Zeitzeugen berichten

1940 Jahrzehnt

Franz Geiger Widerstandsaktivist im Kampf gegen die NS-Diktatur; Regisseur; Drehbuchautor

Themen

Kriegsende 1945

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Geiger von seiner Flucht als Widerstandskämpfer vor den Nationalsozialisten und vom Kriegsende 1945.

Signatur
zz-0221.01
Referenzjahr
1945

Nikolaus Geiger Spediteur

Themen

Todesmärsche 1945

Nikolaus Geiger berichtet über einen KZ-Todesmarsch, der bei Kriegsende durch seine Heimatgemeinde Geretsried zog.                                                                       

Signatur
zz-0614.01
Referenzjahr
1945

Oskar Gensberger Gewerkschaftsfunktionär

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Arbeitslosigkeit

München

Oskar Gensberger berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über die Arbeitslosigkeit in München nach dem Zweiten Weltkrieg und die Versorgung über Lebensmittelmarken. 

Signatur
zz-0262.01
Referenzjahr
1947

Dr. Rupprecht Gerngross Jurist, Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Rupprecht Gerngroß von seinen Überlegungen zum richtigen Zeitpunkt des Umsturzversuchs der Freiheitsaktion Bayern (FAB).

Signatur
zz-0411.01
Referenzjahr
1945

Walter Gleixner Bauingenieur

Themen

Regensburg

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Gleixner über die Bombenangriffe auf die Messerschmitt-Werke in Regensburg (17.08.1943).

Signatur
zz-1524.01
Referenzjahr
1943

Walter Gleixner Bauingenieur

Themen

Regensburg

Zwangsarbeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Gleixner über seine Begegnungen mit sowjetischen Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiter bei der Firma Messerschmitt in Regensburg eingesetzt waren. Walter Gleixner erinnert sich, wie er das von ihm mitgebrachte Brot bei ihnen gegen hölzerne Spielsachen eintauschte.

Signatur
zz-1524.02
Referenzjahr
1943

Walter Gleixner Bauingenieur

Themen

Kriegsende 1945

Regensburg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Gleixner über den Einmarsch der Amerikaner und das Kriegsende 1945 im Raum Regensburg.

Signatur
zz-1524.04
Referenzjahr
1945

Walter Gleixner Bauingenieur

Themen

Kriegsende 1945

Regensburg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Gleixner, wie die Regensburger Bevölkerung nach Kriegsende durch 1945 das Proviantamt plünderte.

Signatur
zz-1524.05
Referenzjahr
1945

Martin Gottanka Mesner der Wallfahrtskirche Schildthurn; erlebte das Kriegsende 1945 in Schildthurn

Themen

Kriegsende 1945

Niederbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Gottanka über das Kriegsende 1945 im niederbayerischen Schildthurn, die Ankunft der US-Truppen, das Hissen eines weißen Betttuchs als Friedensfahne sowie über die prekäre Lage insbesondere der Stadtbewohner bei Kriegsende und in der Nachkriegszeit.

Signatur
zz-2086.01
Referenzjahr
1945

Martin Gottanka Mesner der Wallfahrtskirche Schildthurn; erlebte das Kriegsende 1945 in Schildthurn

Themen

Kriegsende 1945

Niederbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt hängt Martin Gottanka die "Weiße Fahne" von Schildthurn an ihren historischen Ort, an dem sie im Kirchturm die Zeit seit dem Kriegsende 1945 überdauert hat.

Signatur
zz-2086.06
Referenzjahr
1945

Helmuth Graf Abteilungsleiter i.R.; aus Rumänien stammender Bundesbürger

Themen

Banater Schwaben

Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Helmuth Graf über die Flucht seiner Familie aus dem Banat, die Umstände während des Aufenthalts in Goldberg (Niederschlesien) sowie über die Weiterreise zur Großmutter nach Niederösterreich über Regensburg.

Signatur
zz-1975.01
Referenzjahr
1945

Helmuth Graf Abteilungsleiter i.R.; aus Rumänien stammender Bundesbürger

Themen

Banater Schwaben

Bayern-Rumänien

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Helmuth Graf über seine berufliche Laufbahn nach seiner Rückkehr ins Banat, seine Heirat und die Geburt seines Sohnes sowie über die Zwangsrekrutierung als Spitzel durch die rumänische Geheimpolizei.

Signatur
zz-1975.03
Referenzjahr
1948

Janez Ivo Gregorc KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Dachau

Malerei

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ivo Gregorc, wie der Maler Zoran Music 1944/45 im KZ Dachau heimlich Zeichnungen von Baracken, Leichenbergen, Toten und Mithäftlingen anfertigte.

Signatur
zz-1052
Referenzjahr
1944

Mikola Gregul KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Mikola Gregul über die Strafen im KZ Flossenbürg.

Signatur
zz-1021.01
Referenzjahr
1945

Jewgenija Michajlowna Grigorjewa Zwangsarbeiterin

Themen

Zwangsarbeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Jewgenija Grigorjewa, wie sie nach ihrer Ankunft 1942 im KZ Dachau als Zwangsarbeiterin nach München eingeteilt wurde und dort zusammen mit anderen Mädchen aus der Ukraine 12 Stunden am Tag im Krankenhaus in Schwabing arbeiten musste.

Signatur
zz-0498
Referenzjahr
1942

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ernst Grube, wie seine Familie nach der Befreiung 1945 mit dem eigenen Verfolgungsschicksal umging und wie wenig Hilfe sie als Kommunisten in Bayern erhielten. Zudem benennt er die repressiven Maßnahmen, die ihn als „Geltungsjuden“ im NS-Regime trafen.

Signatur
zz-2123.01
Referenzjahr
1943

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Judendeportationen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ernst Grube, wie er 1943 durch seine Eltern das erste Mal von der Situation im KZ Dachau und vom Schicksal seiner deportierten Verwandten erfuhr. Zudem erklärt er, weshalb nicht-jüdische Deutsche von den Deportationen gewusst haben müssen, obwohl sie das im Nachhinein häufig abstritten. 

Signatur
zz-2123.02
Referenzjahr
1943

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Judendeportationen

KZ Theresienstadt

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ernst Grube, wie das Leben im KZ Theresienstadt trotz eines gewissen "Alltags" mit "Freizeitgestaltung" stets von der Angst vor der Deportation in ein Vernichtungslager dominiert wurde. Hiervon unterscheidet er seine eigenen Erfahrungen in Theresienstadt ab Februar 1945, da zu diesem Zeitpunkt die Vernichtungslager im Osten bereits befreit waren.

Signatur
zz-2123.03
Referenzjahr
1945

Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Sudetendeutsche

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Günzl darüber, wie ihr nach ihrer Entlassung aus dem KZ Ravensbrück Bekannte und ehemalige Parteigenossen begegneten. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-003.01
Referenzjahr
1942

Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Sudetendeutsche

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Günzl von Träumen, die sie während ihrer zweiten Inhaftierung hatte. Sie sollte zusammen mit anderen am 08.05.1945 hingerichtet werden, träumte aber in der Nacht zuvor, dass sie am 8. Mai befreit würden. Tatsächlich wurde die Hinrichtung durch den Einmarsch sowjetischer Truppen in letzter Minute verhindert. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-004.01
Referenzjahr
1945

Franz Haas Politiker (SPD); "Verfassungsvater"

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Arbeitssuche

Kriegsende 1945

Nürnberg

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Franz Haas seine ersten Erfahrungen in Nürnberg nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem er seine Familie wieder gefunden hatte, baute er seine Wohnung wieder auf, ging zum Arbeitsamt und wurde an das Linde-Kühlhaus vermittelt.

Signatur
zz-0332.01
Referenzjahr
1945

Franz Haas Politiker (SPD); "Verfassungsvater"

Themen

Bayerische Verfassung 1946

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Franz Haas die Umstände der Abstimmung über die Einführung des Amts eines Bayerischen Staatspräsidenten in der Verfassunggebenden Landesversammlung 1946.

Signatur
zz-0332.04
Referenzjahr
1946

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Dr. Hildegard Hamm-Brücher berichtet im hier gezeigten Ausschnitt, wie sie von den Judendeportationen während des Zweiten Weltkriegs durch die Mitglieder der "Weißen Rose" erfuhr und wie sie auf die Flugblätter der Widerstandsgruppe reagierte. 

Signatur
zz-0552.03
Referenzjahr
1942

Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Themen

Kriegsende 1945

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Hildegard Hamm-Brücher, wie sie das Kriegsende 1945 in Starnberg erlebte.

Signatur
zz-0552.04
Referenzjahr
1945