Zeitzeugen berichten

1940 Jahrzehnt

Martin Gottanka Mesner der Wallfahrtskirche Schildthurn; erlebte das Kriegsende 1945 in Schildthurn

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Kriegsende 1945

Niederbayern

Martin Gottanka beschreibt das Verhältnis zu den US-amerikanischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg, Verletzungen infolge liegengebliebener Munition und die Kriegsverletzung seines Bruders.

Signatur
zz-2086.02
Referenzjahr
1945

Martin Gottanka Mesner der Wallfahrtskirche Schildthurn; erlebte das Kriegsende 1945 in Schildthurn

Themen

Niederbayern

NS-Propaganda

Schulunterricht / Schulzeit

Zweiter Weltkrieg

Martin Gottanka spricht über seine Schulzeit während des Zweiten Weltkriegs.

Signatur
zz-2086.04
Referenzjahr
1944

Martin Gottanka Mesner der Wallfahrtskirche Schildthurn; erlebte das Kriegsende 1945 in Schildthurn

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Ländliches Leben

Landwirtschaft / Forstwirtschaft

Niederbayern

Zweiter Weltkrieg

Martin Gottanka erinnert sich an seine Kindheit und Jugendzeit, die harte Arbeit, das Aufkommen von landwirtschaftlichen Maschinen in den 1940er-Jahren sowie an verbotene Hausschlachtungen während des "Dritten Reichs".

Signatur
zz-2086.05
Referenzjahr
1944

Martin Gottanka Mesner der Wallfahrtskirche Schildthurn; erlebte das Kriegsende 1945 in Schildthurn

Themen

Kriegsende 1945

Niederbayern

Martin Gottanka hängt die "Weiße Fahne" von Schildthurn an ihren historischen Ort, an dem sie im Kirchturm die Zeit seit dem Kriegsende 1945 überdauert hat.

Signatur
zz-2086.06
Referenzjahr
1945

Helmuth Graf Abteilungsleiter i.R.; aus Rumänien stammender Bundesbürger

Themen

Banater Schwaben

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg

Helmuth Graf berichtet über die Flucht seiner Familie aus dem Banat, die Umstände während des Aufenthalts in Goldberg (Niederschlesien) sowie über die Weiterreise zur Großmutter nach Niederösterreich über Regensburg.

Signatur
zz-1975.01
Referenzjahr
1945

Helmuth Graf Abteilungsleiter i.R.; aus Rumänien stammender Bundesbürger

Themen

Banater Schwaben

Bayern-Rumänien

Helmuth Graf spricht über seine berufliche Laufbahn nach seiner Rückkehr ins Banat, seine Heirat und die Geburt seines Sohnes sowie über die Zwangsrekrutierung als Spitzel durch die rumänische Geheimpolizei.

Signatur
zz-1975.03
Referenzjahr
1948

Janez Ivo Gregorc KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Dachau

Malerei

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ivo Gregorc, wie der Maler Zoran Music 1944/45 im KZ Dachau heimlich Zeichnungen von Baracken, Leichenbergen, Toten und Mithäftlingen anfertigte.

Signatur
zz-1052
Referenzjahr
1944

Mikola Gregul KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Mikola Gregul über die Strafen im KZ Flossenbürg.

Signatur
zz-1021.01
Referenzjahr
1945

Jewgenija Michajlowna Grigorjewa Zwangsarbeiterin

Themen

Zwangsarbeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Jewgenija Grigorjewa, wie sie nach ihrer Ankunft 1942 im KZ Dachau als Zwangsarbeiterin nach München eingeteilt wurde und dort zusammen mit anderen Mädchen aus der Ukraine 12 Stunden am Tag im Krankenhaus in Schwabing arbeiten musste.

Signatur
zz-0498
Referenzjahr
1942

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Ernst Grube beschreibt, wie seine Familie nach der Befreiung 1945 mit dem eigenen Verfolgungsschicksal umging und wie wenig Hilfe sie als Kommunisten in Bayern erhielten. Zudem benennt er die repressiven Maßnahmen, die ihn als „Geltungsjuden“ im NS-Regime trafen.

Signatur
zz-2123.01
Referenzjahr
1943

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945

Gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem "Dritten Reich"

Judendeportationen

KZ Dachau

Ernst Grube erinnert sich, wie er 1943 durch seine Eltern das erste Mal von der Situation im KZ Dachau und vom Schicksal seiner deportierten Verwandten erfuhr. Zudem erklärt er, weshalb nicht-jüdische Deutsche von den Deportationen gewusst haben müssen, obwohl sie das im Nachhinein häufig abstritten. 

Signatur
zz-2123.02
Referenzjahr
1943

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Judendeportationen

KZ Theresienstadt

Ernst Grube schildert, wie das Leben im KZ Theresienstadt stets von der Angst vor der Deportation in ein Vernichtungslager dominiert wurde.

Signatur
zz-2123.03
Referenzjahr
1945

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

KZ Theresienstadt

Ernst Grube schildert das Zusammenleben der Internierten im KZ Theresienstadt.

Signatur
zz-2123.04
Referenzjahr
1945

Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Sudetendeutsche

Maria Günzl erinnert sich, wie ihr nach ihrer Entlassung aus dem KZ Ravensbrück Bekannte und ehemalige Parteigenossen begegneten. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-003.01
Referenzjahr
1942

Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Sudetendeutsche

Maria Günzl schildert, wie sie durch den Einmarsch der Roten Armee vor der Hinrichtung bewahrt blieb. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-004.01
Referenzjahr
1945

Franz Haas Politiker (SPD); "Verfassungsvater"

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Arbeitssuche

Kriegsende 1945

Nürnberg

Franz Haas schildert seine ersten Erfahrungen in Nürnberg unmittelbar nach dem Kriegsende.

Signatur
zz-0332.01
Referenzjahr
1945

Franz Haas Politiker (SPD); "Verfassungsvater"

Themen

Bayerische Verfassung 1946

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Franz Haas die Umstände der Abstimmung über die Einführung des Amts eines Bayerischen Staatspräsidenten in der Verfassunggebenden Landesversammlung 1946.

Signatur
zz-0332.04
Referenzjahr
1946

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Frauen in Bayern

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Universitäten und Hochschulen

Hildegard Hamm-Brücher schildert ihre Promotion im Fach Chemie während des Zweiten Weltkriegs und beschreibt, wie die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ in dieser Zeit verhaftet wurde.

Signatur
zz-0552.02
Referenzjahr
1943

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Hildegard Hamm-Brücher erinnert sich, wie sie durch die Mitglieder der Weißen Rose von den Judendeportationen erfuhr und wie sie selbst auf die Flugblätter der Widerstandsgruppe reagierte. 

Signatur
zz-0552.03
Referenzjahr
1942

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Kriegsende 1945

Oberbayern

Hildegard Hamm-Brücher beschreibt, wie sie das Kriegsende 1945 in Starnberg erlebte.

Signatur
zz-0552.04
Referenzjahr
1945

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Frauen in Bayern

Medien in Bayern, Deutschland und der Welt

Hildegard Hamm-Brücher spricht über ihre Tätigkeit als Wissenschaftsredakteurin bei der 'Neuen Zeitung' (1946-1948).

Signatur
zz-0553.01
Referenzjahr
1946

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Bayerischer Landtag

Entnazifizierung

Gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem "Dritten Reich"

Parteien und Politiker

Hildegard Hamm-Brücher hinterfragt die Wirksamkeit der Entnazifizierungsverfahren und geht besonders auf den Fall des ehemaligen bayerischen Kultusministers Theodor Maunz ein.

Signatur
zz-0553.02
Referenzjahr
1945, 1964

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Außerschulische Bildung

Bayern-USA

Demokratische Grundordnung

Hildegard Hamm-Brücher erklärt, warum nach 1945 das US-Programm von Reeducation und Reorientation für die Demokratisierung in der US-Zone notwendig war.

Signatur
zz-0553.03
Referenzjahr
1945

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Bayerischer Landtag

Bildungspolitik / Bildungssystem

Emanzipation / Gleichstellung (Frauen/Männer)

Parteien und Politiker

Hildegard Hamm-Brücher erinnert sich an ihre politischen Auseinandersetzungen mit Kultusminister Alois Hundhammer (CSU), als dieser die Prügelstrafe an bayerischen Schulen wiedereinführte.

Signatur
zz-0554.01
Referenzjahr
1947