Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Mietek Pemper, wie er im KZ Plaszow vom Kommandanten Amon Göth behandelt wurde.
Suzana Perl KZ-Überlebende, Zwangsarbeiterin
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Suzanna Perl über Unterbringung und Ernährung während ihrer Internierung im KZ Auschwitz (Spätsommer 1944).
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz seine damalige Wahrnehmung der jüdischen Bevölkerung Ambergs vor Kriegsbeginn. Zudem erklärt er, wie im Rahmen der Reichspogromnacht 1938 die Amberger Synagoge zerstört wurde und er die öffentliche Verbrennung ihrer Inneneinrichtung miterlebte.
Franz Reißenauer 1959-1992 Gymnasiallehrer; Historiker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Reißenauer über seine Kindheit und Jugend in Augsburg, den Umzug der Familie nach Polen, wohin sein Vater als Bankbeamter versetzt wurde, sowie über die dortige Wahrnehmung der Gettoisierung und der Deportation der Juden.
Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Wolfgang F. Robinow über die Auswirkungen, die die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 für seine jüdische Familie mit sich brachten. Sein Vater wurde als Beamter im Reichsaußenministerium in Berlin in den Ruhestand versetzt. Er selbst durfte keine Lehre und keinen Beruf ausüben.
Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Friedrich Schafranek von seiner Internierung im KZ Auschwitz (ab September 1944). Dort erfuhr er, dass seine Mutter vergast worden war.
Friedrich Schafranek KZ-Überlebender, Pfarrer
Friedrich Schafranek berichtet im hier gezeigten Ausschnitt, wie er 1944 (?) in Kaufering vom Rapportführer Wilhelm Tempel auf brutalste Art und Weise ausgepeitscht, getreten und geschlagen wurde.
Hermann Scheipers KZ-Überlebender, Priester
Hermann Scheipers berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über Menschenversuche an den Insassen des KZ Dachau.
Prof. Dr. Meir Schwarz Emigrant, Botaniker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Prof. Dr. Meir Schwarz von seiner Kindheit im "Dritten Reich". Dabei erzählt er, dass die anderen Kinder tatsächlich glaubten, er hätte einen Affenschwanz, wie es in den nationalsozialistischen Schulbüchern stand.
Otto Schwerdt KZ-Überlebender, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Otto Schwerdt, wie er im KZ Auschwitz im Herbst 1943 vom Lagerältesten ausgepeitscht wurde.
Willy Sel berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von einem Sabotageakt beim Bau der Gaskammer im KZ Dachau 1944. Einige der beteiligten Häftlinge wurden später exekutiert.
Ulrich "Uri" Siegel Emigrant, Rechtsanwalt
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Uri Siegel, wie sein Onkel, der angesehene Münchner Rechtsanwalt Dr. Michael Siegel, am 10.03.1933 mit einem Schild "Ich bin Jude, aber ich will mich nie mehr bei der Polizei beschweren" um den Hals durch die Münchner Straßen getrieben wurde. Dieser Vorfall brachte seinen Vater dazu, mit seiner Familie 1934 Deutschland zu verlassen und nach Palästina auszuwandern.
Peter Sinclair Emigrant, Unternehmer
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Peter Sinclair über die Gründe, die nach 1945 eine Rückkehr seiner emigrierten Eltern nach Deutschland verhinderten. Der Vater hätte seine Bibliothek zurücklassen müssen, die Mutter scheute die Konfrontation mit den Erinnerungen.
Lola Sinz-Kronheimer beschreibt ihre Herkunft aus einer weitgehend assimilierten, liberalen jüdischen Familie in München.
Lola Sinz Kronheimer spricht darüber, wie sie ab 1933 schrittweise durch die antisemitischen Bestimmungen des NS-Regimes aus ihrem Beruf und ihrer Existenz als Konzertpianistin gedrängt wurde.
Lola Sinz-Kronheimer erklärt, wie die vom NS-Regime getroffenen Maßnahmen zur Judenverfolgung auch ihre Liebesbeziehung zum Komponisten Wolfgang von Bartels belasteten.
Lola Sinz-Kronheimer betont, wie ihr die Kontakte zur Pianistin Rosl Schmid und dem Cellisten Rudolf Metzmacher dabei halfen, ihre Ausgrenzung aus dem Berufsleben zu bewältigen.
Lola Sinz-Kronheimer berichtet, wie sie nach dem Inkrafttreten der Verordnung zum Tragen des Judensterns möglichst gar nicht mehr aus dem Haus ging und auch ihre Arbeit als Korrepetitorin für die Pianistin Rosl Schmid aufgeben musste.
Lola Sinz-Kronheimer schildert die Umstände ihrer Zwangsarbeit in einer Münchner Hutfabrik und wie sie noch im Februar 1945 einen Deportationsbescheid erhielt.