Zeitzeugen berichten

1940 Jahrzehnt

Nikolaus Lehner KZ-Überlebender

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Auswanderung in die USA

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Nikolaus Lehner, wie es ihm - anders als seinem einzigen überlebenden Bruder - nicht gelang, nach seiner Befreiung aus dem KZ Dachau 1945 in die USA auszuwandern. Aus seinem nur als Provisorium gedachten Aufenthalt in Deutschland entwickelte sich ein Bleiben für immer.

Signatur
zz-0237.01
Referenzjahr
1947

Vassilij Vladimirovitch Lenskij Kriegsgefangener, KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Vassilij Lenskij über seinen Meister im KZ Flossenbürg und seinen illegal ausgeübten Handel mit deutschen Zivilisten. Aus buntem Plexiglas stellte er Gegenstände her und sicherte sich dadurch zusätzliches Essen.

Signatur
zz-0855.01
Referenzjahr
1944

Prof. Dr. Hermann Linde Physiker, Unternehmer, Vorstandsmitglied (Linde AG)

Themen

Unternehmen aus Bayern

Währungsreform 1948

Prof. Dr. Hermann Linde berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von der wirtschaftlichen Situation vor und nach der Währungsreform von 1948.

Signatur
zz-0882.01
Referenzjahr
1948

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

KZ Buchenwald

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie sein Bruder ein 'arisches Mädel' schwängerte und deshalb im Mai 1943 aufgrund der 'Nürnberger Gesetze' wegen 'Rassenschande' erst ins Gestapogefängnis Breslau und dann ins KZ Buchenwald eingeliefert wurde.  

Signatur
zz-1129.01
Referenzjahr
1943

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichte Martin Löwenberg von seinem Abtransport aus dem Lager Longwy ins Außenlager des KZ Flossenbürg in Leitmeritz. Zusammengepfercht in einem Zug dauerte der Transport 15 Tage. 

Signatur
zz-1131.01
Referenzjahr
1944

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Martin Löwenberg den beschwerlichen Neuanfang in Harbach und München 1947.

Signatur
zz-1133.01
Referenzjahr
1947

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Kriegsende 1945

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Maria Mandlinger ihre Eindrücke vom Kriegsende und dem Einmarsch der Amerikaner 1945.

Signatur
zz-0582.01
Referenzjahr
1945

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Oberbayern

Wohnungsmangel

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger von der Wohnungsnot in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Signatur
zz-0582.03
Referenzjahr
1946

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer seine Eindrücke vom KZ Dachau.

Signatur
zz-0107.01
Referenzjahr
1944

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

KZ Auschwitz

KZ Theresienstadt

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer, wie er 1943 mit seiner Familie über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wurde. Er beschreibt die Ankunft im Lager und erinnert sich mit Schrecken an die Selektionen der arbeitsfähigen und der nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge, denen auch sein an Lungenentzündung erkrankter jüngerer Bruder Ernst zum Opfer fiel.

Signatur
zz-0951.01
Referenzjahr
1943

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Max Mannheimer über seine Einlieferung in das KZ Auschwitz am 02.02.1943 und die Tätowierung der Häftlingsnummer auf dem linken Unterarm.

Signatur
zz-0952.01
Referenzjahr
1943

Wilhelm Maschner Journalist

Themen

Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee 1948

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Wilhelm Maschner über die Vorgeschichte des Herrenchiemseer Verfassungskonvents vom August 1948.

Signatur
zz-0347.01
Referenzjahr
1948

Anatolij Filippowitsch Matschula KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Antolij Matschula von seinen Erlebnissen im Krankenrevier im KZ Flossenbürg (um 1945). Mit Rippenfellentzündung kommt er ins Krankenlager und wird dort punktiert. Medikamente sind kaum vorhanden. Ein anderer Häftling erhält eine Todesspritze.

Signatur
zz-0760.01
Referenzjahr
1945

Prof. Dr. Theodor Maunz Jurist; Politiker (CSU); Staatsminister

Themen

Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee 1948

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Theodor Maunz, Teilnehmer am Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee (1948), über das Problem der Rechtsnachfolge bzw. Rechtsidentität im Grundgesetz. Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Aspekte entschied man sich, für die Bundesrepublik Deutschland von einer Rechtsidentität mit dem Deutschen Reich auszugehen.

Signatur
zz-0300.02
Referenzjahr
1948

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Mayer-Lauingen über ihre Zeit beim Bund Deutscher Mädel (BDM) und ärztliche Atteste, die sie als Vorwand nutzte, um der Teilnahme an Versammlungen zu entgehen (1940).

Signatur
zz-1517.02
Referenzjahr
1940

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Ernährung / Lebensmittel

München

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Mayer-Lauingen über die Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs in München und die Versorgung mit Lebensmittelmarken.

Signatur
zz-1517.06
Referenzjahr
1943

Grigorij Michailovitch Melnik KZ-Überlebender

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Grigorij Melnik über die Begegnung im Konzentrationslager Flossenbürg mit einem Häftling, der lebendig ins Krematorium getragen wurde. Er konnte ihm aufgrund einer Fußverletzung nicht helfen. Seitdem quälen ihn Schuldgefühle.

Signatur
zz-0858
Referenzjahr
1944

Isabell Merker Geschäftsführerin Kurt Merker GmbH

Themen

Ankunft in Bayern

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg

Niederbayern

Schlesier

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Isabell Merker über die Vertreibung ihrer Großeltern aus Schlesien und die Ankunft in Kelheim.

Signatur
zz-1620.01
Referenzjahr
1947

Isabell Merker Geschäftsführerin Kurt Merker GmbH

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg

Schlesier

Unternehmen aus Bayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Isabell Merker über die Situation nach der Vertreibung ihrer Großeltern aus Schlesien und die Anfänge der Firma Kurt Merker GmbH in Kelheim.

Signatur
zz-1620.02
Referenzjahr
1948

Jaap van Mesdag KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Mesdag über seine Haft im KZ Dachau, das Strafestehen im Regen und die immer geringer werdenden Essensrationen.

Signatur
zz-0355.01
Referenzjahr
1944

Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung

Themen

Ökumene

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Emmy von Miller, wie sie 1940 zur Una Sancta-Bewegung stieß und in Meitingen auf den Generalleiter des dortigen Christkönigs-Instituts Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) stieß.

Signatur
tobre-099.01
Referenzjahr
1940

Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung

Themen

KZ Dachau

Ökumene

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Emmy von Miller daran, wie schockiert die Una-Sancta-Bewegung war, als nach Prälat Michael Höck auch Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) verhaftet wurde. Sie berichtet über die Kontakte zwischen Martin Niemöller und Michael Höck im KZ Dachau und wie es einmal gelungen sei, konsekrierte Hostien über die Frau von Martin Niemöller für Michael Höck ins KZ zu schmuggeln.

Signatur
tobre-099.02
Referenzjahr
1943

Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung

Themen

Ökumene

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Emmy von Miller von ihrem Kontakt zu Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) und dem Versprechen in der Una-Sancta-Bewegung, täglich aus dem hohepriesterlichen Gebet Jesu Christi zu beten. Außerdem schildert sie, wie Kardinal Faulhaber der Una Sancta im Münchner Liebfrauendom erlaubte, in einer Seitenkapelle Gottesdienste zu feiern und zu beten. Schließlich erinnert sie sich, wie sie von der Hinrichtung von Bruder Paulus erfuhr.

Signatur
tobre-099.03
Referenzjahr
1944

Frieda Moll Diakonisse, Lazarettschwester

Themen

Diakonie

Gesundheit, Medizin, Pflege

Nürnberg

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Schwester Frieda Moll von den schwierigen Arbeitsverhältnissen im Lazarett in Nürnberg während des Zweiten Weltkriegs.

Signatur
zz-0836.01
Referenzjahr
1942