Klostername: Marienburg, Ortsname: Abenberg Marienburg ? Wallfahrt zur seligen Stilla von Abenberg
Die mildtätige Gräfin Stilla von Abenberg (1100?1147) stiftete einst auf einer Anhöhe gegenüber der väterlichen Burg eine Kirche zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus, die Bischof Otto von Bamberg um 1130 einweihte. Außerdem veranlasste sie ihre Brüder, dort ein Frauenkloster zu gründen. Das nach 1142 von Wolfram von Abenberg eingerichtete Benediktinerinnenkloster wurde jedoch schon bald wieder von Graf Rapoto von Abenberg aufgehoben. ... mehr
Baumburg ? Vom Augustinerstift zum Seminarhotel
St. Margareth zu Baumburg verdankte seine Existenz einem Gelöbnis des Adligen
Berengar von Sulzbach. Im Jahr 1105 hatte der fromme Graf seiner todkranken Frau
Adelheid von Frontenhausen versprochen zu ihrem Seelenheil und Begräbnis ein
Stift zu errichten. Um 1107/09 löste Graf Berengar sein Versprechen an jener
Stelle ein, wo bereits im frühen 11. Jahrhundert kurzfristig ein Kloster
bestanden hatte. Der Graf besetzte sein neues Stift ... mehr
Klostername: Schamhaupten, Ortsname: Altmannstein Kloster Schamhaupten – eine fruchtlose Stiftung
Das Kloster Schamhaupten (Lkr. Eichstätt) lag verkehrstechnisch günstig an der mittelalterlichen Handelsstraße von Salzburg nach Nürnberg (heute führt die Bundesstraße 299 von Altmannstein nach Beilngries direkt durch die Ortsmitte). In der Nähe der Schambachquelle steht die ehemalige Stiftskirche und heutige Pfarrkirche St. Georg. Sie ist das einzige Relikt des einstigen Augustiner-Chorherrenstifts an dieser Stelle.
Die bislang angenommene Ersterwähnung im Jahr 883 in einer Schenkungsurkunde an das ... mehr
Klostername: Augsburg, St. Georg, Ortsname: Augsburg St. Georg - Chorherrenstift und Militärkrankenhaus
Im Frühjahr 1135 gründeten Bischof Walther I. und das Augsburger Domkapitel beim Altar des hl. Georg ein Stift für Augustinerchorherren mit freier Propstwahl. An dieser Stelle bestand vermutlich bereits seit der Zeit des Bischofs Embrico um 1070 eine Georgskapelle, die von Kanonikern des Domstifts in einer ständigen kleinen Gemeinschaft betreut wurde. Möglicherweise war St. Georg sogar das erste Stift für regulierte Chorherren des hl. ... mehr
Heilig Kreuz in Augsburg - Chorherrenstift, Kaserne und Dominikanerpriorat
Nach dem 1135 gegründeten Stift St. Georg entstand wohl vor 1167 als weitere Niederlassung der Augustinerchorherren in Augsburg das Stift Heiligkreuz. Hierzu verlegte Bischof Konrad
den 1159 gegründeten Konvent der Chorherren auf dem Hammelberg in das 1143 errichtete Hospiz bei der Heiligkreuzkapelle an einer der großen Ausfallstraßen vor der Stadt. Damit verbunden war für die Augustinerchorherren der bischöfliche Auftrag der Seel- und ... mehr
Klostername: Reichenhall, St. Zeno, Ortsname: Bad Reichenhall St. Zeno in Bad Reichenhall - Die größte romanische Basilika in OberbayernDie Chronistik des 17. Jahrhunderts berichtet über die Gründung einer Mönchszelle um das Jahr 803 durch den Salzburger Erzbischof Arn (Arno). Wegen der umliegenden Salzstollen soll sie St. Zeno, dem Schutzheiligen gegen Wassergefahr, geweiht worden sein. Die Zelle schien sich jedoch nicht lange gehalten zu haben. Im Zuge der monastischen Reformbewegung im Erzbistum Salzburg gründete Erzbischof Konrad I. im Jahr ... mehr
Klostername: Windsheim, Ortsname: Bad Windsheim Windsheim ? Ordens- und Glaubensbrüder des Reformators Martin Luther
In dem am Rande des Steigerwaldes gelegenen mittelfränkischen Bad Windsheim, das heute vor allem aufgrund seiner Mineralquellen bekannt ist, stiftete 1291 Albrecht von Gailingen ein Kloster der Augustiner-Eremiten. Mit dieser Gründung verband der Ritter für sein Geschlecht das Erbrecht auf ein Begräbnis in der Klosterkirche St. Augustinus. Sie wurde bereits 1295 geweiht. Schon bald nach der Stiftung erfolgte auch die päpstliche Bestätigung ... mehr
Klostername: Königshofen a.d. Heide, Ortsname: Bechhofen a.d. Heide Königshofen an der Heide ? Hochburg mittelalterlicher Mystik
In Königshofen an der Heide entstand im Mittelalter an der Pfarrkirche eine Wallfahrt zu einer wundertätigen Madonnenfigur. Das von der verwitweten Anna, Marschalkin von Pappenheim, gestiftete zweitürmige Gotteshaus mit zehn Altären und sechs Glocken erhielt 1396 die Weihe durch Bischof Friedrich von Eichstätt.
1422 stiftete eine Frau namens Katharina Knoll, über die sonst nichts bekannt ist, eine Klause bei der Pfarrkirche. Bald bildete ... mehr
Fürstpropstei Berchtesgaden - Chorherren und Salzknappen
Das Augustinerchorherrenstift St. Petrus und St. Johann Baptist wurde um 1102 von Graf Berengar von Sulzbach gemäß dem Vermächtnis seiner Mutter Irmgard gegründet. Es entstand am Ort einer früheren Martinsklause. Die ersten Chorherren kamen mit Propst Eberwein aus Rottenbuch, dem Mutterstift der Augustiner in Altbayern. Sie übersiedelten bald nach Baumburg, ebenfalls gegründet von Graf Berengar. Von Baumburg aus sollte - entgegen dem Willen des ... mehr