Zygmunt Razniewski KZ-Überlebender
Kurz vor Kriegsende 1945 wurde das Arbeitskommando Präzifix, in das Zygmunt Razniewski eingeteilt war, aufgelöst, die Häftlinge mussten zurück ins KZ Dachau marschieren. Dort hatte die SS gerade noch zwei Evakuierungstransporte auf Todesmärsche geschickt. Als der dritte Evakuierungstransport aufgestellt werden sollte, waren die Amerikaner bereits zu nah am Lager und hatten es eingekreist. Die verbleibenden Häftlinge kannten den SS-Befehl, dass keiner von ihnen dem Feind lebend in die Hände fallen durfte und hatten entsprechend Angst, noch ermordet zu werden.
Willem Gerrit (Pim) Reijntjes KZ-Überlebender; Redakteur
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Willem Gerrit (Pim) Reijntjes von den Exekutionen und Verbrennungen, die kurz vor Kriegsende 1945 im Arbeitslager Natzweiler-Struthof stattfanden.
Annemarie Renger Politikerin (SPD); 1972-1976 Präsidentin des Bundestags
Annemarie Renger schildert, wie Kurt Schumacher 1948/49 trotz einer Beinamputation und vom Krankenbett aus maßgeblichen Einfluss auf die Positionen der SPD-Fraktion im Parlamentarischen Rat nahm. (Foto: Bundesarchiv_B_145_Bild-F039419-0012; Ludwig Wegmann, 1973; CC-BY-SA 3.0)
Annemarie Renger Politikerin (SPD); 1972-1976 Präsidentin des Bundestags
Annemarie Renger geht auf die politische Situation nach der ersten Bundestagswahl 1949 ein. Weder Konrad Adenauer noch Kurt Schumacher strebten eine Große Koalition an. (Foto: Bundesarchiv_B_145_Bild-F039419-0012; Ludwig Wegmann, 1973; CC-BY-SA 3.0)
Annemarie Renger Politikerin (SPD); 1972-1976 Präsidentin des Bundestags
Annemarie Renger erinnert daran, dass es der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher war, der den besonderen Wert der parlamentarischen Opposition als künftige Alternative zur Regierung herausstellte. (Foto: Bundesarchiv_B_145_Bild-F039419-0012; Ludwig Wegmann, 1973; CC-BY-SA 3.0)
Annemarie Renger Politikerin (SPD); 1972-1976 Präsidentin des Bundestags
Annemarie Renger beschreibt Kurt Schumacher und Konrad Adenauer als politische Antipoden, die dennoch das gemeinsame Ziel hatten, das Bestmögliche aus der Nachkriegsordnung zu machen. (Foto: Bundesarchiv_B_145_Bild-F039419-0012; Ludwig Wegmann, 1973; CC-BY-SA 3.0)
Walli Richter Heimatvertriebene, Verbandsfunktionärin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walli Richter davon, wie sie sich als elfjähriges Flüchtlingskind während eines Krankenhausaufenthalts ihrer Mutter 1946 selbst verpflegen musste.
Walli Richter Heimatvertriebene, Verbandsfunktionärin
Walli Richter schildert im hier gezeigten Ausschnitt ihre ersten Eindrücke von Bayern nach der Flucht aus Oberleutensdorf im Sudetenland. In Bayreuth wurden sie schließlich in einem Lager vom Roten Kreuz versorgt.
Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat
Wolfgang F. Robinow berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über den Einmarsch der US-Truppen in München am 30.04.1945.
Eleonore Romberg schildert ihren Alltag in den Trümmern des zerstörten München kurz vor Kriegsende 1945. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Eleonore Romberg erinnert sich, wie sie 1946 für vier Jahre Sekretärin des CSU-Politikers Alois Hundhammer wurde. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Eleonore daran, wie sie 1949 ihren späteren Ehemann kennenlernte. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Klaus Rose berichtet über den Besuch des Gymnasiums als Fahrschüler in den 1950er-Jahren.
Prof. Dr. Herbert Rosendorfer Richter, Schriftsteller
Herbert Rosendorfer schildert die Entwicklung der Gesellschaft in West-Deutschland von der Währungsreform 1948 bis in die 1960er-Jahre.
Hermann Rosenwirth Angestellter (Bundespost, Telekom)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hermann Rosenwirth über den Brief, den ein deutscher Unteroffizier 1942 an die Eltern seines Vaters schrieb und in dem dieser nach der Winterschlacht 1941/42 fälschlicherweise für tot erklärt wurde.
Dr. Otto Rothe Flüchtling, leitender Angestellter, Chemiker
Im hier gezeigten Interview berichtet Otto Rothe, wie er mit Werbefotos für ein neues Textilwaschmittel dazu beitrug, dass die Firma Rudolf in Geretsried nach der Absatzflaute 1948 neue Kunden gewinnen konnte.
Prof. Dr. Joseph Rovan Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Joseph Rovan, wie er am 19.04.1945 im KZ Dachau die Hinrichtung von General Charles Delestraint miterleben musste.
Prof. Dr. Joseph Rovan Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender
Unmittelbar vor der Befreiung gründete sich im KZ Dachau ein illegales Häftlingskomittee, das die Vernichtung des Lagers durch die SS verhindern und die Kommunikation mit den Befreiern übernehmen sollte.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Otto Rubner von den Gründen, die zur Aussiedlung seiner Familie aus dem Egerland nach Bayern führten.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Charlotte Ruhland spricht über ihr Aufwachsen in Rötz während der Nachkriegszeit sowie ihre spätere Anstellung im Arbeitsamt Waldmünchen.
Jakob Schadt Heimatvertriebener, Zimmerer
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Jakob Schadt, wie er 1949 als Vertriebener mit seiner Familie im zerbombten Würzburg durch Zufall zu einer Wohnung kam.
Jakob Schadt Heimatvertriebener, Zimmerer
Jakob Schadt beschreibt die schwierige Integration im Würzburger Umland als Vertriebener und wie ihm dabei das Fußballspielen geholfen hat.
Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Friedrich Schafranek von seiner Internierung im KZ Auschwitz (ab September 1944). Dort erfuhr er, dass seine Mutter vergast worden war.
Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer
Friedrich Schafranek berichtet im hier gezeigten Ausschnitt, wie er 1944 (?) in Kaufering vom Rapportführer Wilhelm Tempel auf brutalste Art und Weise ausgepeitscht, getreten und geschlagen wurde.