Stift St. Nikola ? Keimzelle des Augustinerchorherrenordens in Bayern
St. Nikola wurde zwischen 1067 und 1073 als Doppelkommunität für Kleriker und Stiftsdamen von Bischof Altmann vor den Toren der Stadt Passau gegründet. Als erstes bayerisches Stift wurde St. Nikola mit regulierten Kanonikern besetzt und reich mit Gütern, Einkünften und Rechten ausgestattet. Der genaue Zeitpunkt der Gründung ist ungewiss, denn eine auf das Jahr 1067 datierte Urkunde ist nachweislich gefälscht. Bereits ... mehr
Klostername: Planegg, Augustinerkloster Maria Eich, Ortsname: Planegg Planegg, Augustinerkloster Maria Eich – Wallfahrtsseelsorge am Rand der Landeshauptstadt
Die südlich von München im Kreuzlinger Forst gelegene Marienwallfahrt wurde von den beiden Schmiedsöhnen Franz und Kaspar Thallmayr aus Planegg begründet. Um das Jahr 1711 stellten sie eine kleine, aus Ton gefertigte Muttergottesstatue in den Hohlraum einer Eiche. Bald begannen die Gläubigen der Umgebung, hier ihre Gebete zu verrichten. Die Nachrichten von der wundersamen Genesung der Dienstmagd Katharina Mergerin und weitere ... mehr
Klostername: Pleystein, Kloster auf dem Kreuzberg, Ortsname: Pleystein Kloster auf dem Kreuzberg ? eifrige Seelsorger für die Wallfahrer und die Gemeinde
Die Anregung zur Gründung eines Männerklosters an der Wallfahrtsstätte Hl. Kreuz in Pleystein stammte von dem Mettener Benediktinerpater Ildephons Lehner, der 1813 in Pleystein geboren wurde. Er hatte bereits vor seinem Eintritt in den Orten 1844 mittels einer Stiftung die Niederlassung der Armen Schulschwestern in seinem Heimatort ermöglicht. Lehner starb 1899, ohne dass sein Plan hätte realisieren werden ... mehr
Polling - Wallfahrtsort und Hort der Wissenschaft
Das spätere Stift Polling wurde im 8. Jahrhundert (um 753) als Benediktinerkloster gegründet. Der Mönch und Chronist Gottschalk (11. Jahrhundert) bezeichnet Polling als Gründung des Geschlechtes der Huosi. Die erst im 15. Jahrhundert entstandene Gründungslegende um den bayerischen Herzog Tassilo III. von Bayern ist jedoch bis heute lebendig: Danach befand sich der Agilolfinger auf der Jagd, als ein Reh oder eine Hirschkuh plötzlich stehen ... mehr
Die Augustiner-Eremiten in Regensburg - Keimzelle der bayerischen Ordensprovinz
Es ist nicht mehr festzustellen, wann die Augustiner-Eremiten nach Regensburg kamen. Man kann davon ausgehen, dass die ersten Mönche um 1260 in die Stadt einzogen, wo sie unter wirtschaftlich schwierigsten Verhältnissen lebten.
Die Gründung eines Augustinerklosters am Judensteig (heute: Neupfarrplatz) ging auf eine Initiative der Stadt zurück, die stets als Gründerin angesehen wurde. 1267 übergab der Rat den Augustinern die Salvatorkapelle am Judensteig ... mehr
Klostername: Regensburg, Stadtamhof, Herz Jesu, Ortsname: Regensburg Herz Jesu in Stadtamhof - Vorbild für die Mädchenbildung
Die in Regensburg lebende Gräfin Metsch fasste um 1730 den Plan zur Gründung eines weiteren Frauenklosters in der Reichsstadt. Sie erbat hierzu eine Gruppe von fünf Chorfrauen aus dem 1711 gegründeten Eichstätter Stift Herz Jesu. Die Angehörigen der Kongregation von Notre Dame lebten nach der Regel der Augustiner-Chorfrauen, aber in strenger Klausur.
Die Klostergründung in Regensburg scheiterte. Eine Rückkehr nach Eichstätt war den ... mehr
Klostername: Regensburg, Stadtamhof, St. Mang, Ortsname: Regensburg St. Mang in Stadtamhof - Arme Chorherren an der Steinernen Brücke
Bereits um die Mitte des 11. Jahrhunderts galt St. Magnus (St. Mang) "an der Stetten", d.h. am Gestade des nördlichen Ufers der Donau gegenüber der Stadt Regensburg, als eine alte Kirche. Hier beabsichtigte ein Regensburger Bürgerssohn namens Ulrich (um 1029-1093) ein Kloster zu stiften als Dank für die glückliche Rückkehr von einer Pilgerreise ins Heilige Land. Da jedoch die Bischöfe ... mehr
Klostername: Ramsau bei Haag, Ortsname: Reichertsheim Die Augustinereremiten in Ramsau bei Haag ? Reformation und Gegenreformation
Von einem Turnier in Regensburg brachte Jörg von Fraunberg, Besitzer der Grafschaft Haag, die Absicht mit, in seinem Herrschaftsbereich eine Niederlassung des Augustinerordens zu begründen. 1412 setzte er seine Idee in die Tat um und rief in Ramsau bei Haag ein Kloster der Augustinereremiten ins Leben, das mit fünf Mönchen aus Regensburg besetzt wurde. Der Fraunberger stattete sein Kloster mit drei ... mehr
Klostername: Heidenfeld, Ortsname: Röthlein Heidenfeld ? Glaubenszentrum im barocken Mainfranken
Erste archäologisch belegte Siedlungsspuren reichen für Heidenfeld am Main bis in die Urnenfelderzeit um 1200 v. Chr. zurück. Urkundlich fassbar wird ?Heidenvelt? jedoch erst im Jahr 1040 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster der Benediktinerinnen in Kitzingen. Im Wesentlichen aber handelte es sich um einen Besitz der Markgrafen von Schweinfurt. Alberada von Schweinfurt und ihr Gemahl Hermann von Habsberg gründeten in Heidenfeld ... mehr
Klostername: Rötz, Ortsname: Rötz Die Augustiner-Eremiten in Rötz -
Pfarrseelsorger im Ordenshabit
1297 übertrugen die bayerischen Herzöge Otto III. und Stephan I. dem Kloster
der Augustiner-Eremiten von Schönthal das Patronatsrecht über die benachbarte
Pfarrei Rötz. Sie wurde weiterhin von Weltgeistlichen versehen. Erst 1474
vergab Papst Sixtus IV. die Pfarrei mit ihren drei Filialen Heinrichskirchen,
Hiltersried und Biberbach an das Kloster Schönthal. Die Augustiner-Eremiten
verpflichteten sich aus ihren Reihen einen ständigen Vikar in Rötz zu stellen.
Jedoch wurde die Pfarrstelle erst nach ... mehr