Stane Sinkovec KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Stane Sinkovec von den Malaria-Versuchen an Internierten des KZ Dachau, die von dem KZ-Arzt Prof. Claus Schilling im Winter 1942/43 durchgeführt wurden.
Stane Sinkovec KZ-Überlebender
Stane Sinkovic erinnert sich, wie sich unmittelbar vor der Befreiung des KZ Dachau ein illegales internationales Häftlingskomitee bildete, um für diesen Moment Vorkehrungen zu treffen. Dennoch löste die Ankunft der US-Truppen am 29.04.1945 Verwirrung aus. Die Häftlinge, die laufen konnten, bejubelten ihre Befreiung. Tausende blieben entkräftet und typhuskrank in den Baracken.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Lola Sinz-Kronheimer davon, wie sie nach dem Inkrafttreten der Verordnung zum Tragen des Judensterns möglichst gar nicht mehr aus dem Haus ging und auch ihre Arbeit als Korrepetitorin für die Pianistin Rosl Schmid aufgeben musste. Sie lebte bei ihrer Mutter in München, die den Cellisten Rudolf Metzmacher bei sich aufnahm, da er ausgebombt war. Regelmäßig musste sich Lola bei Behörden melden und wurde schließlich in eine kriegswichtige Hutfabrik zur Zwangsarbeit eingeteilt. (nur Ton)
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Lola Sinz-Kronheimer über die Umstände ihrer Zwangsarbeit in einer Münchner Hutfabrik. Außerdem schildert sie, wie sie noch im Februar 1945 einen Deportationsbescheid erhielt und wie sie sich diesem mit Hilfe ihres Chefs und mit gefälschten Papieren durch eine Flucht auf einen Bauernhof ins Allgäu entziehen konnte. (nur Ton)
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Lola Sinz-Kronheimer, wie sie 1945 das Kriegsende in ihrem Versteck auf einem Allgäuer Bauernhof und den Einmarsch marokkanischer und später amerikanischer Truppen erlebte. Außerdem berichtet sie, wie sie unter großen Schwierigkeiten in ihre geliebte Heimatstadt München fuhr, dort aber nicht bleiben konnte und wollte, da die Stadt in Trümmern lag und die Versorgungslage auf dem Land viel besser war. (nur Ton)
Jerzy Skrzypzek KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Jerzy Skrzypzek über seine Ankunft im KZ Dachau 1943 (Transportkolonnen, Baderaum, Kennzeichnung der Häftlinge).
Jerzy Skrzypzek KZ-Überlebender
Jerzy Skrzypzek erinnert sich, wie er kurz vor der Befreiung bei einem Arbeitskommando zum Bau von Doppelhaushälften für hohe SS-Offiziere eingesetzt war. In den letzten Tagen gab es immer wieder Fliegeralarm und Appelle. Das Lager sollte evakuiert werden, und die Nervosität unter den Wachmannschaften wurde immer größer. Dann kamen die Amerikaner und brachten unter großem Jubel der Häftlinge die Freiheit.
Jerzy Skrzypzek KZ-Überlebender
Wie die US-Truppen am 20.04.1945 das KZ Dachau befreiten, daran erinnert sich Jerzy Skrzypzek im hier gezeigten Ausschnitt. Viele Häftlinge konnten es zunächst nicht glauben und weinten vor Glück. Doch ein Schrecken blieb: Wer vom verseuchten Leitungswasser trank, bekam Durchfall und starb. Viele aßen auch zu schnell und zu viel von den Essensrationen, die die Amerikaner verteilten. Sie starben, weil ihre entkräfteten Körper es nicht verdauen konnten.
Dr. Dr. Simon Snopkowski KZ-Überlebender, Arzt, Verbandsfunktionär
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Simon Snopkowski über die Gründung eines jüdischen Studentenbunds an der Universität München um 1946.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Gerty Spies ihre Deportation am 17. Juli 1942 in das KZ Theresienstadt.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Die Holocaust-Überlebende Gerty Spies beschreibt ihre Gefühlslage, als sie im Sommer 1942 einen Brief erhielt, der ihre Deportation ankündigte.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt die Holocaust-Überlebende Gerty Spies ihre Ankunft im KZ Theresienstadt und ihren ersten Eindruck von den dort internierten Menschen.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt die Holocaust-Überlebende Gerty Spies, wie das KZ Theresienstadt kurzfristig aufgehübscht wurde, um bei Besuchen einer Kommission des Internationalen Roten Kreuzes einen harmlosen Eindruck des Lagers zu erzeugen.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Die Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende Gerty Spies spricht über ihre beglückenden Freiheitsgefühle, die sie nach der Internierung im KZ Theresienstadt im München der Nachkriegszeit empfand.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Die jüdische Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende Gerty Spies führt aus, weshalb sie trotz eigener Verfolgung Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nicht verlassen wollte. Zudem spricht sie über ihre Identität als jüdische Deutsche.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert die Holocaust-Überlebende Gerty Spies ihre alltägliche Angst vor der Deportation. Jedes Klopfen an der Tür erschreckte sie beinahe zu Tode.
Arno Spitz Soldat (Gebirgsjäger)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Arno Spitz von der wirtschaftlichen Situation vor und nach der Währungsreform von 1948 (Depression, Aufschwung).
Hermann Spreng Regierungsdirektor a.D.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hermann Spreng über Luftangriffe auf München während des Zweiten Weltkriegs und Beschädigungen am Haus der Familie durch Bombentreffer.
Hermann Spreng Regierungsdirektor a.D.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hermann Spreng über die Beschädigung des Hauses seiner Familie bei einem Bombenangriff auf München während des Zweiten Weltkriegs.
Hermann Spreng Regierungsdirektor a.D.
Im hier gezeigten Auschnitt berichtet Hermann Spreng über den Einmarsch der Amerikaner in Meiling bei Ingolstadt und das Kriegsende.
Karl Stankiewitz Journalist, Autor
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Karl Stankiewitz über das Kriegsende 1945, den Einmarsch der Amerikaner in München und Plünderungen, die er beobachtete.
Karl Stankiewitz Journalist, Autor
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Karl Stankiewitz über die Währungsreform am 20. Juni 1948, die Auszahlung des so genannten Kopfgeldes und den Kauf einer Lederhose, die er 2017 dem neuen Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg gestiftet hat.
Karl Stankiewitz Journalist, Autor
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Karl Stankiewitz über seinen Weg zum Journalismus, wie er ein Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung in München bekam und den neuen Stil im Journalismus nach dem Ende der NS-Diktatur.
Gabriele Steinherr Arzthelferin, Hausfrau
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gabriele Steinherr über die Versorgungslage nach dem Zweiten Weltkrieg, die Wiederaufstellung der Mariensäule in München und die erste Christmette im Münchner Dom 1945.