Zeitzeugen berichten

Jüdisches Leben Thema

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Martin Löwenberg den beschwerlichen Neuanfang in Harbach und München 1947.

Signatur
zz-1133.01
Referenzjahr
1947

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Jüdisches Leben

Martin Löwenberg spricht über seine Tätigkeit bei der Firma Pfaff sowie über seinen politischen Aktivismus, der ihm mehrere Freiheitsstrafen einbrachte.                                                   

Signatur
zz-1133.02
Referenzjahr
1958, 1961

Klara Pradelski KZ-Überlebende, Geschäftsinhaberin

Themen

Bayern-Israel

Jüdischer Glaube

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Klara Pradelski über den zunehmenden Verlust der jüdischen Kultur in der Gegenwart.

Signatur
zz-0337.01
Referenzjahr
1996

Wolfgang F. Robinow Emigrant, US-Besatzungssoldat

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Wolfgang F. Robinow über die Auswirkungen, die die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 für seine jüdische Familie mit sich brachten. Sein Vater wurde als Beamter im Reichsaußenministerium in Berlin in den Ruhestand versetzt. Er selbst durfte keine Lehre und keinen Beruf ausüben.

Signatur
zz-0506.01

Leibl Rosenberg Journalist, Publizist, Judaist

Themen

Bayern-Israel

Jüdisches Leben

Leibl Rosenberg berichtet über die Akzeptanz deutscher Juden in Israel in den 1960er-Jahren.

Signatur
zz-0325.01
Referenzjahr
1965

Dr. Rachel Salamander 1951-1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Literaturwissenschaftlerin; Unternehmerin

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Oberbayern

Rachel Salamander erinnert sich an ihr Aufwachsen im DP-Lager Föhrenwald bei Wolfratshausen.

Signatur
zz-1826.01
Referenzjahr
1954

Dr. Rachel Salamander 1951-1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Literaturwissenschaftlerin; Unternehmerin

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Oberbayern

Rachel Salamander beschreibt die dramatische Durchführung einer Razzia durch die Polizei im Lager Föhrenwald.

Signatur
zz-1826.02

Dr. Rachel Salamander 1951-1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Literaturwissenschaftlerin; Unternehmerin

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdischer Glaube

Jüdisches Leben

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Rachel Salamander über die Gestaltung der jüdischen Feiertage innerhalb des DP-Lagers Föhrenwald, die traditionellen Gerichte sowie über die Erzählungen ihrer Eltern über die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Signatur
zz-1826.03

Dr. Rachel Salamander 1951-1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Literaturwissenschaftlerin; Unternehmerin

Themen

Bayern-Israel

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Rachel Salamander erklärt, warum ihre Familie in Deutschland geblieben ist und warum viele Juden nach Israel emigrierten.

Signatur
zz-1826.04
Referenzjahr
1953

Dr. Rachel Salamander 1951-1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Literaturwissenschaftlerin; Unternehmerin

Themen

Antisemitismus nach 1945

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Oberbayern

Rachel Salamander beschreibt ihr Ankommen in München nach dem Verlassen des DP-Lagers Föhrenwald 1957 sowie ihre Konfrontation mit Antisemitismus.

Signatur
zz-1827.01
Referenzjahr
1957

David Schuster Emigrant, Geschäftsinhaber

Themen

Jüdisches Leben

Unterfranken

Wiedergutmachung / Restitutionen

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet David Schuster über die Rückerstattung des Zentralhotels in Bad Brückenau (ehem. Besitz seines Vaters, der 1933 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurde).

Signatur
zz-0308.01

Prof. Dr. Meir Schwarz Emigrant, Botaniker

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Jüdisches Leben

Kindheiten in Bayern

NS-Propaganda

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Prof. Dr. Meir Schwarz von seiner Kindheit im "Dritten Reich". Dabei erzählt er, dass die anderen Kinder tatsächlich glaubten, er hätte einen Affenschwanz, wie es in den nationalsozialistischen Schulbüchern stand.

Signatur
zz-0510.01
Referenzjahr
1934

Ulrich "Uri" Siegel Emigrant, Rechtsanwalt

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Tätliche Übergriffe auf Juden

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Uri Siegel, wie sein Onkel, der angesehene Münchner Rechtsanwalt Dr. Michael Siegel, am 10.03.1933 mit einem Schild "Ich bin Jude, aber ich will mich nie mehr bei der Polizei beschweren" um den Hals durch die Münchner Straßen getrieben wurde. Dieser Vorfall brachte seinen Vater dazu, mit seiner Familie 1934 Deutschland zu verlassen und nach Palästina auszuwandern.

Signatur
zz-0323.01
Referenzjahr
1933

Peter Sinclair Emigrant, Unternehmer

Themen

Jüdisches Leben

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Wiedergutmachung / Restitutionen

Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Peter Sinclair über die Gründe, die nach 1945 eine Rückkehr seiner emigrierten Eltern nach Deutschland verhinderten. Der Vater hätte seine Bibliothek zurücklassen müssen, die Mutter scheute die Konfrontation mit den Erinnerungen.

Signatur
zz-1351.01

Lola Sinz (geb. Kronheimer) Pianistin, Sängerin, Klavierlehrerin, Korrepetitorin, Pädagogin, Landwirtin

Themen

Antisemitismus vor 1933

Familienleben

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Lola Sinz-Kronheimer ihre Herkunft aus einer weitgehend assimilierten, liberalen jüdischen Familie in München. Zwar blieb sie selbst von antisemitischen Anfeindungen in ihrer Kindheit und Jugend verschont, erinnert sich aber, wie sie im Urlaub in Starnberg nachts auf der Straße grölende Nationalsozialisten hörte, wie diese judenfeindliche Lieder sangen. Derartige Anzeichen des wachsenden Antisemitismus habe auch ihre Familie lange unterschätzt. (nur Ton)

Signatur
tobre-131.01
Referenzjahr
1926

Dr. Dr. Simon Snopkowski KZ-Überlebender, Arzt, Verbandsfunktionär

Themen

Jüdisches Leben

Studium / Studienzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Simon Snopkowski über die Gründung eines jüdischen Studentenbunds an der Universität München um 1946.

Signatur
zz-0327.01
Referenzjahr
1946

Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin

Themen

Alltag in der Nachkriegszeit

Jüdisches Leben

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Die jüdische Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende Gerty Spies führt aus, weshalb sie trotz eigener Verfolgung Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nicht verlassen wollte. Zudem spricht sie über ihre Identität als jüdische Deutsche.

Signatur
zz-0307.07
Referenzjahr
1945

Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin

Themen

Anfeindungen, Mobbing, Hass und Hetze

Antisemitismus nach 1945

Jüdisches Leben

Gerty Spies geht auf antisemitische Anfeindungen ein, denen sie in den 1980er-Jahren ausgesetzt war.

Signatur
zz-0307.09
Referenzjahr
1984

Rosa Steiner-Wertheimer Emigrantin

Themen

Jüdisches Leben

Regensburg

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Rosa Steiner-Wertheimer schildert ihren ersten Besuch in Regensburg nach ihrer Emigration.

Signatur
zz-0327.02
Referenzjahr
1977

Dr. Rudolf Strauß Emigrant, Angestellter, Wissenschaftler

Themen

Augsburg

Jüdisches Leben

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Rudolf Strauß über seine Erziehung als jüdischer Schüler bei den Benediktinern am Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg in den 1930er-Jahren.

Signatur
zz-0193.01

Ruwen (Robbi) Waks 1949-1957 Bewohner des DP-Lagers Föhrenwald; Historiker

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Robbi Waks über seine ersten Eindrücke des DP-Lagers Föhrenwald, seine Beobachtung einer Razzia durch US-amerikanische Soldaten sowie über Aufbau und Aussehen des Lagers.

Signatur
zz-1828.02
Referenzjahr
1949

Ruwen (Robbi) Waks 1949-1957 Bewohner des DP-Lagers Föhrenwald; Historiker

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Kindheiten in Bayern

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Robbi Waks über die Rolle der Religion innerhalb seiner Familie, den Besuch der jüdischen Grundschule und seine dortigen Erlebnisse.

Signatur
zz-1828.03

Ruwen (Robbi) Waks 1949-1957 Bewohner des DP-Lagers Föhrenwald; Historiker

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Oberbayern

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Robbi Waks über die Geschäfte und Einrichtungen im DP-Lager Föhrenwald, den Besuch externer Händler und über die Milchversorgung vor Ort.

Signatur
zz-1828.05

Ruwen (Robbi) Waks 1949-1957 Bewohner des DP-Lagers Föhrenwald; Historiker

Themen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Umgang mit Erlebtem und Erlittenem

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Robbi Waks über die Thematisierung der Shoah innerhalb des DP-Lagers Föhrenwald, den Umgang seiner Eltern mit ihren Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs sowie über die Übertragung von Ängsten auf die Kinder der Überlebenden.

Signatur
zz-1828.06