Zeitzeugen berichten

1940 Jahrzehnt

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

KZ Buchenwald

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie sein Bruder ein 'arisches Mädel' schwängerte und deshalb im Mai 1943 aufgrund der 'Nürnberger Gesetze' wegen 'Rassenschande' erst ins Gestapogefängnis Breslau und dann ins KZ Buchenwald eingeliefert wurde.  

Signatur
zz-1129.01
Referenzjahr
1943

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichte Martin Löwenberg von seinem Abtransport aus dem Lager Longwy ins Außenlager des KZ Flossenbürg in Leitmeritz. Zusammengepfercht in einem Zug dauerte der Transport 15 Tage. 

Signatur
zz-1131.01
Referenzjahr
1944

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Martin Löwenberg den beschwerlichen Neuanfang in Harbach und München 1947.

Signatur
zz-1133.01
Referenzjahr
1947

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Kriegsende 1945

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Maria Mandlinger ihre Eindrücke vom Kriegsende und dem Einmarsch der Amerikaner 1945.

Signatur
zz-0582.01
Referenzjahr
1945

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Oberbayern

Wohnungsmangel

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger von der Wohnungsnot in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Signatur
zz-0582.03
Referenzjahr
1946

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Bayern-USA

Ländliches Leben

In diesem Ausschnitt beschreibt Maria Mandlinger, wie einheimische Frauen die US-Soldaten in der Nachkriegszeit wahrgenommen haben. 

Signatur
zz-0582.04
Referenzjahr
1945

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Bayern-USA

Ländliches Leben

Maria Mandlinger benennt die Gründe, warum deutsche Frauen mit US-Soldaten in der Nachkriegszeit eine Beziehung eingingen. Zudem erklärt sie, weshalb dies für sie selbst nicht in Frage kam. 

Signatur
zz-0582.05
Referenzjahr
1945

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer seine Eindrücke vom KZ Dachau.

Signatur
zz-0107.01
Referenzjahr
1944

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

KZ Auschwitz

KZ Theresienstadt

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer, wie er 1943 mit seiner Familie über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wurde. Er beschreibt die Ankunft im Lager und erinnert sich mit Schrecken an die Selektionen der arbeitsfähigen und der nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge, denen auch sein an Lungenentzündung erkrankter jüngerer Bruder Ernst zum Opfer fiel.

Signatur
zz-0951.01
Referenzjahr
1943

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Max Mannheimer über seine Einlieferung in das KZ Auschwitz am 02.02.1943 und die Tätowierung der Häftlingsnummer auf dem linken Unterarm.

Signatur
zz-0952.01
Referenzjahr
1943

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Automobilindustrie

KZ Dachau

Unternehmen aus Bayern

Zwangsarbeit

Max Mannheimer schildert, wie er als Häftling des KZ Dachau in Karlsfeld Zwangsarbeit für die BMW-Flugmotorenwerke verrichten musste.

Signatur
zz-0954.01
Referenzjahr
1944

Wilhelm Maschner Journalist

Themen

Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee 1948

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Wilhelm Maschner über die Vorgeschichte des Herrenchiemseer Verfassungskonvents vom August 1948.

Signatur
zz-0347.01
Referenzjahr
1948

Edgar Mathe 1990-2014 Geschäftsführer der WBG Augsburg

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Wohnen

Wohnungsmangel

Edgar Mathe beschreibt, wie das erste Wohnungsbaugesetz, der Marshallplan und Eingemeindungen den sozialen Wohnungsmarkt in der Nachkriegszeit angetrieben haben. 

Signatur
zz-2185.02
Referenzjahr
1947

Anatolij Filippowitsch Matschula KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Antolij Matschula von seinen Erlebnissen im Krankenrevier im KZ Flossenbürg (um 1945). Mit Rippenfellentzündung kommt er ins Krankenlager und wird dort punktiert. Medikamente sind kaum vorhanden. Ein anderer Häftling erhält eine Todesspritze.

Signatur
zz-0760.01
Referenzjahr
1945

Prof. Dr. Theodor Maunz Jurist; Politiker (CSU); Staatsminister

Themen

Grundgesetz

Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee 1948

Theodor Maunz spricht über das beim Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee diskutierte Problem der Rechtsnachfolge bzw. Rechtsidentität im Grundgesetz.

Signatur
zz-0300.02
Referenzjahr
1948

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Mayer-Lauingen über ihre Zeit beim Bund Deutscher Mädel (BDM) und ärztliche Atteste, die sie als Vorwand nutzte, um der Teilnahme an Versammlungen zu entgehen (1940).

Signatur
zz-1517.02
Referenzjahr
1940

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Ernährung / Lebensmittel

München

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Mayer-Lauingen über die Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs in München und die Versorgung mit Lebensmittelmarken.

Signatur
zz-1517.06
Referenzjahr
1943

Rose Meierhofer Mundartdichterin

Themen

NS-Propaganda

Regensburg

Schulunterricht / Schulzeit

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Rose Meierhofer ihre Schulzeit in Regensburg während der Zeit des "Dritten Reichs". Sie besuchte zunächst die Volksschule St. Klara am Ostentor und anschließend die nationalsozialistische Hauptschule am Fuß des Dreifaltigkeitsbergs.

Signatur
zz-1489.03
Referenzjahr
1943

Grigorij Michailovitch Melnik KZ-Überlebender

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Grigorij Melnik über die Begegnung im Konzentrationslager Flossenbürg mit einem Häftling, der lebendig ins Krematorium getragen wurde. Er konnte ihm aufgrund einer Fußverletzung nicht helfen. Seitdem quälen ihn Schuldgefühle.

Signatur
zz-0858
Referenzjahr
1944

Isabell Merker Geschäftsführerin Kurt Merker GmbH

Themen

Ankunft in Bayern

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg

Niederbayern

Schlesier

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Isabell Merker über die Vertreibung ihrer Großeltern aus Schlesien und die Ankunft in Kelheim.

Signatur
zz-1620.01
Referenzjahr
1947

Isabell Merker Geschäftsführerin Kurt Merker GmbH

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg

Schlesier

Unternehmen aus Bayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Isabell Merker über die Situation nach der Vertreibung ihrer Großeltern aus Schlesien und die Anfänge der Firma Kurt Merker GmbH in Kelheim.

Signatur
zz-1620.02
Referenzjahr
1948

Jaap van Mesdag KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Mesdag über seine Haft im KZ Dachau, das Strafestehen im Regen und die immer geringer werdenden Essensrationen.

Signatur
zz-0355.01
Referenzjahr
1944

Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung

Themen

Ökumene

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Emmy von Miller, wie sie 1940 zur Una Sancta-Bewegung stieß und in Meitingen auf den Generalleiter des dortigen Christkönigs-Instituts Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) stieß.

Signatur
tobre-099.01
Referenzjahr
1940

Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung

Themen

KZ Dachau

Ökumene

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Emmy von Miller daran, wie schockiert die Una-Sancta-Bewegung war, als nach Prälat Michael Höck auch Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) verhaftet wurde. Sie berichtet über die Kontakte zwischen Martin Niemöller und Michael Höck im KZ Dachau und wie es einmal gelungen sei, konsekrierte Hostien über die Frau von Martin Niemöller für Michael Höck ins KZ zu schmuggeln.

Signatur
tobre-099.02
Referenzjahr
1943