Konrad O. Bernheimer Kunsthändler
Konrad Bernheimer beschreibt die Antisemitismuserfahrungen seiner Familie während und noch vor der NS-Zeit sowie das Selbstverständnis der Bernheimers als Deutsche bzw. Münchner.
Konrad O. Bernheimer Kunsthändler
Konrad Bernheimer schildert die Auswirkungen der Reichspogromnacht 1938 auf seine Familie, die Verhaftung mehrerer Vorfahren, ihre Verschleppung ins Konzentrationslager Dachau sowie über die Hintergründe der Emigration nach Venezuela.
Konrad O. Bernheimer Kunsthändler
Konrad Bernheimer thematisiert den beschweigenden Umgang seiner Familie mit der NS-Zeit, die Traumata seiner Mutter sowie über die Zweisprachigkeit in seiner Familie.
Ernst Bernstein Beamter, Gewerkschafter, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ernst Bernstein über seine finanziellen Schwierigkeiten nach seiner Einwanderung nach Palästina.
Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs
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Tadeusz Biernacki KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Tadeusz Biernacki über 1944 heimlich auf das Gelände des Rüstungsbetriebs Messerschmitt in Kottern/Kempten geschmuggelte Essensrationen.
David Ludwig Bloch Porzellanmaler, Kunstmaler, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet David Ludwig Bloch von seiner Tätigkeit als Maler in München nach seiner Entlassung aus dem KZ Dachau 1939. Um sich über Wasser zu halten, arbeitete er bei einem Malermeister und half ihm beim Anstreichen von Wohnungen. (Aufgrund seiner Gehörlosigkeit ist Bloch im Interview nur schwer zu verstehen.)
Dr. med. Ottmar Blum Arzt, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ottmar Blum über antisemitische Übergriffe in München um 1932.
Marlene Böck Lehrerin, Dolmetscherin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Marlene Böck vom Kriegsende und dem Einmarsch der US-Truppen in Sulzbach-Rosenberg.
Willy Brandt Politiker (SPD); 1969-1974 Bundeskanzler
Willy Brandt schildert, wie es dem Elsässer Dr. Julius Leber gelang, die Sympathien und das Vertrauen der Lübecker Arbeiterschaft zu erringen. Das lag an seiner umfassenden Bildung und seiner verständlichen Sprache, vor allem aber an seinem großen Mut. Leber wurde dafür bewundert, dass er sich bei Saalschlachten mit den Nationalsozialisten gegen Ende der Weimarer Republik nicht auf die Hilfe anderer (wie etwa des Reichsbanners) verließ, sondern sich selbst verteidigte. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA023529)
Willy Brandt Politiker (SPD); 1969-1974 Bundeskanzler
Im skandinavischen Exil hielt Willy Brandt Kontakt zu verschiedenen Widerstandsaktivisten wie Theodor Steltzer oder Adam von Trott. Drei Wochen vor dem Attentat des 20. Juli 1944 traf er Trott in Schweden. Sie sprachen über den geplanten Staatsstreich und über einen möglichen Friedensschluss mit den Alliierten. Trott übermittelte Grüße von Julius Leber und erläuterte dessen Wunsch, nach dem Ende der NS-Diktatur nicht zum alten Parteiensystem zurückzukehren, sondern eine demokratische Volksbewegung zu schaffen, in die auch die Gewerkschaften eingebunden werden sollten. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA023529)
Benjamin Braun 1952-1956 Bewohner des DP-Lagers Föhrenwald; Unternehmer
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Benjamin Braun über die Thematisierung des Holocaust innerhalb der Gesellschaft des DP-Lagers Föhrenwald, die Bedeutung des Schwarzmarkts sowie über die Durchführung einer Razzia durch die US-Lagerverwaltung.
Chana Braun Bis 1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Schneiderin
Chana Braun berichtet über ihre Herkunft, die Vertreibung ihrer Familie nach dem deutschen Überfall auf Polen 1939 sowie über den Beruf ihrer Mutter.
Chana Braun Bis 1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Schneiderin
Chana Braun thematisiert die Gespräche über die Shoah innerhalb des DP-Lagers Föhrenwald, Diskriminierungen durch Nichtjuden außerhalb des Lagers sowie ihre Besuche in Wolfratshausen.
Reinhard Burger Maurer, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Reinhard Burger, wie er auf einem Schiff während des britischen Mandats über Palästina illegale Emigranten ins Land schmuggelte.
Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Ulrich Chaussy beschreibt anhand verschiedener Beispiele den Fokus seiner journalistischen Arbeit auf die Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland.
Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Ulrich Chaussy beschreibt die Vorteile des Mediums Hörfunk für Zeitzeugenformate im Sinne der Oral History.
Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Ulrich Chaussy erläutert, wie die ursprünglichen Bewohner des Obersalzbergs im Rahmen der Vereinnahmung des Orts durch die NS-Elite ihre Häuser aufgeben mussten.
Katharina Christiansen-Leber Journalistin; Tochter von Annedore und Julius Leber
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Katharina Christiansen an die Heimkehr ihres Vaters Julius Leber, als er 1937 aus der ersten, vierjährigen Haft entlassen worden war.