Erna (Hertha?) Auerbach Schneiderin, Emigrantin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Erna (Hertha?) Auerbach über ihren Entschluss zur Emigration aus Deutschland (1937).
Paul Baier Oberstleutnant i.R.
Paul Baier schildert den Bau eines Motorboots im Reichswehr-Bataillon 5 und seine Eindrücke von der Reise, die er zusammen mit sieben weiteren Pionieren von Ulm die Donau hinab bis nach Rumänien unternahm (1931/32).
Anton Bauer Landwirt, Pomologe
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anton Bauer über den Werdegang des Pfarrers Korbinian Aigner, seine kritische Einstellung zu Hitler und dem Nationalsozialismus, seine Reaktion auf das Attentat Georg Elsers 1939 und seine Inhaftierung im KZ Dachau.
Resi Baumann Hausgehilfin, Hausfrau
Resi Baumann schildert die Hintergründe, die zur Aufnahme der Gabriele Schwarz als jüdisches Pflegekind in ihre Familie führten (1937).
Resi Baumann Hausgehilfin, Hausfrau
Resi Baumann spricht über Anfeindungen, der ihre Familie aufgrund der Aufnahme eines jüdischen Pflegekindes während der NS-Diktatur in Stiefenhofen ausgesetzt war.
Prof. Schalom Ben Chorin Schriftsteller, Religionswissenschaftler, Emigrant
Schalom Ben Chorin spricht über die drei unterschiedlich manifestierten Synagogen, die sich vor 1933 in München befanden (zentral-liberale, orthodoxe und ostjüdische Gemeinde).
Konrad O. Bernheimer Kunsthändler
Konrad Bernheimer schildert die Auswirkungen der Reichspogromnacht 1938 auf seine Familie, die Verhaftung mehrerer Vorfahren, ihre Verschleppung ins Konzentrationslager Dachau sowie über die Hintergründe der Emigration nach Venezuela.
Ernst Bernstein Beamter, Gewerkschafter, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ernst Bernstein über seine finanziellen Schwierigkeiten nach seiner Einwanderung nach Palästina.
Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs
Maxi Besold beschreibt, wie sie als Elfjährige bei einer der beiden Reichstagswahlen 1932 an der Hand ihrer Mutter mit zum Wahllokal ging und laut gerufen habe: "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!"
Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs
Maxi Besold erinnert sich, wie sie für ihren Vater bei einer der beiden Reichstagswahlen 1932 am Küchentisch die im Radio verlesenen deprimierenden Wahlergebnisse in den einzelnen Stimmkreisen notieren musste.
Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs
Maxi Besold schildert, wie sie an ihrem ersten Arbeitstag als Kontoristin am 1. September 1939 den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erlebte.
Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs
Maxi Besold berichtet, wie sie ihre Eltern dazu überreden konnte, dass sie als Heranwachsende zur Hitlerjugend (BDM) durfte und warum es ihr dort überhaupt nicht gefiel.
David Ludwig Bloch Porzellanmaler, Kunstmaler, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet David Ludwig Bloch von seiner Tätigkeit als Maler in München nach seiner Entlassung aus dem KZ Dachau 1939. Um sich über Wasser zu halten, arbeitete er bei einem Malermeister und half ihm beim Anstreichen von Wohnungen. (Aufgrund seiner Gehörlosigkeit ist Bloch im Interview nur schwer zu verstehen.)
Dr. med. Ottmar Blum Arzt, Emigrant
Ottmar Blum erinnert sich an antisemitische Übergriffe in München um 1932.
Willy Brandt Politiker (SPD); 1969-1974 Bundeskanzler
Willy Brandt schildert, wie es dem Elsässer Dr. Julius Leber gelang, die Sympathien und das Vertrauen der Lübecker Arbeiterschaft zu erringen. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA023529)
Chana Braun Bis 1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Schneiderin
Chana Braun berichtet über ihre Herkunft, die Vertreibung ihrer Familie nach dem deutschen Überfall auf Polen 1939 sowie über den Beruf ihrer Mutter.
Reinhard Burger Maurer, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Reinhard Burger, wie er auf einem Schiff während des britischen Mandats über Palästina illegale Emigranten ins Land schmuggelte.
Katharina Christiansen-Leber Journalistin; Tochter von Annedore und Julius Leber
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Katharina Christiansen an die Heimkehr ihres Vaters Julius Leber, als er 1937 aus der ersten, vierjährigen Haft entlassen worden war.
Katharina Christiansen-Leber Journalistin; Tochter von Annedore und Julius Leber
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Katharina Christiansen daran, wie sie und ihr kleiner Bruder nach der Verhaftung ihrer Eltern im Zuge des Attentats vom 20. Juli 1944 selbst in "Sippenhaft" genommen wurden. Außerdem beschreibt sie, wie ihre Mutter nach ihrer Entlassung um das Leben ihres Mannes kämpfte - mutig und entschlossen, aber letztlich vergeblich.
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Marion Gräfin Dönhoff an den Tag der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und an einen Aufmarsch der SA in Frankfurt am Main.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Marion Gräfin Dönhoff, dass sie sich vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Umfeld der Kommunisten als einzig wahre Opposition engagierte. Sie erinnert sich, wie sie einen Tag nach der "Machtergreifung" versuchte, die Hakenkreuzfahne von der Universität in Frankfurt am Main zu holen.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Marion Gräfin Dönhoff die aus ihrer Sicht wichtigsten Gründe für die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und ihre spätere Durchsetzungsfähigkeit in der deutschen Bevölkerung.
Anna Drengler Haushaltshilfe, Näherin, Zugehfrau
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anna Drengler über ihre Bewerbung um eine Stelle als Haushaltshilfe in München im Jahr 1933.
Anna Drengler Haushaltshilfe, Näherin, Zugehfrau
Anna Drengler beschreibt das Verhältnis ihrer Familie und der Gesellschaft zum Nationalsozialismus, eine Rede Adolf Hitlers auf dem Odeonsplatz in München und den Umgang der Nationalsozialisten mit Regimegegnern.