Klostername: Aufkirchen, Ortsname: Berg Aufkirchen ? Wallfahrt am Starnberger See
Seit dem 15. Jahrhundert zählt die Marienwallfahrtskirche in Aufkirchen zu den bedeutendsten Wallfahrten im bayerischen Oberland, erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche freilich bereits 500 Jahre früher.
Kurfürst Ferdinand Maria erwarb 1676 die Hofmark Aufkirchen von der Familie von Hörwarth. Zehn Jahre später übertrug Max Emanuel die Wallfahrtskirche der bayerischen Augustinerprovinz, gleichzeitig wurde die Pfarrei Aufkirchen dem Münchner Augustinerkloster inkorporiert. In Aufkirchen entstand eine Niederlassung der ... mehr
Bernried – ein Zentrum der Klerusreform im 12. Jahrhundert
Im Jahr 1120 gründeten Graf Otto von Valley und seine Gemahlin Adelheid am Westufer des Starnberger Sees das Augustiner-Chorherrenstift Bernried. Sie statteten das unter dem Patronat des hl. Martin stehende Stift mit Gütern aus ihrem Besitz aus. Ihr Schild, den sie dem Stift als Klosterwappen überließen, zeigt einen schwarzen Schrägbalken mit fünf silbernen Glocken auf goldfarbenen Untergrund. Die ersten Chorherren kamen vermutlich ... mehr
Klostername: Herrenchiemsee, Ortsname: Chiemsee Herrenchiemsee: Bistumssitz - Königsschloss - Wiege der Verfassung
Bereits um 770 hatte auf der Herreninsel im Chiemsee ein Kloster bestanden, in dem sowohl Mönche als auch Kanoniker lebten. Archäologische Grabungen deuten sogar auf eine aus Holz errichtete Klosteranlage des 7. Jahrhunderts hin. Mit den Ungarneinfällen des 10. Jahrhunderts sank das Kloster auf den Status einer Zelle herab, die jedoch erhalten blieb. Kaiser Otto I. schenkte den gesamten Besitz im Jahr 969 ... mehr
Dießen - Augustinerchorherren und Missionsschwestern am Ammersee
Das ehemalige Augustinerchorherrenstift Dießen liegt auf einer nach Osten abfallenden Anhöhe oberhalb des Marktes Dießen. Seine Geschichte ist eng verbunden mit den späteren Grafen von Dießen-Andechs, die nachweislich zwischen dem 11. und der Mitte des 12. Jahrhunderts südlich des heutigen Ortes Dießen mit der ?Sconenburg? ihre Stammburg besaßen.
Wie die Herkunft der Dießener Grafen so verlieren sich auch die Anfänge des Klosters im Dunkel ... mehr
Dietramszell ? Augustinerchorherren unter benediktinischer Oberhoheit
Am 7. April 1107 bestätigte Papst Paschalis II. dem Propst Dietram die Gründung einer dem hl. Martin geweihten Klause - später Dietramszell - auf Veranlassung des Abts Udalschalk auf Grundbesitz des Klosters Tegernsee. Die Gründungsgeschichte von Dietramszell lässt sich aber nicht mit Gewissheit klären. Nach dem Inhalt einer gefälschten Urkunde für das Jahr 1102 soll Abt Udalschalk das ?Neue Kloster? (so nannte man Dietramszell bis ... mehr
Klostername: Eichstätt, Herz Jesu, Ortsname: Eichstätt Eichstätt, Herz Jesu ? "Sacré C?ur an der Altmühl"
Zu Zwecken des Unterrichts rief der hl. Petrus Fourier die Kongregation der Augustinerchorfrauen von Notre Dame in Lothringen ins Leben. In der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts, die eine Vorliebe für französische Sprache und Kultur hatte, stießen die Chorfrauen auf große Zustimmung. Auch nach Bayern wurden die Damen berufen. Sie sollten Pensionate für adlige Töchter gründen. In Eichstätt (1711), Nymphenburg (1730) und Stadtamhof ... mehr
Klostername: Marienstein, Ortsname: Eichstätt Die Augustinerinnen von Marienstein
Betrachtet man die große Dichte an Augustinerchorherrenstiften in Bayern vor der Säkularisation, so fällt auf, dass der weibliche Zweig des Ordens kaum vertreten war; es bestanden hier lediglich die Chorfrauenstifte Marienburg und Marienstein.
Die Gründungsgeschichte Mariensteins klingt ein bisschen wie aus dem Märchenbuch: Zusammen mit sechs Gleichgesinnten beschloss die Eichstätter Färberstochter Walburga Eichhorn im Jahr 1460 eine klösterliche Gemeinschaft zu gründen. Ursprünglich plante der Fürstbischof von Eichstätt, ... mehr
Klostername: Rebdorf, Ortsname: Eichstätt Die Augustinerchorherren in Rebdorf ? im Schatten von Eichstätt
Um 1063 weihte Bischof Gundekar von Eichstätt in Rebdorf eine Kirche dem hl. Johannes. Etwa hundert Jahre später überließ Kaiser Friedrich Barbarossa das Reichsgut Rebdorf dem Eichstätter Bischof Konrad von Morsbach, der dort um 1156 ein Augustinerchorherrenstift gründete. Im Vollendungsjahr der Stiftskirche ? 1159 ? nahm Friedrich Barbarossa das Stift in kaiserlichen Schutz. Die ersten Kanoniker waren überwiegend adliger Abstammung und kamen ... mehr
Klostername: Beuerberg, Ortsname: Eurasburg Beuerberg, Augustinerchorherren und Salesianerinnen Um 1120 errichtete Otto von Iringsburg (Eurasburg) auf Veranlassung seiner Mutter Bertha und seiner Brüder Eberhard und Konrad in Beuerberg ein Stift für Augustinerchorherren. Die Gründung erfolgte im Gedenken und zum Seelenheil für Ottos Vater Adalbert, der als Gefolgsmann Kaiser Heinrichs IV. mit dem päpstlichen Bann belegt worden war. Gemäß der Überlieferung bestand hier im Tal der Loisach bereits eine Pfarrkirche. Dort lebte der Eremit ... mehr
Klostername: Seemannshausen, Ortsname: Gangkofen Seemannshausen ? Raststätte der Wallfahrer nach Altötting
Der Regensburger Domdechant Heinrich Seemann wollte ein Hauskloster seiner Familie gründen. Hierfür errichtete er im Jahr 1255 in seinem Schloss Pöllingkofen nahe Gangkofen in Niederbayern ein Kloster für Wilhelmiten. Dieser von Wilhelm von Malavalle (gest. 1157) gegründete Orden italienischer Eremiten befolgte seit Papst Gregor IX. (gest. 1231) die Benediktinerregel und wurde 1249 vom Papst anerkannt. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts verbreiteten sich die ... mehr