinde

Wann sich im Pfarrdorf Weimersheim Juden niedergelassen haben, liegt vollkommen im Dunklen. Ende des 14. Jahrhunderts fielen Burg Flügling und große Teile des Ortes an die Burggrafen von Nürnberg, die späteren

Weißenburg Gemeinde

In Weißenburg bestand eine mittelalterliche jüdische Gemeinde vom ausgehenden 13. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1520.Nach 1945 gab es bis 1951 eine kleine DP-Gemeinde (Jüdisches Komitee Weißenburg)

Weisendorf Gemeinde

In Weisendorf, dem heutigen Markt Weisendorf, bestand seit dem Ende der 17. Jahrhunderts bis um etwa 1900 eine jüdische Gemeinde. Der Ort unterstand in der Frühen Neuzeit der Grundherrschaft der Freiherren von

Welbhausen Gemeinde

In Welbhausen, zur Markgrafschaft Ansbach gehörend, lebten spätestens nach dem Ende des 30jährigen Kriegs 1648 mehrere jüdische Familien. Während die Nachweise von 1530 nicht gesichert sind, zählen die Unterlag

Westheim/Hammelburg Gemeinde

Um 1500 werden in einem Würzburger Urbar erstmals zwei Juden in Westheim erwähnt, die dem Fürstbischof für ihr Gehöft „gult und zins“ zahlten: „Item Lewe jud gibt vier moß weins iii d[enarios] von einer hoffsta

Westheim/Knetzgau Gemeinde

Das Dorf Westheim bei Haßfurt ist erstmals 1231 urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte hinweg teilten sich – typisch für den fränkischen Raum – diverse weltliche und geistliche Mächte die Ortsherrschaft. Dad

Wiesenbronn Gemeinde

Wiesenbronn wird um 800 erstmals urkundlich erwähnt. Im Spätmittelalter übten mehrere Adelsgeschlechter die Dorfherrschaft aus: die Grafen von Castell, die Herren von Seinsheim und die von Seckendorf und von Do

Wiesenfeld Gemeinde

Über jüdische Einwohner in Wiesenfeld berichtete erstmals ein Protokoll des Dorfgerichts aus dem Jahr 1630, in dem ein Israelit namens Aaron und dessen Sohn Isaac genannt wird. 1655 verzeichnete das Amt Karlsta

Wiesenthau Gemeinde

Wiesenthau (Landkreis Forchheim) war bis 1803 Teil der Landesherrschaft der Grafen Schönborn. Die Ortsherrschaft hatten die Herren von Wiesenthau. Die in den Judenmatrikel der 1820er Jahre aufgeführten Namen si

Wilhermsdorf Gemeinde

Die Anfänge der jüdischen Gemeinde in Wilhermsdorf liegen wahrscheinlich in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach einer Notiz von 1566/67 gab es zu dieser Zeit bereits eine Synagoge und den heute noch bestehende