Walli Richter Heimatvertriebene, Verbandsfunktionärin
Walli Richter schildert im hier gezeigten Ausschnitt das zunächst sehr angespannte Verhältnis der einheimischen Jugend zu den Vertriebenen in den Bayreuther Schulen.
Dr. Georg Ringsgwandl Arzt; Musiker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Georg Ringsgwandl über die Sozialstruktur Bad Reichenhalls in den 1950er- und 1960er-Jahren, die Macht der Beamten, Ärzte, Geschäftsleute und Kleriker sowie über die Vorbehalte gegenüber den Bewohnern des Stadtteils Staufenbrücke.
Dr. Georg Ringsgwandl Arzt; Musiker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Georg Ringsgwandl über seine Zeit auf dem Gymnasium, höhere Bildung als Voraussetzung für eine Zukunft außerhalb der Unterschicht sowie über den Wandel des Bad Reichenhaller Stadtteils Staufenbrücke hin zu einem „normalen“ Stadtviertel.
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Eleonore die bescheidenen Verhältnisse, in den sie aufwuchs. Sie war sich bewusst, dass ihre Familie bedürftig war, fühlte sich aber niemals arm, da ihre Mutter für die Kinder alles aufsparte. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Eleonore Romberg ihren Bildungs- und Berufsweg von der Abendmittelschule über das Begabtenabitur, das Soziologiestudium bis zur Übernahme als Dozentin an der Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in München. (nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Klaus Rose darüber, weshalb er und sein Bruder in den 1950er-Jahren das Gymnasium besuchten sowie über seine Erlebnisse als Fahrschüler und seine Erfolge im Fußball.
Hans Schaidinger Politiker (CSU); 1996-2014 Oberbürgermeister von Regensburg
Hans Schaidinger spricht über seine Schullaufbahn und seine Ausbildung beim Militär. Zudem erläutert er, weshalb er während der 68er-Bewegung der CSU beitrat. Nach seinem Volkswirtschaftsstudium an der Universität Regensburg arbeitete Schaidinger von 1978 bis 1990 in der Abteilung für Stadtentwicklung Regensburg, wobei er sich vor allem für die Industrialisierung der Stadt einsetzte.
Dr. Johann Schmuck Dialektforscher; Archivar; Publizist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Johann Schmuck über seine Zeit am humanistischen Gymnasium und Internat in Straubing ab 1963, die Notwendigkeit des Internatsbesuchs, die Aufteilung der Klassen nach Konfession, Geschlecht und Wohnort sowie über die Entwicklung von der sechstägigen hin zur fünftägigen Schulwoche.
Dr. Johann Schmuck Dialektforscher; Archivar; Publizist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Johann Schmuck über die Beeinflussung der Schüler des humanistischen Gymnasiums in Straubing durch den Mord an Benno Ohnesorg 1967, die Wahl Willy Brandts zum Bundeskanzler 1969 und die allgemeinen politischen Entwicklungen der 1960er-Jahre, sowie über die Schwierigkeiten, an politisch linksgerichtetes Informationsmaterial zu gelangen.
Dr. Johann Schmuck Dialektforscher; Archivar; Publizist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Johann Schmuck über die Einflüsse der Jugendkultur der 1960er-Jahre auf die Schüler des humanistischen Gymnasiums in Straubing, die Beschäftigung damit im Religionsunterricht sowie über (ausländische) Radiosender als Quelle zur Information darüber.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ernst Schneider über den kleinstädtischen Charakter Zwiesels in den 1960er-Jahren, seine Autorität als Sport- und Gymnasiallehrer sowie über die zunehmende Einmischung der Eltern in schulische Angelegenheiten.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Manfred Schnelldorfer davon, wie er für seine Eiskunstlaufkarriere monatelang Schulunterricht verpasste, aber dennoch schulische Leistungen absolvierte. Zudem erläutert er, wie seine Mutter ihn jeden dritten Tag krankmelden musste, damit er vom Schulunterricht befreit war.
Prof. Dr. Meir Schwarz Emigrant, Botaniker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Prof. Dr. Meir Schwarz von seiner Kindheit im "Dritten Reich". Dabei erzählt er, dass die anderen Kinder tatsächlich glaubten, er hätte einen Affenschwanz, wie es in den nationalsozialistischen Schulbüchern stand.
Roman Sladek Jazzmusiker (Posaunist); Musikmanager
Der Musiker Roman Sladek beschreibt seine ersten Zugänge zur Musik während seiner Schulzeit in Niederbayern, das Schlagzeugspielen in einer Heavy Metal Band und die Gründung einer Schul-Bigband im St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich. Sladek wirbt für das Erlernen eines Musikinstruments und das gemeinsame Musizieren in einer Band.
Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin
In diesem Ausschnitt beschreibt die Holocaust-Überlebende Gerty Spies, wie ihr Neffe während in der NS-Diktatur Antisemitismus in der Schule erlebte.
Ludwig Stark KZ-Überlebender, Maurer, Angestellter
Ludwig Stark spricht im hier gezeigten Ausschnitt über die miserablen Bedingungen, die seine Schulzeit in München um 1917 beeinflussten (u.a. wirkte sich ein extremer Platzmangel bei ihm daheim negativ auf die Erledigung der Hausaufgaben aus).
Kurt Stenzel Heimatvertriebener, Beamter beim Bundesgrenzschutz
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Kurt Stenzel über seine Schulzeit im bayerischen Sünching ab 1947.
Dr. Rudolf Strauß Emigrant, Angestellter, Wissenschaftler
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Rudolf Strauß über seine Erziehung als jüdischer Schüler bei den Benediktinern am Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg in den 1930er-Jahren.
Klemens Unger 1999-2019 Kulturreferent der Stadt Regensburg; Autor und Publizist
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Klemens Unger über das intakte familiäre Umfeld, in dem er aufwuchs, über seinen schulischen, beruflichen und akademischen Werdegang sowie über seine Liebe zum Wein.
Ruwen (Robbi) Waks 1949-1957 Bewohner des DP-Lagers Föhrenwald; Historiker
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Robbi Waks über die Rolle der Religion innerhalb seiner Familie, den Besuch der jüdischen Grundschule und seine dortigen Erlebnisse.
Anneliese Weber Erlebte den Luftangriff auf Würzburg am 16.03.1945
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anneliese Weber über die psychischen Folgen durch den erlebten Luftangriff und die Situation als Ausgebombte in der Schule nach dem Zweiten Weltkrieg.
Hans Weber Starkstromtechniker; Heimatvertriebener aus dem Banat
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hans Weber über die Ankunft seiner Familie in Niederbayern, das Verhältnis zwischen den Einheimischen und den Geflüchteten, die Mitarbeit auf einem Bauernhof sowie über den Besuch der Volksschule nach Ende des Zweiten Weltkriegs.
Hubert Weinzierl 1969-2002 Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hubert Weinzierl über sein Schülerengagement für den Umweltschutz und das Projekt der Rekultivierung von Kiesgruben (1950er-Jahre).
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Dr. Hans-Martin Weiss über seine Kindheitserinnerungen an die vom Bergbau geprägte Kleinstadt Sulzbach-Rosenberg, den Besuch der Bekenntnisschule, das Verhältnis zwischen Lutheranern und Katholiken, den Umzug nach Fürth in den 1960er-Jahren sowie über das modernere Schulwesen dort.