Zeitzeugen berichten

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg (1933 - 1945) Zeitraum

Elisabeth Pustet 1989-1998 Geschäftsführerin des Pustet Verlags

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Regensburg

Verlagswesen

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Elisabeth Pustet über die Situation des Pustet-Verlages im "Dritten Reich" und in der Nachkriegszeit.

Signatur
zz-1504.02

Anton Rauen Berufssoldat

Themen

Kindheiten in Bayern

Kriegsende 1945

Niederbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anton Rauen über den Einmarsch der amerikanischen Truppen und den Kontakt zwischen den Kindern und den Soldaten 1945.

Signatur
zz-1509.02
Referenzjahr
1945

Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender

Themen

Kriegsende 1945

KZ Dachau

Zygmunt Razniewski schildert die Ereignisse am Tag der Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner am 29.04.1945.

Signatur
zz-1004.01
Referenzjahr
1945

Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

NS-Propaganda

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Zygmunt Razniewski über die NS-Ideologie und von seiner Internierung im KZ Dachau.

Signatur
zz-1005.01

Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender

Themen

Kriegsende 1945

KZ Dachau

Kurz vor Kriegsende 1945 wurde das Arbeitskommando Präzifix, in das Zygmunt Razniewski eingeteilt war, aufgelöst, die Häftlinge mussten zurück ins KZ Dachau marschieren. Dort hatte die SS gerade noch zwei Evakuierungstransporte auf Todesmärsche geschickt. Als der dritte Evakuierungstransport aufgestellt werden sollte, waren die Amerikaner bereits zu nah am Lager und hatten es eingekreist. Die verbleibenden Häftlinge kannten den SS-Befehl, dass keiner von ihnen dem Feind lebend in die Hände fallen durfte und hatten entsprechend Angst, noch ermordet zu werden.

Signatur
zz-1005.02
Referenzjahr
1945

Willem Gerrit (Pim) Reijntjes KZ-Überlebender; Redakteur

Themen

KZ Natzweiler-Struthof

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Willem Gerrit (Pim) Reijntjes von den Exekutionen und Verbrennungen, die kurz vor Kriegsende 1945 im Arbeitslager Natzweiler-Struthof stattfanden.

Signatur
zz-0368
Referenzjahr
1945

Franz Reißenauer 1959-1992 Gymnasiallehrer; Historiker

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Augsburg

Judendeportationen

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Reißenauer über seine Kindheit und Jugend in Augsburg, den Umzug der Familie nach Polen, wohin sein Vater als Bankbeamter versetzt wurde, sowie über die dortige Wahrnehmung der Gettoisierung und der Deportation der Juden.

Signatur
zz-1903.01

Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Wolfgang F. Robinow über die Auswirkungen, die die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 für seine jüdische Familie mit sich brachten. Sein Vater wurde als Beamter im Reichsaußenministerium in Berlin in den Ruhestand versetzt. Er selbst durfte keine Lehre und keinen Beruf ausüben.

Signatur
zz-0506.01

Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat

Themen

Kriegsende 1945

München

Wolfgang F. Robinow berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über den Einmarsch der US-Truppen in München am 30.04.1945.

Signatur
zz-0506.02
Referenzjahr
1945

Prof. Eleonore Romberg Friedensaktivistin; Politikerin (parteilos/Grüne); 1986-1992 Präsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)

Themen

Familienleben

Kindheiten in Bayern

Wohnen

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Eleonore Romberg das familiäre und soziale Umfeld, in dem sie als Kind und Jugendliche in einer Sozialbausiedlung in München-Ramersdorf aufwuchs. Aufgrund einer Denunziation wurde ihr Stiefvater 1939 wegen regimekritischer Äußerungen verhaftet und für neun Monate in München-Stadelheim inhaftiert. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-033.02
Referenzjahr
1939

Prof. Eleonore Romberg Friedensaktivistin; Politikerin (parteilos/Grüne); 1986-1992 Präsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)

Themen

Ernährung / Lebensmittel

Familienleben

Kindheiten in Bayern

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore die bescheidenen Verhältnisse, in den sie aufwuchs. Sie war sich bewusst, dass ihre Familie bedürftig war, fühlte sich aber niemals arm, da ihre Mutter für die Kinder alles aufsparte. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-034.01

Prof. Eleonore Romberg Friedensaktivistin; Politikerin (parteilos/Grüne); 1986-1992 Präsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)

Themen

Katholische Kirche

Kindheiten in Bayern

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore Romberg die Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs am 19.08.1934, die sie in ihrer Erinnerung mit der letzten halbfreien Reichstagswahl im März 1933 verwechselt. Statt sich wie andere ihrer Altersgenossinnen beim Bund Deutscher Mädel zu engagieren, ging sie - halb aus Protest - in die Marianische Frauenkongregation. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-034.02
Referenzjahr
1934

Prof. Eleonore Romberg Friedensaktivistin; Politikerin (parteilos/Grüne); 1986-1992 Präsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)

Themen

Kriegsende 1945

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore Romberg ihren Alltag in den Trümmern des zerstörten München. Sie erinnert sich an eine Ansprache von Joseph Goebbels 1945, in der kurz vor Kriegsende das deutsche Volk zum Durchhalten aufrief. Angesichts der unzähligen Opfer und der Zerstörungen überall kam ihr das höchst verlogen vor. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)

Signatur
tobre-034.03
Referenzjahr
1945

Hermann Rosenwirth Angestellter (Bundespost, Telekom)

Themen

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hermann Rosenwirth über den Brief, den ein deutscher Unteroffizier 1942 an die Eltern seines Vaters schrieb und in dem dieser nach der Winterschlacht 1941/42 fälschlicherweise für tot erklärt wurde.

Signatur
zz-1510.01
Referenzjahr
1942

Prof. Dr. Joseph Rovan Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Joseph Rovan, wie er am 19.04.1945 im KZ Dachau die Hinrichtung von General Charles Delestraint miterleben musste.

Signatur
zz-0983.01
Referenzjahr
1945

Prof. Dr. Joseph Rovan Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender

Themen

Kriegsende 1945

KZ Dachau

Unmittelbar vor der Befreiung gründete sich im KZ Dachau ein illegales Häftlingskomittee, das die Vernichtung des Lagers durch die SS verhindern und die Kommunikation mit den Befreiern übernehmen sollte.

Signatur
zz-0983.02
Referenzjahr
1945

Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Friedrich Schafranek von seiner Internierung im KZ Auschwitz (ab September 1944). Dort erfuhr er, dass seine Mutter vergast worden war.

Signatur
zz-0428.02
Referenzjahr
1944

Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Dachau

Friedrich Schafranek berichtet im hier gezeigten Ausschnitt, wie er 1944 (?) in Kaufering vom Rapportführer Wilhelm Tempel auf brutalste Art und Weise ausgepeitscht, getreten und geschlagen wurde.

Signatur
zz-0428.03
Referenzjahr
1944

Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester

Themen

KZ Dachau

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Hermann Scheipers über seine Einweisung in das KZ Dachau 1941. In der Ansprache des Lager-Kommandaten wurden die Häftlinge als 'ehrlos, wehrlos, rechtlos' gebrandmarkt.

Signatur
zz-0359.01
Referenzjahr
1941

Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Dachau

Menschenversuche

Hermann Scheipers berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über Menschenversuche an den Insassen des KZ Dachau. 

Signatur
zz-0360.01

Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester

Themen

KZ Dachau

Todesmärsche 1945

Hermann Scheipers spricht im hier gezeigten Ausschnitt über die letzten Tage im Konzentrationslager Dachau und über den anschließenden Aufbruch zum Todesmarsch (26.04.1945).

Signatur
zz-0361.01
Referenzjahr
1945

Gudrun Schmitt Angestellte, Hausfrau, Heimarbeiterin

Themen

München

Zweiter Weltkrieg

Gudrun Schmitt berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von den Bombenangriffen auf München im Zweiten Weltkrieg und dem Alltag im Luftschutzkeller.

Signatur
zz-0257.02

Manfred Schnelldorfer Olympiateilnehmer in Innsbruck 1964 (Goldmedaille im Eiskunstlauf der Herren); Schlagersänger; Schauspieler; Entertainer

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Eiskunstlauf

Kindheiten in Bayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Manfred Schnelldorfer von seiner schweren Kindheit in der Nachkriegszeit und skizziert einen typischen Tagesablauf zwischen Eiskunstlauftraining und Schule. Zudem beschreibt er, wie seine leibliche Mutter ihn während des Zweiten Weltkriegs an das Rote Kreuz abgab und er bis Ende 1948 bei Pflegeeltern in München-Laim aufwuchs.

Signatur
zz-2111.03

Evi Schuster Unternehmerin

Themen

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Evi Schuster vom großen Luftangriff auf München während des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1944.

Signatur
zz-1433.02
Referenzjahr
1944