Zeitzeugen berichten

Judenverfolgung Thema

Ladislaus Deutsch KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

KZ Auschwitz

Nachkriegsprozesse

Ladislaus Deutsch berichtet von seiner Deportation ins KZ Auschwitz (21.06.1944), der Begegnung seines Bruders mit Dr. Capesius und vom Auschwitz-Prozess 1963.

Signatur
zz-0524
Referenzjahr
1944, 1963

Dr. Susanne Eisenberg-Bach Romanistin, Buchhändlerin, Emigrantin

Themen

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Susanne Eisenberg-Bach von der 1940 erfolgten Überstellung deutscher Jüdinnen aus Baden und der Pfalz in das von der Vichy-Regierung betriebene Lager Gurs (Camp de Gurs) in Südfrankreich.

Signatur
zz-0417.04
Referenzjahr
1940

Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess

Themen

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Tätliche Übergriffe auf Juden

Hedy Epstein berichtet darüber, wie sie am Tag nach der Reichspogromnacht (10.11.1938) beleidigt, körperlich drangsaliert und aus der Schule geworfen wurde.

Signatur
zz-1565.01
Referenzjahr
1938

Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Ravensbrück

Nachkriegsprozesse

Nürnberg

Hedy Epstein schildert den Nürnberger Ärzteprozess und eine Aussage der angeklagten Ärztin Herta Oberheuser über die Experimente, die sie im KZ Ravensbrück an polnischen Frauen durchführte.

Signatur
zz-1565.02
Referenzjahr
1946

Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess

Themen

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Hedy Epstein erzählt von ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz und der Realisierung des Todes ihrer Eltern.

Signatur
zz-1565.03
Referenzjahr
1980

Arnold Erlanger Kaufmann, KZ-Überlebender

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arnold Erlanger über seine Begegnung mit Dr. Josef Mengele im Vernichtungslager Auschwitz.

Signatur
zz-0415.01

Dr. Vladimir Feierabend KZ-Überlebender

Themen

Judendeportationen

Dr. Vladimir Feierabend berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von der Deportation seiner Familie durch die Gestapo in das KZ Theresienstadt aufgrund der Beteiligung des Onkels an der tschechischen Exilregierung (Juli 1942).

Signatur
zz-0916.02
Referenzjahr
1942

Dr. Heinz Dietrich Feldheim KZ-Überlebender, Lehrer

Themen

Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945

Film und Fernsehen

KZ Dachau

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Heinz Feldheim beschreibt die strikte Lagerordnung im KZ Dachau. Außerdem erläutert er am Beispiel der TV-Serie "Holocaust" die Schwierigkeit für Filmproduktionen, den grausamen Charakter der Konzentrationslager im Nachhinein zu vermitteln.

Signatur
zz-0039.01

Walter Feuchtwanger Bankier, Emigrant

Themen

Adolf Hitler - Begegnungen/Wahrnehmungen

Antisemitismus vor 1933

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Feuchtwanger über seine Münchner Nachbarschaft zu Adolf Hitler, die erhellende Lektüre von Hitlers "Mein Kampf", seine kurzzeitige Emigration nach Palästina 1932 und seine Einberufung zum Militär kurz vor der Olympiade 1936.

Signatur
zz-0416.02

Walter Feuchtwanger Bankier, Emigrant

Themen

Holocaust / Shoah

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Feuchtwanger, wie Nachrichten über den Massenmord an den Juden nach Palästina gelangten und wie versucht wurde, verfolgte oder bereits internierte Juden zu befreien und außer Landes zu bringen.

Signatur
zz-0416.03

Walter Fleischmann Emigrant, Reitlehrer, US-Besatzungssoldat

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Walter Fleischmann davon, wie sich auch seine Familie trotz der zunehmenden Diskriminierungen nicht vorstellen konnte, die deutsche Heimat verlassen zu müssen.

Signatur
zz-0317.02

Gottfried Frieser Metzger, Vorarbeiter bei einer Ton- und Schamotte-Firma

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Ausgrenzung von Juden im Alltag

NS-Propaganda

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gottfried Frieser über seine Wahrnehmung der Ausgrenzung von Juden im "Dritten Reich" - u.a. durch das Aufstellen von einem "Stürmer-Kasten" (der Zeitzeuge spricht von "Juden-Kasten").

Signatur
zz-1761.02

Klawdija Grigorjevna Ganuschewitsch KZ-Überlebende, Zwangsarbeiterin

Themen

Holocaust / Shoah

KZ Auschwitz

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Klawdija Ganuschewitsch von ihrer Ankunft im KZ Auschwitz 1942.

Signatur
zz-0828
Referenzjahr
1942

Hans Gasparitsch Widerstandsaktivist, KZ-Überlebender

Themen

KZ Buchenwald

Todesmärsche 1945

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Hans Gasparitsch erzählt im hier gezeigten Ausschnitt, wie Gefangene verschiedener Konzentrationslager im Frühjahr 1945 auf den Transporten und Todesmärschen aus den geräumten Vernichtungslagern im Osten im KZ Buchenwald halt machten und dort zum Teil verstarben.

Signatur
zz-0913.01
Referenzjahr
1945

Prof. Dr. Nachum Tim Gidal Fotojournalist, Hochschullehrer

Themen

Bayern-Israel

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Nachum Tim Gidal beschreibt den prägenden Einfluss der bayerischen und deutschen Kultur auf die aus Deutschland nach Israel emigrierten Juden.

Signatur
zz-0312.02
Referenzjahr
1988

Janez Ivo Gregorc KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter

Themen

KZ Dachau

Malerei

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ivo Gregorc, wie der Maler Zoran Music 1944/45 im KZ Dachau heimlich Zeichnungen von Baracken, Leichenbergen, Toten und Mithäftlingen anfertigte.

Signatur
zz-1052
Referenzjahr
1944

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Ernst Grube beschreibt, wie seine Familie nach der Befreiung 1945 mit dem eigenen Verfolgungsschicksal umging und wie wenig Hilfe sie als Kommunisten in Bayern erhielten. Zudem benennt er die repressiven Maßnahmen, die ihn als „Geltungsjuden“ im NS-Regime trafen.

Signatur
zz-2123.01
Referenzjahr
1943

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945

Gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem "Dritten Reich"

Judendeportationen

KZ Dachau

Ernst Grube erinnert sich, wie er 1943 durch seine Eltern das erste Mal von der Situation im KZ Dachau und vom Schicksal seiner deportierten Verwandten erfuhr. Zudem erklärt er, weshalb nicht-jüdische Deutsche von den Deportationen gewusst haben müssen, obwohl sie das im Nachhinein häufig abstritten. 

Signatur
zz-2123.02
Referenzjahr
1943

Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau

Themen

Judendeportationen

KZ Theresienstadt

Ernst Grube schildert, wie das Leben im KZ Theresienstadt stets von der Angst vor der Deportation in ein Vernichtungslager dominiert wurde.

Signatur
zz-2123.03
Referenzjahr
1945

Walter Gad Guggenheim Gärtner, Palästina-Emigrant

Themen

Bayern-Israel

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Heimatverständnis

Jüdisches Leben

Walter Gad Guggenheim betont die tiefe Verwurzelung der Palästina-Emigranten in der deutschen Kulturtradition und die Schwierigkeiten der Assimilierung in der neuen Heimat.

Signatur
zz-0312.03

Arno Hamburger 1972-2013 Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Nürnberg

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arno Hamburger über die Diskriminierungen, die er und seine Familienangehörigen als Juden in den 1930er-Jahren in Nürnberg erleben mussten. Seine Eltern mussten sich mit Hilfsarbeiten über Wasser halten, er selbst musste die Schule verlassen und als Lehrling gefährliche Schweißarbeiten verrichten, die Nicht-Juden nicht zugemutet wurden. Während der Reichspogromnacht wurde die Firma, in der er lernte, zerstört. 1939 bereitete er sich in Hamburg auf seine Auswanderung nach Palästina vor.

Signatur
zz-0304.01