Arno Hamburger 1972-2013 Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arno Hamburger über die Diskriminierungen, die er und seine Familienangehörigen als Juden in den 1930er-Jahren in Nürnberg erleben mussten. Seine Eltern mussten sich mit Hilfsarbeiten über Wasser halten, er selbst musste die Schule verlassen und als Lehrling gefährliche Schweißarbeiten verrichten, die Nicht-Juden nicht zugemutet wurden. Während der Reichspogromnacht wurde die Firma, in der er lernte, zerstört. 1939 bereitete er sich in Hamburg auf seine Auswanderung nach Palästina vor.
Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Hildegard Hamm-Brücher berichtet von den Auswirkungen der "Nürnberger Gesetze" auf ihre Familie.
Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Hildegard Hamm-Brücher erinnert sich, wie sie durch die Mitglieder der Weißen Rose von den Judendeportationen erfuhr und wie sie selbst auf die Flugblätter der Widerstandsgruppe reagierte.
Joseph R. Hausner KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Joseph Hauser vom Anstieg des Antisemitismus in Ungarn (1936-1938). Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich nahm der Judenhass zu. Die nazistisch orientierten Parteien gewannen an Einfluss.
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Hannah Herzig über das Leid ihrer Eltern während des Zweiten Weltkriegs und den Begriff der 'Normalität'.
Adolf Höxter Gärtner, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Adolf Höxter von den immer schlechter werdenden Lebensumständen der Nürnberger Juden 1929-1939. Er musste als Kind wegen antisemitischer Anfeindungen mehrfach die Schule wechseln und schließlich eine Lehre als Friedhofsgärtner beginnen. Die Pläne zur Auswanderung nach Palästina verhinderte der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Zwi Katz die Zwangsumsiedlung der jüdischen Bevölkerung von Kaunas in das zuvor eingerichtete Getto der Stadt. Bereits am nächsten Tag wurde die akademische Elite der Lagerbewohner erschossen, um den potenziellen Getto-Widerstand führerlos zu machen. Anschließend erlebte er Ausbeutung, Ausraubung und Entrechtung der Juden sowie weitere Vernichtungsaktionen durch die deutschen Machthaber.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Zwi Katz von einer der größten Selektionen im Getto Kaunas Ende Oktober 1941. Dabei schildert er, wie er die darauffolgende Massenerschießung der für die Zwangsarbeit als nicht tauglich eingestuften Gettobewohner erleben musste.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Zwi Katz von der Liquidierung des KZ Kaunas 1944 und seine Deportation ins Außenlager Kaufering des KZ Dachau.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Zwi Katz von der toxischen Kombination von zermürbender Zwangsarbeit und systematischer Unterernährung im Außenlager Kaufering des KZ Dachau.
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Zwi Katz, wie bei Kriegsende 1945 das Außenlager Kaufering des KZ Dachau aufgelöst und die überlebenden Gefangenen auf einen Todesmarsch geschickt wurden. Sie kamen unter anderem durch Fürstenfeldbruck, wo sie von der schockierten Bevölkerung Brot erhielten. Im Hauptlager Dachau las er den zynischen Spruch auf dem Eingangstor: "Arbeit macht frei".
Werner Kleemann Emigrant; Innendekorateur; Autor
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Werner Kleemann darüber, wie es ihm gelang, 1939 mithilfe Dritter über Großbritannien in die USA zu emigrieren.
Karoline Künstler Lehrerin, Palästina-Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Karoline Künstler von ihrer Auswanderung nach und ihrer Ankunft in Palästina.
Karoline Künstler Lehrerin, Palästina-Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Karoline Künstler die landwirtschaftliche Frauenwirtschaftsschule Wolfratshausen, deren Schulleiterin sie ab 1934 war. In dieser Position versuchte sie, jüdischen Schülerinnen durch die Ausbildung zur Auswanderung aus dem "Dritten Reich" zu verhelfen.
Karoline Künstler Lehrerin, Palästina-Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Karoline Künstler, wie sie und ihre Schülerinnen den Tag nach der Reichspogromnacht an der landwirtschaftlichen Frauenwirtschaftsschule Wolfratshausen erlebten.