Ladislaus Deutsch KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Ladislaus Deutsch berichtet von seiner Deportation ins KZ Auschwitz (21.06.1944), der Begegnung seines Bruders mit Dr. Capesius und vom Auschwitz-Prozess 1963.
Dr. Susanne Eisenberg-Bach Romanistin, Buchhändlerin, Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Susanne Eisenberg-Bach von der 1940 erfolgten Überstellung deutscher Jüdinnen aus Baden und der Pfalz in das von der Vichy-Regierung betriebene Lager Gurs (Camp de Gurs) in Südfrankreich.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein berichtet darüber, wie sie am Tag nach der Reichspogromnacht (10.11.1938) beleidigt, körperlich drangsaliert und aus der Schule geworfen wurde.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein schildert den Nürnberger Ärzteprozess und eine Aussage der angeklagten Ärztin Herta Oberheuser über die Experimente, die sie im KZ Ravensbrück an polnischen Frauen durchführte.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein erzählt von ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz und der Realisierung des Todes ihrer Eltern.
Arnold Erlanger Kaufmann, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arnold Erlanger über seine Begegnung mit Dr. Josef Mengele im Vernichtungslager Auschwitz.
Dr. Vladimir Feierabend KZ-Überlebender
Dr. Vladimir Feierabend berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von der Deportation seiner Familie durch die Gestapo in das KZ Theresienstadt aufgrund der Beteiligung des Onkels an der tschechischen Exilregierung (Juli 1942).
Dr. Heinz Dietrich Feldheim KZ-Überlebender, Lehrer
Heinz Feldheim beschreibt die strikte Lagerordnung im KZ Dachau. Außerdem erläutert er am Beispiel der TV-Serie "Holocaust" die Schwierigkeit für Filmproduktionen, den grausamen Charakter der Konzentrationslager im Nachhinein zu vermitteln.
Walter Feuchtwanger Bankier, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Feuchtwanger über seine Münchner Nachbarschaft zu Adolf Hitler, die erhellende Lektüre von Hitlers "Mein Kampf", seine kurzzeitige Emigration nach Palästina 1932 und seine Einberufung zum Militär kurz vor der Olympiade 1936.
Walter Feuchtwanger Bankier, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Feuchtwanger, wie Nachrichten über den Massenmord an den Juden nach Palästina gelangten und wie versucht wurde, verfolgte oder bereits internierte Juden zu befreien und außer Landes zu bringen.
Walter Fleischmann Emigrant, Reitlehrer, US-Besatzungssoldat
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Walter Fleischmann davon, wie sich auch seine Familie trotz der zunehmenden Diskriminierungen nicht vorstellen konnte, die deutsche Heimat verlassen zu müssen.
Gottfried Frieser Metzger, Vorarbeiter bei einer Ton- und Schamotte-Firma
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gottfried Frieser über seine Wahrnehmung der Ausgrenzung von Juden im "Dritten Reich" - u.a. durch das Aufstellen von einem "Stürmer-Kasten" (der Zeitzeuge spricht von "Juden-Kasten").
Klawdija Grigorjevna Ganuschewitsch KZ-Überlebende, Zwangsarbeiterin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Klawdija Ganuschewitsch von ihrer Ankunft im KZ Auschwitz 1942.
Hans Gasparitsch Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender
Hans Gasparitsch erzählt im hier gezeigten Ausschnitt, wie Gefangene verschiedener Konzentrationslager im Frühjahr 1945 auf den Transporten und Todesmärschen aus den geräumten Vernichtungslagern im Osten im KZ Buchenwald halt machten und dort zum Teil verstarben.
Prof. Dr. Nachum Tim Gidal Fotojournalist, Hochschullehrer
Nachum Tim Gidal beschreibt den prägenden Einfluss der bayerischen und deutschen Kultur auf die aus Deutschland nach Israel emigrierten Juden.
Janez Ivo Gregorc KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ivo Gregorc, wie der Maler Zoran Music 1944/45 im KZ Dachau heimlich Zeichnungen von Baracken, Leichenbergen, Toten und Mithäftlingen anfertigte.
Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau
Ernst Grube beschreibt, wie seine Familie nach der Befreiung 1945 mit dem eigenen Verfolgungsschicksal umging und wie wenig Hilfe sie als Kommunisten in Bayern erhielten. Zudem benennt er die repressiven Maßnahmen, die ihn als „Geltungsjuden“ im NS-Regime trafen.
Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau
Ernst Grube erinnert sich, wie er 1943 durch seine Eltern das erste Mal von der Situation im KZ Dachau und vom Schicksal seiner deportierten Verwandten erfuhr. Zudem erklärt er, weshalb nicht-jüdische Deutsche von den Deportationen gewusst haben müssen, obwohl sie das im Nachhinein häufig abstritten.
Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau
Ernst Grube schildert, wie das Leben im KZ Theresienstadt stets von der Angst vor der Deportation in ein Vernichtungslager dominiert wurde.
Walter Gad Guggenheim Gärtner, Palästina-Emigrant
Walter Gad Guggenheim betont die tiefe Verwurzelung der Palästina-Emigranten in der deutschen Kulturtradition und die Schwierigkeiten der Assimilierung in der neuen Heimat.
Arno Hamburger 1972-2013 Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arno Hamburger über die Diskriminierungen, die er und seine Familienangehörigen als Juden in den 1930er-Jahren in Nürnberg erleben mussten. Seine Eltern mussten sich mit Hilfsarbeiten über Wasser halten, er selbst musste die Schule verlassen und als Lehrling gefährliche Schweißarbeiten verrichten, die Nicht-Juden nicht zugemutet wurden. Während der Reichspogromnacht wurde die Firma, in der er lernte, zerstört. 1939 bereitete er sich in Hamburg auf seine Auswanderung nach Palästina vor.