Dr. Otto Schedl Politiker (CSU); 1957-1970 Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Otto Schedl eine CSU-Landesausschusssitzung 1946/47 in Augsburg, auf der darum gestritten wurde, ob die Partei allein auf rein ländliche oder auch auf städtische Regionen ausgerichtet werden sollte. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Dr. Otto Schedl Politiker (CSU); 1957-1970 Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft
Otto Schedl spricht von der Fehleinschätzung der Politik, in den ersten Jahrzehnten nach Kriegsende 1945 ihre Programme fast ausschließlich auf materielle Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet zu haben. Damit allein könne man aber die Herzen und Seelen der Menschen nicht füllen, was man an der fragwürdigen Freizeitgestaltung der Gegenwart erkennen könne. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Renate Schmidt über ihre Kandidatur für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten in den Landtagswahlen 1994 und 1998, ihre Chancen in das Amt gewählt zu werden, die Gründe für ihr Scheitern sowie über die strukturelle Benachteiligung der bayerischen SPD gegenüber der CSU.
Renate Schmidt thematisiert die Vereinnahmung Bayerns durch die CSU und das bayerische Nationalgefühl.
Hans Schuierer Politiker (SPD); 1972-1996 Landrat im Landkreis Schwandorf
Hans Schuierer schildert die harten Auseinandersetzungen mit Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU), der ihm bezüglich seines Protests gegen die WAA in Wackersdorf den öffentlichen Vorwurf der Sabotage machte.
Dr. Georg Simnacher Politiker (CSU); 1979-2003 Präsident des Verbands der bayerischen Bezirke
Georg Simnacher nennt Subsidiarität und Solidarität als Grundprinzipien seines politischen Lebens.
Walter Stain Politiker (BHE); 1954-1962 Staatsminister für Arbeit und Soziales
Walter Stain schildert seine Tätigkeit als Staatssekretär für das Flüchtlingswesen ab 1953.
Dr. Michael Stöcker Politiker (CSU); 1977-2002 Oberbürgermeister von Rosenheim
Michael Stöcker schildert seine persönlichen Begegnungen mit Franz Josef Strauß.
Dr. Edmund Stoiber Politiker (CSU); 1993-2007 Bayerischer Ministerpräsident
Edmund Stoiber schildert die Übernahme der Leitung der Staatskanzlei 1982 und das Lob für sein politisches Ehrgeiz durch Franz Josef Strauß.
Dr. Edmund Stoiber Politiker (CSU); 1993-2007 Bayerischer Ministerpräsident
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Edmund Stoiber über seine politischen Visionen als Parteivorsitzender der CSU, den wirtschaftlichen Aufstieg Bayerns sowie die heutige Führungsrolle Bayerns in Deutschland.
Dr. Edmund Stoiber Politiker (CSU); 1993-2007 Bayerischer Ministerpräsident
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Dr. Edmund Stoiber den Begriff des „Mythos Bayern“.
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Käte Strobel daran, wie ihr Vater aufgrund einer TBC-Erkrankung erst spät als Soldat zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Als er aus dem Krieg heimkehrte, wandte er sich von der SPD zur USPD, da er gegen die Kriegskredite gewesen war. Diese Entscheidung habe für die ganze Familie gegolten. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Käte Strobel an ihr Engagement in der Sozialistischen Proletarischen Jugend der USPD und der Sozialistischen Arbeiterjugend der SPD. An der Nürnberger Volkshochschule besuchte sie Seminare über die Vereinigten Staaten von Europa. Das Familienleben war vom strikten Ideal der Gleichberechtigung bestimmt. Deshalb mussten auch die Brüder bei der Hausarbeit mithelfen. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Käte Strobel vom politischen Neubeginn nach Kriegsende 1945 und die Kandidatenaufstellung der SPD für die erste Landtagswahl 1946. Obwohl sie sich in der Nominierungsversammlung gegen Lorenz Hagen durchgesetzt hatte, schaffte sie es aufgrund eines Fehlers im Parteibüro nicht auf die Kandidatenliste. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Käte Strobel über die Kandidatenaufstellung der SPD in Bayern für die erste Bundestagswahl 1949. Sie verlor die Kampfabstimmung gegen Walter Sassnik, erhielt aber einen sicheren Platz auf der Landesliste und zog darüber in den Bundestag ein. Dort erhielt sie aufgrund ihres Engagements im Landwirtschaftsausschuss rasch den Spitznamen "Kartoffelkönigin". (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Käte Strobel schildert am Beispiel des Streits um die Festlegung des Butterpreises, wie sie sich aufgrund ihrer Hartnäckigkeit als Nichtstudierte Respekt in der SPD-Bundestagsfraktion verschaffen konnte. (nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Käte Strobel erklärt, wie sie von Willy Brandt in dessen Schattenkabinett berufen wurde, um im Falle einer Regierungsübernahme Europaministerin zu werden. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Käte Strobel schildert, wie sie 1966 in der Großen Koalition nicht den erhofften Posten der Europaministerin erhielt, sondern das Gesundheitsministerium übernehmen musste. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Bernhard Suttner Politiker (ÖDP); 1991-2011 Landesvorsitzender der ÖDP in Bayern
Bernhard Suttner schildert die Namensgebung der ÖDP, ihre zentrale Idee des begrenzten Ressourcenverbrauchs und ihre politische Repräsentation in Bayern.
Bernhard Suttner Politiker (ÖDP); 1991-2011 Landesvorsitzender der ÖDP in Bayern
Bernhard Suttner kritisiert den ÖDP-Slogan „Das Gute gewinnt!“. Zudem erklärt er, dass er sich trotz anfänglichem Engagement bei der CSU als Heranwachsender von der Partei distanzierte, da ihm die Pläne zur autogerechten Umgestaltung seiner Heimatstadt Regensburg missfielen.
Bernhard Suttner Politiker (ÖDP); 1991-2011 Landesvorsitzender der ÖDP in Bayern
Bernhard Suttner beschreibt die Zusammensetzung der politischen Vereinigung "Die Grünen" bei den bayerischen Landtagswahlen 1978. Suttner distanzierte sich 1980 aufgrund von weltanschaulichen Unterschieden von den Grünen. Zudem beschreibt er, wie nach der Gründung der ÖDP 1982 der rechte Flügel um Herbert Gruhl ausgeschlossen wurde.
Bernhard Suttner Politiker (ÖDP); 1991-2011 Landesvorsitzender der ÖDP in Bayern
Im hier gezeigten Ausschnitt lobt Bernhard Suttner die Verknüpfung von direkten und repräsentativen Demokratieelementen in der Bayerischen Verfassung von 1946. Zudem erklärt er, wie bereits die Einbringung des Volksbegehrens „Kein neues Atomkraftwerk für Bayern“ durch die ÖDP 1998 die Streichung von drei KKW-Standorten aus dem bayerischen Landesentwicklungsprogramm bewirkte.
Bernhard Suttner Politiker (ÖDP); 1991-2011 Landesvorsitzender der ÖDP in Bayern
Im hier gezeigten Ausschnitt erklärt Bernhard Suttner, inwiefern die Fünf-Prozent-Hürde den Wahlerfolg der ÖDP in Bayern verhindert.
Horst Teltschik beschreibt sein erstes Treffen mit dem damaligen Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Helmut Kohl, der ihn 1972 als Mitarbeiter einstellte.