Dr. Susanne Eisenberg-Bach Romanistin, Buchhändlerin, Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Susanne Eisenberg-Bach von der 1940 erfolgten Überstellung deutscher Jüdinnen aus Baden und der Pfalz in das von der Vichy-Regierung betriebene Lager Gurs (Camp de Gurs) in Südfrankreich.
Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger 1989-2009 Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der LMU München
Wolfgang Eisenmenger schildert ausführlich die Obduktionen der Leichen von Martin Bormann und Rudolf Heß.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein berichtet darüber, wie sie am Tag nach der Reichspogromnacht (10.11.1938) beleidigt, körperlich drangsaliert und aus der Schule geworfen wurde.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein schildert den Nürnberger Ärzteprozess und eine Aussage der angeklagten Ärztin Herta Oberheuser über die Experimente, die sie im KZ Ravensbrück an polnischen Frauen durchführte.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein erzählt von ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz und der Realisierung des Todes ihrer Eltern.
Arnold Erlanger Kaufmann, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Arnold Erlanger über seine Begegnung mit Dr. Josef Mengele im Vernichtungslager Auschwitz.
Edmond Falkuss KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Edmond Falkuss berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über seine Internierung im KZ Dachau. Durch Beziehungen seines ebenfalls in Dachau internierten Vaters kam er in das "Kartoffelkeller-Kommando". Außerdem erzählt er, wie ein Zahnärztepaar den Internierten heimlich Brot zukommen ließ.
Edmond Falkuss KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Edmond Falkuss von den Bombardierungen des Rüstungsbetriebs der Firma Messerschmitt in Augsburg-Haunstetten durch die amerikanische Luftwaffe im März 1944.
Franz Faltner Reichsbahnarbeiter, Mitorganisator der "Roten Rebellen" in München
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Faltner über illegale Flugblattaktionen der SPD 1934 in München. Außerdem erläutert er den Unterschied zur KPD, die ihre Mitglieder auf die Arbeit in der Illegalität bewusst vorbereitete. Diese Schulungsarbeit habe die SPD versäumt.
Franz Faltner Reichsbahnarbeiter, Mitorganisator der "Roten Rebellen" in München
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Faltner, wie die SPD illegale Flugblätter aus dem Sudetenland erhielt, die im Mitropa-Speisewagen des Schnellzuges von Eger nach Lindau geschmuggelt wurden. Gleichzeitig kritisiert er diese Form des Widerstands als nicht ausreichend gegen das skrupellose NS-Regime.
Dr. Vladimir Feierabend KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Vladimir Feierabend über seinen ersten Tag als Internierter des Konzentrationslagers Dachau im Dezember 1942.
Dr. Vladimir Feierabend KZ-Überlebender
Dr. Vladimir Feierabend berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von der Deportation seiner Familie durch die Gestapo in das KZ Theresienstadt aufgrund der Beteiligung des Onkels an der tschechischen Exilregierung (Juli 1942).
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder, wie er 1923 von Mindelheim aus die Vorgänge rund um den Hitlerputsch in München sowie die Vorgänge in Berlin beobachtete. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Josef Felder an die letzten Fraktionssitzungen der SPD-Reichstagsfraktion vor der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder das Entsetzen und die Verunsicherung in der SPD-Reichstagsfraktion, als am 30.01.1933 die Nachricht eintraf, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. Er schildert, wie SPD und Gewerkschaften den entscheidenden Fehler begingen und abwarteten, wie sich Hitler verhalten werde. Sie wollten nur dann aktiven Widerstand leisten, wenn die Nationalsozialisten gegen die Verfassung verstießen. Im März hätte sich die Gewerkschaftsführung dann für eine Annäherung an Hitler entschieden, während die SPD die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes vorbereitete. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder den Austausch inner- und außerhalb der SPD-Reichstagsfraktion nach Bekanntwerden der Regierungsübernahme durch Hitler und die Nationalsozialisten. Als entscheidender Fehler wurde die ausgebliebene Antwort auf den "Preußenschlag" 1932 erkannt. Damals war die nur noch geschäftsführend amtierende SPD-geführte preußische Regierung durch Reichspräsident Hindenburg abgesetzt und durch ein Kabinett unter Reichskommissar Franz von Papen ersetzt worden. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Josef Felder, wie er 1920 Adolf Hitler bei einer Rede in München erlebte. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt blickt Josef Felder auf das Umfeld, in dem die NS-Bewegung in den 1920er-Jahren in Bayern wachsen konnte. Ein Grund liegt für ihn in der fehlenden Bereitschaft der BVP, mit der SPD zu koalieren. (nur Ton)