Die Augustiner-Eremiten in Regensburg - Keimzelle der bayerischen Ordensprovinz
Es ist nicht mehr festzustellen, wann die Augustiner-Eremiten nach Regensburg kamen. Man kann davon ausgehen, dass die ersten Mönche um 1260 in die Stadt einzogen, wo sie unter wirtschaftlich schwierigsten Verhältnissen lebten.
Die Gründung eines Augustinerklosters am Judensteig (heute: Neupfarrplatz) ging auf eine Initiative der Stadt zurück, die stets als Gründerin angesehen wurde. 1267 übergab der Rat den Augustinern die Salvatorkapelle am Judensteig ... mehr
Klostername: Regensburg, Stift zu Unserer Lieben Frau, Ortsname: Regensburg Das Kollegiatstift Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle - ein Stück Bamberg im Herzen von Regensburg
Die Gründung der Alten Kapelle steht in direktem Zusammenhang mit der Erbauung der karolingischen Königspfalz am späteren Alten Kornmarkt um die Mitte des 9. Jahrhunderts. Damals machte König Ludwig der Deutsche Regensburg zur Hauptstadt des Ostfränkischen Reichs. Die Kapelle und ihre Kleriker spielten in der Hofhaltung des Königs eine wichtige Rolle. Der Sakralbau war auch ... mehr
Klostername: Regensburg, Mittelmünster, Ortsname: Regensburg Das Mittelmünster in Regensburg - Nur ein Straßenschild ist geblieben
Am 29. Juni 983 gründete Bischof Wolfgang von Regensburg (heilig gesprochen 1052) das Benediktinerinnenkloster St. Paul. Da ihm die Einführung der Benediktinerregel in den Damenstiften Ober- und Niedermünster nicht gelingen wollte, sollte das zwischen den beiden Stiften gelegene und daher "Mittelmünster" genannte Kloster als Vorbild dienen. Doch war den Hoffnungen des hl. Wolfgang letztendlich kein Erfolg beschieden. Der Nachwuchs für St. Paul ... mehr
Niedermünster - Die Grablege der Ottonen in Regensburg
Wenngleich Niedermünster erst 889/891 urkundlich genannt wird, so lässt sich die Geschichte der Kirche und der Stiftsgebäude an der Niedermünstergasse östlich des Doms bis in die Frühzeit von Regensburg zurückverfolgen. Die alte Römerstadt Castra Regina hatte sich im Lauf des 6. Jahrhunderts zur Metropole des bayerischen Stammesherzogtums der Agilolfinger entwickelt. Die Herzogspfalz nahm die Ostseite der antiken Festung ein; auch die Nordostecke des ehemaligen ... mehr
Klostername: Regensburg, Obermünster, Ortsname: Regensburg Das Reichsstift Obermünster in Regensburg - Gründung der Karolinger
Als Ergänzung zum benachbarten Kloster der Benediktinermönche von St. Emmeram stifteten die Karolinger im frühen 9. Jahrhundert das Benediktinerinnenkloster St. Maria. Zur Unterscheidung vom älteren Frauenkloster Niedermünster wurde das neue Kloster Obermünster genannt. Nach dem alsbaldigen Übergang an den Regensburger Bischof, der in Personalunion Abt von St. Emmeram war, konnte es König Ludwig der Deutsche schon 833 im Tausch gegen Kloster Mondsee ... mehr
Klostername: Regensburg, Stadtamhof, Herz Jesu, Ortsname: Regensburg Herz Jesu in Stadtamhof - Vorbild für die Mädchenbildung
Die in Regensburg lebende Gräfin Metsch fasste um 1730 den Plan zur Gründung eines weiteren Frauenklosters in der Reichsstadt. Sie erbat hierzu eine Gruppe von fünf Chorfrauen aus dem 1711 gegründeten Eichstätter Stift Herz Jesu. Die Angehörigen der Kongregation von Notre Dame lebten nach der Regel der Augustiner-Chorfrauen, aber in strenger Klausur.
Die Klostergründung in Regensburg scheiterte. Eine Rückkehr nach Eichstätt war den ... mehr
Klostername: Regensburg, Stadtamhof, St. Kassian, Ortsname: Regensburg Die Reformaten des Franziskanerordens in Regensburg und Stadtamhof
Die Vorgeschichte des Klosters begann 1620. Damals wandte sich Pater Antonio von Galbiato, der Generalkommissar der Franziskaner-Reformaten, an Kaiser Ferdinand II. mit der Bitte in der lutherisch dominierten Reichsstadt Regensburg eine Niederlassung des Ordens errichten zu dürfen. Kaiser und Bischof unterstützten das Vorhaben, das sogar der Stadtmagistrat billigte. 1630 berief Bischof Albert IV. Freiherr von Törring zur Unterstützung seiner gegenreformatorischen Bestrebungen die ... mehr
Klostername: Regensburg, Stadtamhof, St. Katharina, Ortsname: Regensburg St. Katharina - Das Spital an der Steinernen Brücke
Spitäler waren für die Städte des Mittelalters wichtige Einrichtungen der medizinischen und sozialen Fürsorge. Ein bereits im späten 10. Jahrhundert nachweisbares Spital bestand beim Regensburger Dom. 1207 als Spital St. Johannes bezeichnet, wurde es um 1220 aus der Enge der Stadt an das nördliche Donauufer am Fuß der Steinernen Brücke verlegt und mit einem dort bereits bestehenden Spital vereinigt. Die neue Institution ... mehr
Klostername: Regensburg, Stadtamhof, St. Mang, Ortsname: Regensburg St. Mang in Stadtamhof - Arme Chorherren an der Steinernen Brücke
Bereits um die Mitte des 11. Jahrhunderts galt St. Magnus (St. Mang) "an der Stetten", d.h. am Gestade des nördlichen Ufers der Donau gegenüber der Stadt Regensburg, als eine alte Kirche. Hier beabsichtigte ein Regensburger Bürgerssohn namens Ulrich (um 1029-1093) ein Kloster zu stiften als Dank für die glückliche Rückkehr von einer Pilgerreise ins Heilige Land. Da jedoch die Bischöfe ... mehr
Klostername: Regensburg, Kapuzinerkloster, Ortsname: Regensburg St. Matthias in Regensburg - Kapuziner und Klarissen
Die Kapuziner kamen erst im Zuge der gegenreformatorischen Bestrebungen des Kaisers Matthias I., der den Orden sehr förderte, nach Regensburg. Sie erhielten 1613 in der Ostengasse ein relativ großes Areal aus dem Besitz des Kanonissenstifts Niedermünster zugewiesen, in dessen Grenzen sich die gesamte Klostergeschichte abspielte.
Nach der Grundsteinlegung zum Klosterbau am 10. Oktober 1613 in Anwesenheit des Kaisers, dem zu Ehren der Kirchenpatron Matthias ... mehr