Jüdisches Leben
in Bayern

Gemeinden

Sassanfahrt Gemeinde

Sassanfahrt, heute ein Ortsteil von Hirschaid, unterstand im 18. Jahrhundert der Ortsherrschaft der Reichgrafen von Soden. Da in den 1820er Jahren acht Matrikelstellen vergeben wurden, ist von einer jüdischen G

Scheinfeld Gemeinde

Ein Scheinfelder Zinsregister von 1525 nennt als Zweitbesitzer eines Hauses den Juden Bermeter. Es ist das früheste Zeugnis eines Scheinfelder Juden. 1566 sind in der Vermögensschätzung der Schwarzenbergischen

Schlipsheim Gemeinde

In Schlipsheim, heute ein Ortsteil von Neusäß, gab es seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde. 1701 schloss die Ortsherrschaft, die Familie Rehlingen, mit den ortsansässigen Juden ein

Schnaittach Gemeinde

1478 erwarb eine Ganerbenschaft (erbliche Kapitalgesellschaft) aus 44 fränkischen Rittern die Burg Rothenberg im Osten von Schnaittach mitsamt dem dazugehörigen Herrschaftsgebiet. Vertraglich übernahmen sie dam

Schnodsenbach Gemeinde

Die Anfänge der jüdischen Gemeinde von Schnodsenbach, heute ein Ortsteil von Scheinfeld, dürfte Ende des 17. / Anfang des 18. Jahrhunderts liegen. Schnodsenbach war Teil der Grundherrschaft der Fürsten Schwarze

Schöllkrippen Gemeinde

Ab dem später 17. Jh. gibt es Nachrichten über jüdisches Leben in Schöllkrippen. So wird z.B. 1695 ein Jude namens Hayem Susmann im Zusammenhang mit einem strittigen Häuserverkauf erwähnt. Die Juden standen unt

Schonungen Gemeinde

Der erste Nachweis für die Anwesenheit von Juden in Schonungen datiert aus dem Jahr 1662 und erwähnt den Verkauf von Getreide durch den Mainberger Vogt des Hochstifts Würzburg an einen unbekannten Juden in Scho

Schopfloch Gemeinde

Die Anfänge der jüdischen Gemeinde liegen im Dunkeln. Vereinzelt haben Juden bereits seit dem 13. Jahrhundert immer wieder in Schopfloch gelebt, dauerhaft nachweisbar sind sie jedoch erst in der zweiten Hälfte

Schornweisach Gemeinde

In Schornweisach, heute ein Ortteil von Uehlfeld, gab es im 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Die 1839 im Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken erschienen Arbeit von M. Fuchs über die e

Schwabach Gemeinde

Die Erwähnung des Juden Mann „de Schwobach“ als Bürger der Reichsstadt Nürnberg lässt bereits im Jahr 1338 auf jüdisches Leben in Schwabach schließen. Der tolerante Burggraf Johann II. (reg. 1332-1357) gewährte

Schwandorf Gemeinde

Herzog Rudolf I. von Bayern (Amtszeit 1294‒1317) verlieh Schwandorf mit dem sog. „Rudolfinum“ im Jahr 1299 gleichzeitig mit Amberg eine Reihe von Privilegien und vermerkte in diesem Dokument, dass Juden und Chr

Schwanfeld Gemeinde

Laut dem aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts stammenden „Memorbuch Charlesvilles“ wurden 1298 bei dem Rintfleisch-Pogrom auch in Schwanfeld ansässige Juden ermordet. Damit endete die jüdische Präsenz in dem Dor

Schwebheim Gemeinde

Eine jüdische Gemeinde hatte sich in Schwebheim wahrscheinlich erst im Lauf oder nach dem Dreißigjährigen Krieg gebildet. Die dort ansässigen Juden standen unter dem Schutz der Freiherrn von Bibra. 1626 wird er

Schweinfurt Gemeinde

Am 4. September 1415 quittierte ein "David, Jude von Schweinfurt" dem Würzburger Bischof Johann II. von Brunn (reg. 1411-1440) dessen Schulden mit seinem Siegel.

Schweinshaupten Gemeinde

Die Anfänge der Kultusgemeinde in Schweinshaupten liegen im beginnenden 18.Jahrhundert, als die Freiherren von Fuchs einzelnen Juden Schutzbriefe ausstellten. Die frühen Spuren sind aufschlussreich: Aus den Jah

Segnitz Gemeinde

Die Dorfherrschaft in Segnitz teilten sich die Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach als Rechtsnachfolgerin der säkularisierten Benediktinerabtei Auhausen und die reichsritterschaftliche Familie der Zobel von Gieb

Sommerach Gemeinde

Erste Hinweise auf jüdische Familien in Sommerach gibt es im Zuge des sogenannten "Sommeracher Judenstreits" von 1603 bis 1605. Die Ortsherrschaft übte zu dieser Zeit das Kloster Münsterschwarzach aus, während

Sommerau Gemeinde

Die Bedingungen für die Ansiedlung von Juden in dieser Region waren gut, denn hier konkurrierten drei Herrschaften auf engem Raum miteinander: das katholische Sommerau, das den Freiherren von Fechenbach und dem

Steinach an der Saale Gemeinde

Steinach ist heute ein Ortsteil von Bad Bocklet. Im Mittelalter lag die Siedlung in einem wirtschaftlich attraktiven Gebiet zwischen alten Handels- und Königsstraßen, die das Rheinland mit dem Alpenraum verband

Steinbach Gemeinde

Das Dorf gehörte zur Herrschaft der Freiherren von Hutten-Stolzenberg. Im Jahr 1740 lebten hier vier jüdische Familien. In den 1760er Jahren ließ die Herrschaft ein Gebäude errichten, in dem sich Mietwohnungen

Steinhart Gemeinde

Die Entstehung einer jüdischen Gemeinde in Steinhart, heute ein Ortsteil von Hainsfarth, geht in die Zeit Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. 1560 standen unter dem Schutz des damaligen Ortsh