Klostername: Regensburg, Antoniterkloster, Ortsname: Regensburg Die Antoniter in Regensburg - Almosenkasse und SchweinemastÜber die Geschichte der Antoniter in Regensburg gibt es nur sehr wenige Nachrichten. Es dürfte sich bei dieser Ballei des Ordens um einen Stützpunkt zum Terminieren gehandelt haben, also einen Ort, an dem die im Bistum Regensburg regelmäßig gesammelten Almosen zusammengeführt wurden. Die Anwesenheit der Antoniter in der Stadt in Zusammenhang mit einer Hospitaltätigkeit bzw. Krankenpflege ist nach der bisherigen Quellenlage eher unwahrscheinlich. ... mehr
Klostername: Regensburg, St. Johannes Baptist, Ortsname: Regensburg St. Johann Baptist - Augustinerchorherren und Kanoniker
Die Geschichte des Regensburger Stifts zu den Heiligen Johannes Baptist und Johannes Evangelist lässt sich in zwei Phasen teilen: Die erste als Augustinerchorherrenstift reicht von 1127 bis 1287, die zweite als Kollegiatstift von 1287 bis zur Gegenwart.
Das Chorherrenstift St. Johann ist vermutlich eine Gründung des Regensburger Bischofs Konrad I. Er berief im Jahr 1127 Kanoniker an die alte, westlich des romanischen Doms stehende ... mehr
Das Benediktinerkloster St. Jakob - Iren und Schotten in Regensburg
Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts lebten irische Benediktinermönche in Regensburg. Ihr Konvent besaß das 1075 gegründete Kloster Weih-St.-Peter vor der Stadt. Es erwies sich schon nach kurzer Zeit als zu klein. 1090 kaufte der Burggraf Otto mit der Unterstützung von Regensburger Bürgern für die Mönche von Weih-St.-Peter eine Hofstatt als Bauplatz für ein zusätzliches Kloster an der westlichen Peripherie außerhalb ... mehr
Klostername: Regensburg, Karmeliten (St. Leonhard), Ortsname: Regensburg Die Karmeliten am Alten Kornmarkt Neben den Franziskaner-Reformaten, den Kapuzinern und den Jesuiten waren die Unbeschuhten Karmeliten der vierte Orden, der im Zuge der Gegenreformation nach Regensburg kam und dessen Ansiedlung vom Kaiserhaus gegen den entschiedenen Widerstand der Reichsstadt durchgesetzt wurde. Ihre erste Niederlassung hatten die Karmeliten, nachdem sie von Kaiser Ferdinand II. 1634 nach der Rückeroberung Regensburgs gerufen worden waren, in der Johanniterkommende St. Leonhard im Westen der Stadt. ... mehr
St. Emmeram - das klösterliche Zentrum in Regensburg
Kein anderes Kloster in Regensburg errang jemals die Bedeutung der Benediktinerabtei St. Emmeram. Sie bildete über ein Jahrtausend lang den klösterlichen, geistigen und kulturellen Mittelpunkt der Stadt und des Bistums. Das Kloster entstand etwa zur Zeit der Gründung des Bistums Regensburg durch Bonifatius im Jahr 739 am Grab des als Märtyrer verehrten fränkischen Wanderbischofs Emmeram. Er war im späten 7. Jahrhundert von ... mehr
Klostername: Regensburg, Dominikanerinnenkloster, Ortsname: Regensburg Heilig Kreuz in Regensburg - das älteste Dominikanerinnenkloster in Deutschland
Die Gründungsurkunde von 1233 berichtet, dass die zunächst verstreut in Regensburg lebenden armen Schwestern sich mit Zustimmung des Bischofs Siegfried vor der Stadt zusammengefunden und niedergelassen hatten. Der Bischof ersuchte die Bürger, ihnen im Westen ein Grundstück im Bereich der Stadtmauer zu schenken, was dann auch freiwillig und ohne Bedingungen geschah. Der Bauplatz lag im Bereich eines heute noch erkennbaren, lang ... mehr
Klostername: Regensburg, Karmeliten (St. Oswald), Ortsname: Regensburg St. Oswald in Regensburg ? Keimzelle der Karmeliten in Straubing
Die älteste Gründung eines Karmelitenklosters im Bistum Regensburg fand um 1290 in Regensburg statt. Zugleich sollte sie auch die kurzlebigste sein, denn schon 1367 übersiedelte der Konvent nach Straubing (siehe dort). Dort bestand er jedoch als einziges deutsches Karmelitenkloster ohne Unterbrechung bis 2016.
Der Regensburger Konvent war bei der alten Kapelle St. Oswald an der nordwestlichen Ecke der ehemaligen Stadtmauer (Weißgerbergraben 1 ... mehr
Klostername: Regensburg, St. Maria Magdalena, Ortsname: Regensburg St. Magdalena und St. Clara - Reuerinnen und Klarissen
Um 1228 entstand im Osten der Stadt Regensburg vor dem Schwarzen Burgtor (heute Dachauplatz) ein kleines Kloster des Ordens der Magdalenerinnen, dessen Schwestern sich auch Reuerinnen oder Büßerinnen nannten. Von Anbeginn standen die Frauen unter der geistlichen Aufsicht ("cura monalium") des in unmittelbarer Nachbarschaft entstandenen Franziskanerklosters St. Salvator ("Barfüßerkloster").
1296 übernahmen die Magdalenerinnen in Regensburg auf Betreiben der Franziskaner und des Bischofs Heinrich ... mehr
Klostername: Regensburg, St. Peter, Ortsname: Regensburg Weih-St.-Peter in Regensburg - Die Urzelle des Schottenklosters St. Jakob
Die Anfänge des Klosters Weih-St.-Peter sind von Legenden umrankt, aus denen sich ein gewisser historischer Kern herausschälen lässt. Um 1070 kam der irische Benediktiner Marianus mit einem (Candidus) oder zwei Gefährten (Johannes und Klemens) als Rompilger nach Regensburg. Hier lebte bereits seit etwa 1050 sein Landsmann Mercherdach (gest. um 1080) als Inkluse in der so genannten Mercherdachklause beim Kanonissenstift Obermünster. Marian ... mehr
Klostername: Regensburg, Franziskaner (St. Salvator), Ortsname: Regensburg Die Franziskaner in Regensburg: Barfüßerkloster - Kaserne - Historisches Museum
1221 sandte der Obere des Augsburger Franziskanerklosters, Cäsar von Speyer, drei seiner Brüder unter der Führung des Joseph von Treviso nach Regensburg. Sie fanden in der damals noch zum Herzogtum Bayern gehörigen Großstadt freundliche Aufnahme. Möglicherweise wohnten die Bettelmönche zunächst im Kanonissenstift Niedermünster. Als erste Predigtstätte wurde ihnen eine Kapelle an der Steinernen Brücke zugewiesen. Die Franziskaner beteiligten sich wie die ... mehr