Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Emmy von Miller daran, wie schockiert die Una-Sancta-Bewegung war, als nach Prälat Michael Höck auch Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) verhaftet wurde. Sie berichtet über die Kontakte zwischen Martin Niemöller und Michael Höck im KZ Dachau und wie es einmal gelungen sei, konsekrierte Hostien über die Frau von Martin Niemöller für Michael Höck ins KZ zu schmuggeln.
Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Emmy von Miller von ihrem Kontakt zu Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) und dem Versprechen in der Una-Sancta-Bewegung, täglich aus dem hohepriesterlichen Gebet Jesu Christi zu beten. Außerdem schildert sie, wie Kardinal Faulhaber der Una Sancta im Münchner Liebfrauendom erlaubte, in einer Seitenkapelle Gottesdienste zu feiern und zu beten. Schließlich erinnert sie sich, wie sie von der Hinrichtung von Bruder Paulus erfuhr.
Frieda Moll Diakonisse, Lazarettschwester
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Schwester Frieda Moll von den schwierigen Arbeitsverhältnissen im Lazarett in Nürnberg während des Zweiten Weltkriegs.
Zoran Mušič Maler, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt äußert sich der Maler Zoran Mušič über seine Sprachlosigkeit angesichts der traumatischen Erlebnisse im KZ Dachau (1944/45).
Sam Norich DP-Lager-Kind, Emigrant, Institutsdirektor (New York)
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Sam Norich über die hohe Geburtenrate im DP-Lager Feldafing (1946-48).
Zofia Ogłaza ehemalige Zwangsarbeiterin auf einem niederbayerischen Bauernhof; Chemikerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Zofia Ogłaza über ihre Deportation nach Deutschland 1942/43, die Ankunft auf einem Bauernhof im niederbayerischen Urfar sowie über die Arbeiten, die sie, ihre Mutter und ihr Bruder dort verrichten mussten.
Ilse Oppel Krankenschwester, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Inge Oppel von ihrem Hunger im KZ Theresienstadt (Frühjahr 1945). Sie verdiente als Röntgenassistentin zwar Theresienstädter Geld, konnte dafür aber nichts kaufen, da es nichts Nützliches zu erwerben gab.
Lore Oppitz Kauffrau; Angestellte
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Lore Oppitz ihren Alltag nach ihrer Hochzeit in der Memminger Nachkriegszeit (Wohnungseinrichtung, Verpflegung). Die Wohnungseinrichtung war dürftig. Ein ganzes Jahr aßen sie und ihr Mann noch bei der Mutter.
Lore Oppitz Kauffrau; Angestellte
Lore Oppitz berichtet von den Vorurteilen ihrer Memminger Arbeitskolleginnen gegenüber ihrer Hochzeit mit einem Heimatvertriebenen.
Lore Oppitz Kauffrau; Angestellte
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Lore Oppitz über Ängste und Vorurteile der Memminger Bevölkerung gegenüber den vielen Heimatvertriebenen.
Erzherzogin Theresa von Österreich-Toskana
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Erzherzogin Theresa von Österreich-Toskana ihre Erlebnisse mit Flüchtlingen und Vertriebenen 1944/45.
Suzana Perl KZ-Überlebende, Zwangsarbeiterin
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Suzanna Perl über Unterbringung und Ernährung während ihrer Internierung im KZ Auschwitz (Spätsommer 1944).
Jakob Pfeil Heimatvertriebener, Mechaniker
Jakob Pfeil berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über die positiven wirtschaftlichen Veränderungen durch die Währungsreform 1948 in Steinhöring, die auch seiner Frau und ihm ein allmähliches Emporarbeiten aus der Not der Nachkriegsjahre ermöglichten.
Ruth Pirzer Heimatvertriebene; Versicherungsmaklerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Pirzer über das Ende ihrer Flucht aus Schlesien und die Ankunft in Pursruck bei Amberg.
Ruth Pirzer Heimatvertriebene; Versicherungsmaklerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Pirzer über ihre Vorstellungen von Bayern nach ihrer Flucht aus Schlesien und die ersten Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz, wie er während des Zweiten Weltkriegs einen belgischen Kriegsgefangenen, der in einer Amberger Bäckerei arbeitete, zurück in das Gefangenenlager begleiten musste. Zudem berichtet er, wie er die Bombardierung der Amberger Luitpoldhütte 1945 miterlebte. Außerdem erklärt er, wie in der Nachkriegszeit in Amberg allmählich ehemalige NSDAP-Parteimitglieder aus dem öffentlichen Dienst entlassen wurden.
Winfried Pöllner Elektroingenieur, Widerstandsaktivist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Winfried Pöllner über den Umsturzversuch der Freiheitsaktion Bayern (FAB) Ende April 1945.
Michael Pössinger Kaufmann, Skisportler
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Michael Pössinger das Gespräch mit einem amerikanischen Colonel, durch das er die geplante Vernichtung des Landkreises Garmisch-Partenkirchen durch amerikanische Bomber bei Kriegsende verhindern konnte.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Gertraud Pretl ihre Eindrücke vom Kriegsende 1945 in Oberornau (bei Mühldorf am Inn).
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gertraud Pretl von einer traumatischen Begegnung mit einer Schulärztin 1944. Aufgrund ihrer Fußfehlstellung wurde sie von der Ärztin als 'minderwertiges Material' eingestuft.
Prof. Otfried Preußler Heimatvertriebener, Schriftsteller
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Otfried Preußler die beengten und dennoch privilegierten Wohnverhältnisse, in denen seine Frau und er 1949 ihr gemeinsames Leben in Rosenheim begannen.
Johann Christoph Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos Jurist, Manager
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Christoph Graf von Preysing über das Kriegsende 1945 und die Flucht nach Bayern.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Anna Pröll, wie sie im Dezember 1944 den Gestellungsbefehl als Flakhelferin bekam. In der Ausbildungskaserne in Zirndorf verweigerte sie den Dienst und konnte sich nach einem schweren Luftangriff im Februar 1945 auf Nürnberg zu ihrer Mutter und ihrem kleinen Sohn nach Wassertrüdingen absetzen.