Au am Inn ? Vom Chorherrenstift zu einem Mutterkloster der Franziskanerinnen
Der Ursprung einer geistlichen Gemeinschaft in Au am Inn liegt im 8. Jahrhundert. Die Mönche Baldung und Hrodbert sollen um 784 auf herzoglichem Grundbesitz eine Zelle gegründet haben. Im 10. Jahrhundert erlosch das Benediktinerkloster und ging in den Besitz des Salzburger Domstifts über. Ab 1050 war Au ein Lehen des Grafen Cadalhoch. Nachdem Graf Kuno von Megling das Klostergut durch ... mehr
Klostername: Hausen, Augustinerkloster Fährbrück, Ortsname: Hausen Hausen, Augustinerkloster Fährbrück – Seelsorge für die fränkischen Pilger
Die schon vor der Reformation bestehende Wallfahrt zum wundersamen Heilwasser des Gregoriussteins in Fährbrück erlebte Mitte des 17. Jahrhunderts nach dem Neubau der Kapelle großen Aufschwung. Damals erklärten sich die Würzburger Karmeliter bereit, provisorisch den Gottesdienst, die Predigt und das Beichthören zu übernehmen. Ab 1676 versahen sie diesen Dienst dann offiziell rund 100 Jahre lang. Unter dem Würzburger Fürstbischof Johann Gottfried von ... mehr
Klostername: Ingolstadt, Kloster o.d. Schutter, Ortsname: Ingolstadt Das Kloster an der Schutter ? Augustinereremiten und Franziskaner in Ingolstadt
Beschäftigt man sich mit dem Kloster ?an der Schutter? in Ingolstadt, so muss man zwischen dem alten Wallfahrtsort und der jüngeren Ordensniederlassung unterscheiden. Schon seit dem Mittelalter lässt sich die Wallfahrt zur Marienkapelle ?an der Schutter? belegen. Die Legende berichtet, dass das um 1380 entstandene Marienbild geraubt, in die Donau geworfen und aus der Schutter wieder geborgen wurde. Der daraufhin ... mehr
Klostername: Birklingen, Ortsname: Iphofen Birklingen ? Verwüstete Wallfahrt
Seit 1454 wurde in Birklingen bei Iphofen ein in einem Baum gefundenes Vesperbild verehrt, für das 1458 ein Kirchlein erbaut wurde. Angeblich stifteten der Casteller Graf Wilhelm II. und seine Gemahlin Geld dafür; jedenfalls sind die beiden und ihr Sohn Graf Friedrich IX. in Birklingen bestattet. Bischof Johann III. von Grumbach (reg. 1455?1466) gliederte zur Sicherung der Wallfahrt die Kirche von der Pfarrei Iphofen aus. Zudem ... mehr
Gemeinde Kammeltal, Wettenhausen, Augustinerchorherrenstift SS. Maria und Georg
Der Legende nach soll das Stift bereits im Jahr 982 gegründet worden sein. Urkundlich überliefert ist jedoch erst ein Schriftstück aus der Zeit von Bischof Hermann von Augsburg (Amtszeit 1096–1133). Ihm zufolge tätigte eine gewisse Gertrud (von Roggenstein?) zusammen mit ihren beiden Söhnen Wernher und Konrad eine Schenkung an das Augsburger Domkapitel, das als Mutterkirche des Klosters in Wettenhausen auftritt. Trotz der verbrieften ... mehr
Klostername: Königsberg, Augustinerkloster, Ortsname: Königsberg in Bayern Königsberger Augustiner ? Frühe Parteigänger Martin Luthers
Erst seit 1921 gehört Königsberg zu Bayern. Die kleine Stadt liegt am Westabhang der südlichen Hassbergkette, etwa in der Mitte zwischen Hassfurt und Hofheim. Seinen Namen trägt Königsberg nach der auf dem Schlossberg gelegenen mittelalterlichen Burganlage. Ursprünglich eine fränkische Königsdomäne, der Sage nach von den Karolingern gegründet, gelangte die Burg über verschiedene Besitzer im Jahr 1249 an die Grafen von Henneberg. Sie machten ... mehr
Klostername: Bettbrunn, Ortsname: Kösching
Kösching, Bettbrunn, Kloster der Augustinereremiten – Seelsorge an der ältesten Hostienwallfahrt Bayerns
Der Legende nach ereignete sich im Jahr 1125 ein Wunder: Ein Viehhirte führte in seinem Hirtenstab stets eine geweihte Hostie mit sich. Als ein Gewitter aufkam und seine Tiere verängstigt wegliefen, beging der Hirt an der Hostie eine Freveltat, denn er warf mit diesem Stab nach dem Vieh. Die Oblate fiel zu Boden und ließ sich nicht mehr aufheben. ... mehr
Klostername: Langenzenn, Ortsname: Langenzenn Langenzenn ? fränkische Mitstreiter einer böhmischen Reformbewegung
Der Ort an der Zenn, der auf Grund der lang gestreckten Anlage seinen Namen erhielt, erwuchs vermutlich aus einem Königshof. Seit dem Jahr 1289 existierte hier eine Pfarrei. Unter den Burggrafen von Nürnberg, die ab 1379 als Patronatsherren erscheinen, erfolgte der Ausbau zur Stadt und eine Ummauerung.
Zwei Burggrafen, die Brüder Johann III. und Friedrich VI. (mit seiner Frau Elisabeth von Bayern), gründeten 1409 ... mehr
Klostername: Lauingen, Augustinerkloster, Ortsname: Lauingen (Donau) Augustinerkloster Lauingen ? Hort der Wissenschaft über Jahrhunderte
In der alte Herzogsstadt Lauingen, dem Geburtsort des dominikanischen Universalgelehrten Albertus Magnus (1193?1280), ließ sich im Jahr 1292 der Bettelorden der Augustinereremiten nieder. Durch Ankauf und Stiftungen konnten sie ihren Besitz Anfang des 14. Jahrhunderts beträchtlich vergrößern. 1309 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Bereits 1403 hielt man das Generalkapitel des Ordens in Lauingen ab. Um 1420 musste die Kirche erweitert werden. Bedeutendstes ... mehr
Klostername: Memmingen, St. Elisabeth, Ortsname: Memmingen Augustiner-Eremitinnen in Memmingen ? selbstbewusste Frauen in der Reformation
Der genaue Gründungszeitpunkt des Konvents der Augustinerinnen in Memmingen ist nicht bekannt. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Frauenkloster in einer Schutzbulle des Papstes Alexander IV. aus dem Jahr 1256. Die Gemeinschaft in Memmingen hatte sich sicherlich auch unter dem Einfluss der Heiligsprechung der Elisabeth von Thüringen gebildet. In verschiedenen Städten schlossen sich damals fromme Frauen zusammen um nach dem Vorbild Elisabeths Armen ... mehr