Elisabeth Pustet 1989-1998 Geschäftsführerin des Pustet Verlags
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Elisabeth Pustet über die Situation des Pustet-Verlages im "Dritten Reich" und in der Nachkriegszeit.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anton Rauen über den Einmarsch der amerikanischen Truppen und den Kontakt zwischen den Kindern und den Soldaten 1945.
Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender
Zygmunt Razniewski schildert die Ereignisse am Tag der Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner am 29.04.1945.
Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Zygmunt Razniewski über die NS-Ideologie und von seiner Internierung im KZ Dachau.
Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender
Kurz vor Kriegsende 1945 wurde das Arbeitskommando Präzifix, in das Zygmunt Razniewski eingeteilt war, aufgelöst, die Häftlinge mussten zurück ins KZ Dachau marschieren. Dort hatte die SS gerade noch zwei Evakuierungstransporte auf Todesmärsche geschickt. Als der dritte Evakuierungstransport aufgestellt werden sollte, waren die Amerikaner bereits zu nah am Lager und hatten es eingekreist. Die verbleibenden Häftlinge kannten den SS-Befehl, dass keiner von ihnen dem Feind lebend in die Hände fallen durfte und hatten entsprechend Angst, noch ermordet zu werden.
Willem Gerrit (Pim) Reijntjes KZ-Überlebender; Redakteur
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Willem Gerrit (Pim) Reijntjes von den Exekutionen und Verbrennungen, die kurz vor Kriegsende 1945 im Arbeitslager Natzweiler-Struthof stattfanden.
Franz Reißenauer 1959-1992 Gymnasiallehrer; Historiker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Reißenauer über seine Kindheit und Jugend in Augsburg, den Umzug der Familie nach Polen, wohin sein Vater als Bankbeamter versetzt wurde, sowie über die dortige Wahrnehmung der Gettoisierung und der Deportation der Juden.
Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Wolfgang F. Robinow über die Auswirkungen, die die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 für seine jüdische Familie mit sich brachten. Sein Vater wurde als Beamter im Reichsaußenministerium in Berlin in den Ruhestand versetzt. Er selbst durfte keine Lehre und keinen Beruf ausüben.
Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat
Wolfgang F. Robinow berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über den Einmarsch der US-Truppen in München am 30.04.1945.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Eleonore Romberg das familiäre und soziale Umfeld, in dem sie als Kind und Jugendliche in einer Sozialbausiedlung in München-Ramersdorf aufwuchs. Aufgrund einer Denunziation wurde ihr Stiefvater 1939 wegen regimekritischer Äußerungen verhaftet und für neun Monate in München-Stadelheim inhaftiert. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore die bescheidenen Verhältnisse, in den sie aufwuchs. Sie war sich bewusst, dass ihre Familie bedürftig war, fühlte sich aber niemals arm, da ihre Mutter für die Kinder alles aufsparte. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore Romberg die Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs am 19.08.1934, die sie in ihrer Erinnerung mit der letzten halbfreien Reichstagswahl im März 1933 verwechselt. Statt sich wie andere ihrer Altersgenossinnen beim Bund Deutscher Mädel zu engagieren, ging sie - halb aus Protest - in die Marianische Frauenkongregation. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore Romberg ihren Alltag in den Trümmern des zerstörten München. Sie erinnert sich an eine Ansprache von Joseph Goebbels 1945, in der kurz vor Kriegsende das deutsche Volk zum Durchhalten aufrief. Angesichts der unzähligen Opfer und der Zerstörungen überall kam ihr das höchst verlogen vor. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Hermann Rosenwirth Angestellter (Bundespost, Telekom)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hermann Rosenwirth über den Brief, den ein deutscher Unteroffizier 1942 an die Eltern seines Vaters schrieb und in dem dieser nach der Winterschlacht 1941/42 fälschlicherweise für tot erklärt wurde.
Prof. Dr. Joseph Rovan Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Joseph Rovan, wie er am 19.04.1945 im KZ Dachau die Hinrichtung von General Charles Delestraint miterleben musste.
Prof. Dr. Joseph Rovan Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender
Unmittelbar vor der Befreiung gründete sich im KZ Dachau ein illegales Häftlingskomittee, das die Vernichtung des Lagers durch die SS verhindern und die Kommunikation mit den Befreiern übernehmen sollte.
Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Friedrich Schafranek von seiner Internierung im KZ Auschwitz (ab September 1944). Dort erfuhr er, dass seine Mutter vergast worden war.
Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer
Friedrich Schafranek berichtet im hier gezeigten Ausschnitt, wie er 1944 (?) in Kaufering vom Rapportführer Wilhelm Tempel auf brutalste Art und Weise ausgepeitscht, getreten und geschlagen wurde.
Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Hermann Scheipers über seine Einweisung in das KZ Dachau 1941. In der Ansprache des Lager-Kommandaten wurden die Häftlinge als 'ehrlos, wehrlos, rechtlos' gebrandmarkt.
Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester
Hermann Scheipers berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über Menschenversuche an den Insassen des KZ Dachau.
Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester
Hermann Scheipers spricht im hier gezeigten Ausschnitt über die letzten Tage im Konzentrationslager Dachau und über den anschließenden Aufbruch zum Todesmarsch (26.04.1945).
Gudrun Schmitt Angestellte, Hausfrau, Heimarbeiterin
Gudrun Schmitt berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von den Bombenangriffen auf München im Zweiten Weltkrieg und dem Alltag im Luftschutzkeller.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Manfred Schnelldorfer von seiner schweren Kindheit in der Nachkriegszeit und skizziert einen typischen Tagesablauf zwischen Eiskunstlauftraining und Schule. Zudem beschreibt er, wie seine leibliche Mutter ihn während des Zweiten Weltkriegs an das Rote Kreuz abgab und er bis Ende 1948 bei Pflegeeltern in München-Laim aufwuchs.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Evi Schuster vom großen Luftangriff auf München während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944.