Heinrich Ackermann Bis 2001 Dienststellenleiter des Arbeitsamts in Amberg
Im hier gezeigten Ausschnitt erläutert Heinrich Ackermann die Formulare, die im Prozess einer Meldung als Arbeitsloser im Arbeitsamt verwendet wurden. Zudem erklärt er, wie früher das Arbeitslosengeld bar in Wirtshäusern ausgezahlt wurde.
Wilhelm Ammon 1986-1997 Vorstandsmitglied bei Quelle
Wilhelm Ammon berichtet über die Gründung der Firma Quelle 1927 durch Gustav Schickedanz, die Innovationen im Lauf der Firmengeschichte, die Entstehung der Quelle-Eigenmarken sowie über die Unternehmen, die dafür gewonnen werden konnten.
Wilhelm Ammon 1986-1997 Vorstandsmitglied bei Quelle
Wilhelm Ammon spricht über die Rolle des Einkaufs innerhalb des Jahresablaufs und die konkreten Aufgaben des Einkäufers.
Wilhelm Ammon 1986-1997 Vorstandsmitglied bei Quelle
Wilhelm Ammon schildert das Engagement von Grete Schickedanz im Textilbereich und erläutert, wie der Modegeschmack in der Bundesrepublik durch das Quelle-Sortiment geprägt wurde.
Anton Auberger Bergarbeiter, Betriebsrat
Anton Auberger schildert die Umstellung im Arbeitsrhythmus, als die Penzberger Grube geschlossen wurde und die Bergleute zu MAN wechselten.
Prof. Dr. Fritz Auer Diplom-Ingenieur
Fritz Auer spricht über die Entscheidung des Architektenwettbewerbs zum Münchner Olympiagelände 1967.
Paul Barth Judoka; Olympia-Teilnehmer 1972 in München (Bronze im Judo-Halbschwergewicht)
Paul Barth erinnert sich an einen anstrengenden Judo-Lehrgang, der vom deutschen Nationaltrainer Han Ho-san im schweizerischen Mürren geleitet wurde und zu seiner Drittplatzierung bei den Europameisterschaften 1968 in Lausanne führte.
Paul Basiner Bauingenieur; 1971-2003 Gesellschafter der Baugesellschaft Gebrüder Rank GmbH & Co KG
Paul Basiner analysiert die Vermittlung von Bayernbildern in Fernsehserien, die sympathische Darstellungsweise in den Serien „Das königlich-bayerische Amtsgericht“ und „Monaco Franze“ sowie den Begriff "Hund" im Bairischen.
Florian Besold berichtet über die Initiativen der „Bayerischen Einigung“ seit 1967.
Elfriede Bode kritisiert die Arbeitsmarktpolitik der 1970er-Jahre, die angesichts steigender Arbeitslosigkeit verheiratete Frauen wieder aus den Berufen drängte (Kampagne gegen Doppelverdiener). Außerdem beschreibt sie die gegenteilige Situation mit dem großen Arbeitskräftemangel um das Jahr 1960, als verstärkt ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Gastarbeiter) angeworben wurden und auch für einheimische Arbeitnehmerinnen flexible Arbeitszeitmodelle angeboten wurden.
Elfriede Bode schildert ihre ersten Eindrücke vom Studium an der Universität in München und beschreibt, wie sie die Anfangsphase der Studentenproteste erlebte.
Francesco Bonaccio Textilarbeiter
Francesco Bonaccio erinnert sch an seine Wohnsituation und den täglichen Weg zur Arbeit, als er 1966 bei der Neuen Augsburger Kattunfabrik NAK in Augsburg anfing.
Prof. Dr. Karl Bosl Historiker; Universitätsprofessor
Karl Bosl beschreibt seine Eindrücke von und seinen Umgang mit den Studentenunruhen 1968.
Vincenzo Cena erinnert sich, wie ihm 1964 seine Frau dabei half, einen Antrag zu stellen, um in Deutschland Arbeit zu finden, wie er als Gastarbeiter nach Bayern kam und schließlich in Augsburg geblieben ist.
Francesco Della Rovere Elektriker
Francesco della Rovere erinnert sich, wie er in Augsburg die deutsche Sprache erlernte, um sich bessere Berufschancen zu eröffnen.
Dr. Peter Deml Jurist; 2001-2008 Vorstandsvorsitzender der E.ON Bayern AG
Peter Deml schildert, wie Bayern als Stromimport-Land nach dem Ersten Weltkrieg mithilfe des Ausbaus von Kernenergie seit den 1950er-Jahren seine Stromversorgung sichern und aus Kohle und Öl aussteigen konnte.
Julius Desing 1963-1993 Schlossverwalter auf Neuschwanstein
Julius Desing berichtet über seine Zuständigkeiten als Schlossverwalter von Neuschwanstein und die Entwicklung der Mitarbeiter- und Besucherzahlen des Schlosses seit 1963.
Julius Desing 1963-1993 Schlossverwalter auf Neuschwanstein
Julius Desing schildert seine intensive Beziehung zur historischen Figur des Königs Ludwig II., die sich im Laufe seiner 30-jährigen Tätigkeit als Schlossverwalter auf Neuschwanstein entwickelte.
Ladislaus Deutsch KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Ladislaus Deutsch berichtet von seiner Deportation ins KZ Auschwitz (21.06.1944), der Begegnung seines Bruders mit Dr. Capesius und vom Auschwitz-Prozess 1963.
Adolf Dinglreiter Politiker (CSU); u.a. 1986-2003 Mitglied des Bayerischen Landtags
Adolf Dinglreiter berichtet über die Amtszeit des Bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel (CSU), die besonderen Merkmale von dessen Amtszeit, sowie über die dabei erzielten wirtschaftlichen Erfolge.
Katharina Drescher-Seidl Kulturwissenschaftlerin, Mitarbeiterin Kulturamt Furth im Wald
Katharina Drescher-Seidl berichtet über den alltäglichen Umgang mit der bayerisch-tschechischen Grenze in Furth im Wald.
Edith Eckbauer Ruderin; Olympia-Teilnehmerin 1976 in Montreal (Bronze im Zweier ohne Steuerfrau)
Edith Eckbauer erzählt über ihre Kindheit und Jugend am Starnberger See, ihre anfängliche Leidenschaft für das Schwimmen, den Wechsel zum Rudersport und die Unterschiede, die im Rudersport Mitte der 1960er-Jahre zwischen Männern und Frauen gemacht wurden.
Dr. Franz Xaver Eder 1984-2001 Bischof von Passau
Franz Xaver Eder spricht über die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils im Umfeld der gesellschaftlichen Veränderungen in den 1960er-Jahren.
Dr. Sieglinde Ehard Ministerialbeamtin
Sieglinde Ehard - Ehefrau des Bayerischen Ministerpräsidenten Hans Ehard (CSU) - erinnert sich an den Besuch des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle 1962 in München.