Zeitzeugen berichten

Judenverfolgung Thema

Kurt Land Emigrant

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Jüdisches Leben

Nürnberg

Unternehmen aus Bayern

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Kurt Land über die Arbeitsverhältnisse in der seinem Vater gehörenden Nürnberger Schuhfirma "Medicus" 1928-38.

Signatur
zz-0326.01

Dr. med. Martha Lebermann Ärztin, Emigrantin

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Jüdisches Leben

Würzburg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martha Lebermann über ihren schwierigen Berufseinstieg als jüdische Ärztin 1933 in Würzburg.

Signatur
zz-0190.01
Referenzjahr
1933

Dr. med. Martha Lebermann Ärztin, Emigrantin

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Gesundheit, Medizin, Pflege

Zweiter Weltkrieg

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Martha Lebermann, wie sie als geflüchtete Jüdin in einem Krankenhaus im südenglischen Southampton als Ärztin arbeitete. Dort erlebte sie die Auswirkungen der Schlacht von Dünkirchen im Juni 1940 und der Landung der Alliierten in der Normandie 1944.

Signatur
zz-0190.02
Referenzjahr
1940

Prof. Dr. Hermann Linde Physiker, Unternehmer, Vorstandsmitglied (Linde AG)

Themen

Anschluss Österreichs 1938

Judenverfolgung

Prof. Dr. Hermann Linde berichtet im hier gezeigten Ausschnitt vom Einmarsch deutscher Truppen in Österreich 1938. Durch die freudige Reaktion vieler Österreicher beim Anschluss hieß er den Krieg gut, erst aufgrund der Verfolgungsmaßnahmen gegen Juden revidierte er seine Meinung.  

Signatur
zz-0883.01

Prof. Dr. Heinrich List 1978-1983 Präsident des Bundesfinanzhofs

Themen

KZ Dachau

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Dr. Heinrich List die Verwüstungen des Kaufhauses Uhlfelder im Zuge der "Reichskristallnacht" 1938 in München. Zudem berichtet er, dass viele Menschen dieses Vorgehen der Nationalsozialisten im Stillen missbilligten, sich aber aus Furcht vor Einweisung ins KZ Dachau nicht getrauten, Kritik daran zu äußern.

Signatur
zz-1454.05
Referenzjahr
1938

Herbert Loeb Palästina-Emigrant

Themen

Bayern-Israel

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Nürnberg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Herbert Loeb, wie es seinem Vater gelang, seine jüdische Familie 1934 unbemerkt von Nürnberg aus ins französisch verwaltete Saarland zu bringen und von dort aus die Emigration nach Palästina vorzubereiten.

Signatur
zz-0323.02
Referenzjahr
1934

Dr. Herbert Loebl Emigrant; Unternehmer; Unternehmensberater

Themen

Antisemitismus vor 1933

Jüdisches Leben

Oberfranken

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Herbert Loebl vom gespannten Klima in der Schule zur Zeit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten.

Signatur
zz-0485.01
Referenzjahr
1933

Werner Loval Emigrant

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Werner Loval über die Panik, die nach der Reichspogromnacht unter den Juden in Deutschland ausbrach, und wie seine Eltern versuchten, 1939 in die USA auszuwandern.

Signatur
zz-0503.02
Referenzjahr
1939

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

NS-Propaganda

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie ihn ein Lehrer im "Rassenkundeunterricht" in der Schule im "Dritten Reich" als Angehöriger einer "minderwertigen Rasse" diffamierte.

Signatur
zz-1128.01

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie er im September 1939 seine Lehre nicht beenden durfte. Der nationalsozialistische Reichsnährstand veröffentlichte eine Liste mit Berufen, die für Juden und 'Halbjuden' verboten waren, darunter auch die Gutsinspektorenlaufbahn.   

Signatur
zz-1128.02
Referenzjahr
1939

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

KZ Buchenwald

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie sein Bruder ein 'arisches Mädel' schwängerte und deshalb im Mai 1943 aufgrund der 'Nürnberger Gesetze' wegen 'Rassenschande' erst ins Gestapogefängnis Breslau und dann ins KZ Buchenwald eingeliefert wurde.  

Signatur
zz-1129.01
Referenzjahr
1943

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Flossenbürg

Im hier gezeigten Ausschnitt berichte Martin Löwenberg von seinem Abtransport aus dem Lager Longwy ins Außenlager des KZ Flossenbürg in Leitmeritz. Zusammengepfercht in einem Zug dauerte der Transport 15 Tage. 

Signatur
zz-1131.01
Referenzjahr
1944

Maria Mandlinger Gewerkschafterin

Themen

Antisemitismus vor 1933

Ländliches Leben

Oberbayern

Weltwirtschaftskrise 1929

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Mandlinger von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ab 1929 auf die ländlichen Gebiete in Bayern und den wachsenden Antisemitismus.

Signatur
zz-0581.01
Referenzjahr
1929

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

KZ Auschwitz

KZ Theresienstadt

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Max Mannheimer, wie er 1943 mit seiner Familie über Theresienstadt nach Auschwitz deportiert wurde. Er beschreibt die Ankunft im Lager und erinnert sich mit Schrecken an die Selektionen der arbeitsfähigen und der nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge, denen auch sein an Lungenentzündung erkrankter jüngerer Bruder Ernst zum Opfer fiel.

Signatur
zz-0951.01
Referenzjahr
1943

Max Mannheimer KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Max Mannheimer über seine Einlieferung in das KZ Auschwitz am 02.02.1943 und die Tätowierung der Häftlingsnummer auf dem linken Unterarm.

Signatur
zz-0952.01
Referenzjahr
1943

Ruth Mayer-Lauingen

Themen

Tätliche Übergriffe auf Juden

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Ruth Mayer-Lauingen, wie nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 09.03.1933 in Bayern die Fensterscheiben des Münchner Kaufhauses Uhlfelder zerstört wurden und am nächsten Tag Dr. Michael Siegel, der Rechtsanwalt des Geschäftsinhabers Max Uhlfelder, der sich über dieses Vorgehen bei der Polizei beschwert hatte, von der SA barfuß und in Unterhosen durch die Stadt getrieben wurde (die Zeitzeugin verwechselt hier Uhlfelder und Siegel; Uhlfelder hatten die Nationalsozialisten bereits in "Schutzhaft" genommen und ins KZ Dachau verschleppt).

Signatur
zz-1517.03

Lisa Miková KZ-Überlebende, Zwangsarbeiterin

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Lisa Miková über ihre Ankunft im KZ Auschwitz.

Signatur
zz-1075.01

Zoran Mušič Maler, KZ-Überlebender

Themen

KZ Dachau

Malerei

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Im hier gezeigten Ausschnitt äußert sich der Maler Zoran Mušič über seine Sprachlosigkeit angesichts der traumatischen Erlebnisse im KZ Dachau (1944/45).

Signatur
zz-1049.01
Referenzjahr
1944

Ilse Oppel Krankenschwester, KZ-Überlebende

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Theresienstadt

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Inge Oppel von ihrem Hunger im KZ Theresienstadt (Frühjahr 1945). Sie verdiente als Röntgenassistentin zwar Theresienstädter Geld, konnte dafür aber nichts kaufen, da es nichts Nützliches zu erwerben gab.

Signatur
zz-0191.01
Referenzjahr
1943

Erich Ortenau Arzt, Emigrant

Themen

Bayern-Italien

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Erich Ortenau über die Flucht aus Bad Reichenhall per Fahrrad nach Italien im Juni 1939.

Signatur
zz-0313.01
Referenzjahr
1939

Erich Ortenau Arzt, Emigrant

Themen

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

In folgendem Ausschnitt spricht Erich Ortenau über seine Erfahrungen während der Reichspogromnacht 1938 in Bad Reichenhall. Die Fenster seines Familienhauses wurden eingeschlagen, aber seine Familie erfuhr auch Hilfe aus der Nachbarschaft.

Signatur
zz-0313.04
Referenzjahr
1938