Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Kurt Land über die Arbeitsverhältnisse in der seinem Vater gehörenden Nürnberger Schuhfirma "Medicus" 1928-38.
Dr. med. Martha Lebermann Ärztin, Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martha Lebermann über ihren schwierigen Berufseinstieg als jüdische Ärztin 1933 in Würzburg.
Dr. med. Martha Lebermann Ärztin, Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Martha Lebermann, wie sie als geflüchtete Jüdin in einem Krankenhaus im südenglischen Southampton als Ärztin arbeitete. Dort erlebte sie die Auswirkungen der Schlacht von Dünkirchen im Juni 1940 und der Landung der Alliierten in der Normandie 1944.
Prof. Dr. Hermann Linde Physiker, Unternehmer, Vorstandsmitglied (Linde AG)
Prof. Dr. Hermann Linde berichtet im hier gezeigten Ausschnitt vom Einmarsch deutscher Truppen in Österreich 1938. Durch die freudige Reaktion vieler Österreicher beim Anschluss hieß er den Krieg gut, erst aufgrund der Verfolgungsmaßnahmen gegen Juden revidierte er seine Meinung.
Prof. Dr. Heinrich List 1978-1983 Präsident des Bundesfinanzhofs
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Dr. Heinrich List die Verwüstungen des Kaufhauses Uhlfelder im Zuge der "Reichskristallnacht" 1938 in München. Zudem berichtet er, dass viele Menschen dieses Vorgehen der Nationalsozialisten im Stillen missbilligten, sich aber aus Furcht vor Einweisung ins KZ Dachau nicht getrauten, Kritik daran zu äußern.
Herbert Loeb Palästina-Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Herbert Loeb, wie es seinem Vater gelang, seine jüdische Familie 1934 unbemerkt von Nürnberg aus ins französisch verwaltete Saarland zu bringen und von dort aus die Emigration nach Palästina vorzubereiten.
Dr. Herbert Loebl Emigrant; Unternehmer; Unternehmensberater
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Herbert Loebl vom gespannten Klima in der Schule zur Zeit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Werner Loval über die Panik, die nach der Reichspogromnacht unter den Juden in Deutschland ausbrach, und wie seine Eltern versuchten, 1939 in die USA auszuwandern.
Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie ihn ein Lehrer im "Rassenkundeunterricht" in der Schule im "Dritten Reich" als Angehöriger einer "minderwertigen Rasse" diffamierte.
Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie er im September 1939 seine Lehre nicht beenden durfte. Der nationalsozialistische Reichsnährstand veröffentlichte eine Liste mit Berufen, die für Juden und 'Halbjuden' verboten waren, darunter auch die Gutsinspektorenlaufbahn.
Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie sein Bruder ein 'arisches Mädel' schwängerte und deshalb im Mai 1943 aufgrund der 'Nürnberger Gesetze' wegen 'Rassenschande' erst ins Gestapogefängnis Breslau und dann ins KZ Buchenwald eingeliefert wurde.
Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichte Martin Löwenberg von seinem Abtransport aus dem Lager Longwy ins Außenlager des KZ Flossenbürg in Leitmeritz. Zusammengepfercht in einem Zug dauerte der Transport 15 Tage.
Maria Mandlinger Gewerkschafterin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ab 1929 auf die ländlichen Gebiete in Bayern und den wachsenden Antisemitismus.
Max Mannheimer KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer, wie er 1943 mit seiner Familie über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wurde. Er beschreibt die Ankunft im Lager und erinnert sich mit Schrecken an die Selektionen der arbeitsfähigen und der nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge, denen auch sein an Lungenentzündung erkrankter jüngerer Bruder Ernst zum Opfer fiel.
Max Mannheimer KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Max Mannheimer über seine Einlieferung in das KZ Auschwitz am 02.02.1943 und die Tätowierung der Häftlingsnummer auf dem linken Unterarm.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Ruth Mayer-Lauingen, wie nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 09.03.1933 in Bayern die Fensterscheiben des Münchner Kaufhauses Uhlfelder zerstört wurden und am nächsten Tag Dr. Michael Siegel, der Rechtsanwalt des Geschäftsinhabers Max Uhlfelder, der sich über dieses Vorgehen bei der Polizei beschwert hatte, von der SA barfuß und in Unterhosen durch die Stadt getrieben wurde (die Zeitzeugin verwechselt hier Uhlfelder und Siegel; Uhlfelder hatten die Nationalsozialisten bereits in "Schutzhaft" genommen und ins KZ Dachau verschleppt).
Lisa Miková KZ-Überlebende, Zwangsarbeiterin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Lisa Miková über ihre Ankunft im KZ Auschwitz.
Zoran Mušič Maler, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt äußert sich der Maler Zoran Mušič über seine Sprachlosigkeit angesichts der traumatischen Erlebnisse im KZ Dachau (1944/45).
Ilse Oppel Krankenschwester, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Inge Oppel von ihrem Hunger im KZ Theresienstadt (Frühjahr 1945). Sie verdiente als Röntgenassistentin zwar Theresienstädter Geld, konnte dafür aber nichts kaufen, da es nichts Nützliches zu erwerben gab.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Erich Ortenau über die Flucht aus Bad Reichenhall per Fahrrad nach Italien im Juni 1939.
In folgendem Ausschnitt spricht Erich Ortenau über seine Erfahrungen während der Reichspogromnacht 1938 in Bad Reichenhall. Die Fenster seines Familienhauses wurden eingeschlagen, aber seine Familie erfuhr auch Hilfe aus der Nachbarschaft.