Zeitzeugen berichten

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg (1933 - 1945) Zeitraum

Werner Loval Emigrant

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Werner Loval über die Panik, die nach der Reichspogromnacht unter den Juden in Deutschland ausbrach, und wie seine Eltern versuchten, 1939 in die USA auszuwandern.

Signatur
zz-0503.02
Referenzjahr
1939

Werner Loval Emigrant

Themen

Jüdisches Leben

Oberfranken

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Werner Loval die wirtschaftliche Situation in Bamberg vor dem Zweiten Weltkrieg.

Signatur
zz-0503.03

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

NS-Propaganda

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie ihn ein Lehrer im "Rassenkundeunterricht" in der Schule im "Dritten Reich" als Angehöriger einer "minderwertigen Rasse" diffamierte.

Signatur
zz-1128.01

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie er im September 1939 seine Lehre nicht beenden durfte. Der nationalsozialistische Reichsnährstand veröffentlichte eine Liste mit Berufen, die für Juden und 'Halbjuden' verboten waren, darunter auch die Gutsinspektorenlaufbahn.   

Signatur
zz-1128.02
Referenzjahr
1939

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

KZ Buchenwald

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie sein Bruder ein 'arisches Mädel' schwängerte und deshalb im Mai 1943 aufgrund der 'Nürnberger Gesetze' wegen 'Rassenschande' erst ins Gestapogefängnis Breslau und dann ins KZ Buchenwald eingeliefert wurde.  

Signatur
zz-1129.01
Referenzjahr
1943

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichte Martin Löwenberg von seinem Abtransport aus dem Lager Longwy ins Außenlager des KZ Flossenbürg in Leitmeritz. Zusammengepfercht in einem Zug dauerte der Transport 15 Tage. 

Signatur
zz-1131.01
Referenzjahr
1944

Oscar Maisel Unternehmer, Brauereibesitzer

Themen

Bier in Bayern

Oberfranken

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Oscar Maisel über die Kriegs- und Nachkriegsjahre und ihre Auswirkungen auf die Brauerei Maisel in Bayreuth.

Signatur
zz-1447.01

Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Adi Maislinger, wie er nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 in München bei Freunden untertauchte, um der ersten Verhaftungswelle zu entgehen. Die Kommunisten waren auf die Illegalität vorbereitet und agierten in Fünfergruppen.

Signatur
tobre-022.01
Referenzjahr
1933

Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger über die ersten Wochen in der Illegalität nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933. Gemeinsam mit anderen Kommunisten druckte er heimlich eine verbotene Zeitung, die sie in München verteilten.

Signatur
tobre-022.03
Referenzjahr
1933

Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Adi Maislinger konspirative Verhaltensweisen in der Illegalität in München und wie er einem Kameraden eine Unterkunft verschaffte.

Signatur
tobre-022.04
Referenzjahr
1933

Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger von einer kommunistischen Flugblattaktion im November 1933 in München.

Signatur
tobre-022.05
Referenzjahr
1933

Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adi Maislinger von der Anlieferung kommunistischen Informationsmaterials aus Zürich und dessen Unterbringung und Verteilung in München.

Signatur
tobre-022.06
Referenzjahr
1934

Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Adi Maislinger, in welchen Münchner Stadtteilen und auf welche Weise er illegal Informationsmaterial der KPD verteilte.

Signatur
tobre-022.07
Referenzjahr
1934

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Adolf Hitler - Begegnungen/Wahrnehmungen

Ländliches Leben

NS-Propaganda

Radio & TV

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Maria Mandlinger über die populärsten Medien in Glonn in der Zeit vor und ab der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten. Dabei geht sie insbesondere auf die NS-Zeitung „Völkischer Beobachter“ und auf die Propagandawirkung der via „Volksempfänger“ empfangbaren Rundfunksendungen, insbesondere die Hitler-Reden ein.

Signatur
zz-0581.03
Referenzjahr
1933

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

NS-Propaganda

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger über ihre zunächst begeisterte Reaktion auf den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs durch den deutschen Überfall auf Polen. Danach beschreibt sie den Wandel der Kriegsstimmung in der Bevölkerung, insbesondere nach der Schlacht um Stalingrad 1943.

Signatur
zz-0581.04
Referenzjahr
1939

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Kriegsende 1945

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Maria Mandlinger ihre Eindrücke vom Kriegsende und dem Einmarsch der Amerikaner 1945.

Signatur
zz-0582.01
Referenzjahr
1945

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer seine Eindrücke vom KZ Dachau.

Signatur
zz-0107.01
Referenzjahr
1944

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

KZ Auschwitz

KZ Theresienstadt

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer, wie er 1943 mit seiner Familie über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wurde. Er beschreibt die Ankunft im Lager und erinnert sich mit Schrecken an die Selektionen der arbeitsfähigen und der nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge, denen auch sein an Lungenentzündung erkrankter jüngerer Bruder Ernst zum Opfer fiel.

Signatur
zz-0951.01
Referenzjahr
1943

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Max Mannheimer über seine Einlieferung in das KZ Auschwitz am 02.02.1943 und die Tätowierung der Häftlingsnummer auf dem linken Unterarm.

Signatur
zz-0952.01
Referenzjahr
1943

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Automobilindustrie

KZ Dachau

Unternehmen aus Bayern

Zwangsarbeit

Max Mannheimer schildert, wie er als Häftling des KZ Dachau in Karlsfeld Zwangsarbeit für die BMW-Flugmotorenwerke verrichten musste.

Signatur
zz-0954.01
Referenzjahr
1944

Anatolij Filippowitsch Matschula KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Antolij Matschula von seinen Erlebnissen im Krankenrevier im KZ Flossenbürg (um 1945). Mit Rippenfellentzündung kommt er ins Krankenlager und wird dort punktiert. Medikamente sind kaum vorhanden. Ein anderer Häftling erhält eine Todesspritze.

Signatur
zz-0760.01
Referenzjahr
1945

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Mayer-Lauingen über Aktionen der Nationalsozialisten in München, SA und SS, Wahlen und Wahlfälschungen.

Signatur
zz-1517.01

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ruth Mayer-Lauingen über ihre Zeit beim Bund Deutscher Mädel (BDM) und ärztliche Atteste, die sie als Vorwand nutzte, um der Teilnahme an Versammlungen zu entgehen (1940).

Signatur
zz-1517.02
Referenzjahr
1940

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Tätliche Übergriffe auf Juden

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Ruth Mayer-Lauingen, wie nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 09.03.1933 in Bayern die Fensterscheiben des Münchner Kaufhauses Uhlfelder zerstört wurden und am nächsten Tag Dr. Michael Siegel, der Rechtsanwalt des Geschäftsinhabers Max Uhlfelder, der sich über dieses Vorgehen bei der Polizei beschwert hatte, von der SA barfuß und in Unterhosen durch die Stadt getrieben wurde (die Zeitzeugin verwechselt hier Uhlfelder und Siegel; Uhlfelder hatten die Nationalsozialisten bereits in "Schutzhaft" genommen und ins KZ Dachau verschleppt).

Signatur
zz-1517.03