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Klostername: Kelheim, Franziskanerkloster, Ortsname: Kelheim
Die Franziskaner in Kelheim – „Zum Nutzen und zur Erbauung des Volkes“   Die Keimzelle des Franziskanerklosters in Kelheim bildete eine Klause beim sog. Bruderloch (heute „Klösterl“) im Trauntal oberhalb der Stadt. Die Einsiedelei war um 1450 von einem Terziaren des hl. Franziskus errichtet worden. Nachdem der Eremit das Trauntal wenige Jahre später wieder verlassen hatte, erlangte Herzog Albrecht III. von Bayern-München 1459 die päpstliche Genehmigung zur Errichtung eines Franziskanerklosters. Die Minderbrüder ... mehr

Klostername: Kemnath, Ortsname: Kemnath
Die Franziskaner in Kemnath - Im Dienst der katholischen Erneuerung Um die Rekatholisierung der Bevölkerung zu fördern, bat der Stadtmagistrat von Kemnath im Frühjahr 1657 beim Provinzial der bayerischen Franziskaner, Pater Ludwig Gerlspöck, um die Errichtung eines Klosters. Wenige Monate später erteilten Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und der Bischof von Regensburg, Franz Wilhelm von Wartenberg, bereits ihre Zustimmung. Am 27. Mai 1658 kamen die ersten Franziskaner, zwei Patres und ... mehr

Klostername: Kempten, Hlg. Kreuz, Ortsname: Kempten (Allgäu)
Kempten, Heiligkreuz, Franziskanerkloster – Im Dienste der Wallfahrer   An der Stelle der heutigen katholischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Heiligkreuz der Allgäu-Metropole Kempten soll sich der Legende zufolge am 24. Juli 1691 zwischen drei und vier Uhr nachmittags das „Blutwunder“ ereignet haben: Bauern vom Einödhof Kreining sahen hier auf der Wiese an fünf Stellen Blut aus dem Boden quellen. Dieses Ereignis soll über eine Viertelstunde lang gedauert haben. Fürstabt Rupert von Bodmann ließ ... mehr

Klostername: Lenzfried, Ortsname: Kempten (Allgäu)
Kempten, Lenzfried, Franziskanerkloster St. Bernhard – Beherzte Prediger   Die ersten fünf Franziskanermönche kamen 1458 nach Kempten, sie bewährten sich von Anfang an als Seelsorger und Prediger. Als der Magistrat jedoch beabsichtigte, die Brüder in der Stadt anzusiedeln, stießen sie bei Pfarrer Leonhard Märklin von St. Mang und beim Abt des Benediktinerstifts auf heftigen Widerstand. Fürstabt Gerwig von Sulmentingen verbot, den Franziskanern Grund und Boden zu überlassen. Mithilfe einiger Gönner, unter ihnen ... mehr

Klostername: Lechfeld, Ortsname: Klosterlechfeld
Das Franziskanerkloster auf dem Lechfeld – Leuchtturm des Glaubens   Die Wallfahrtskirche Maria Hilf auf dem Lechfeld wurde im Jahr 1603 von der Witwe Regina Imhof gestiftet. Die Augsburger Patrizierin und Herrin von Untermeitingen hatte sich, so eine Legende, auf dem Lechfeld verirrt und gelobt, an der Stelle eine Kapelle zu errichten, von der aus sie die Lichter ihres Schlosses sehen könne. Der Augsburger Bischof Heinrich von Knoeringen erteilte die Erlaubnis zum ... mehr

Klostername: Kronach, Ortsname: Kronach
Kronach ? eifrige Brüder des hl. Franziskus   Schon während des Dreißigjährigen Kriegs kamen regelmäßig Franziskanerbrüder aus Bamberg und Marienweiher nach Kronach, um hier ihre Kollekten einzusammeln. 1648 entschloss sich der Stadtrat mit dem Orden über die Ansiedlung von drei Barfüßern zu verhandeln, damit auch Kronach ?mit Celebrirn, predigen und Kinderlehrhalten, und andern guten werckhen bedient sein wölle?. Nach der Zustimmung der Franziskaner gab auch der Bamberger Bischof Melchior Otto 1649 seine ... mehr

Klostername: Landshut, St. Peter und Paul, Ortsname: Landshut
St. Peter und Paul, Landshut - Arme Brüder und Reiche Herzöge Das Landshuter Kloster der Franziskaner wurde im Jahr 1280 von Herzog Heinrich XIII. gestiftet. Wie andere frühe Niederlassungen des Ordens lag es zunächst außerhalb der Stadt. Es befand sich am Fuß des Hofbergs, nahe der herzoglichen Burg Trausnitz. Der erste Konvent stammte aus Regensburg. Zu ihrer Versorgung durften die Landshuter Franziskaner im ganzen Herzogtum Niederbayern bis zum Inn auf "Kollektur" ... mehr

Klostername: Marienweiher, Ortsname: Marktleugast
Marienweiher ? fränkische Wallfahrt seit 800 Jahren   Im Frankenwald, nordöstlich der Stadt Bayreuth, liegt, umgeben von Wiesen und Wäldern, das rund 500 Einwohner zählende Dorf Marienweiher (bei Marktleugast). Vor langen Zeiten gab es hier einen Weiher, der ? verbunden mit einer Legende ? dem Ort den poetischen Namen verlieh. Ein Fuhrmann aus Sachsen soll hier Anfang des 12. Jahrhunderts die nunmehr über 800 Jahre alte Marienwallfahrt begründet haben. In einem ... mehr

Klostername: Miltenberg, Engelberg, Ortsname: Miltenberg
Himmelsstiege zum Engelberg   Ein Wallfahrtsweg aus dem Jahr 1637 mit 612 Stufen aus rotem Sandstein, die so genannten Engelsstaffeln oder Himmelsstiege, führt von Großheubach am Main auf den Engelberg hinauf, einem markanten Felsausläufer des Spessart. Sechs Kapellen aus der Barockzeit und 14 Kreuzwegstationen von 1866 begleiten diesen Staffelweg auf den Berg zur Kloster- bzw. Wallfahrtskirche St. Michael hinauf. Bis in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man dort Gläubige antreffen, ... mehr

Klostername: Mühldorf Franziskanerkloster , Ortsname: Mühldorf am Inn
Mühldorf am Inn, Franziskanerkloster - tatkräftige Seelsorger in der Stadtpfarrei   Nach dem Verlust des Kapuzinerklosters (siehe Mühldorf, Kapuzinerkloster) im Zuge der Säkularisation im Jahr 1802 scheiterten im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrere Initiativen zur Wiederansiedlung des Ordens in der Stadt. Diese Bemühungen führten letztlich dazu, dass sich der Franziskanerorden bereit erklärte, in Mühldorf eine Niederlassung zu gründen. Nachdem Bürgermeister Karl Leiseder 1888 in Verhandlungen mit dem Provinzial Leo Seidl getreten war, ... mehr
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