Klostername: München, St. Antonius, Ortsname: München Münchner Franziskaner - Vom Bettelkloster zur StaatsoperIm frühen 13. Jahrhundert, nach der Ordenstradition im Jahr 1221, kamen die ersten Brüder des hl. Franziskus nach München. Urkunden Papst Alexanders IV. von 1257 bezeugen ein Haus der "Minderen Brüder" mit der Kirche St. Jakob als Münchens ältestes nachweisbares Kloster. Die Lage auf dem so genannten Anger, außerhalb der Stadtmauer und in einer armen Vorstadt, war typisch für den Bettelorden. Heute steht am ... mehr
Klostername: Neukirchen, Hlg. Blut, Ortsname: Neukirchen bei Hl. Blut
Neukirchen beim Hl. Blut, Franziskanerkloster – Brücke zwischen Bayern und Böhmen
Neukirchen am Hohenbogen liegt an einer alten Handelsstraße nach Böhmen und spielte von alters her eine wichtige Rolle zur Sicherung der Grenzregion. Der Ort, der 1377 von Herzog Albrecht I. zum Markt erhoben wurde, war daher mit Wehranlagen um die St. Nikolauskirche und das Pflegschloss gesichert. Außerhalb des Ortes existierte an der Straße nach Eschlkam seit Anfang des 15. Jahrhunderts ... mehr
Klostername: Neunburg vorm Wald, Ortsname: Neunburg vorm Wald
Neunburg vorm Wald, Franziskaner-Reformaten – Aufschwung im religiösen Leben
In der Bürgerschaft von Neunburg entwickelte sich Anfang der 1720er-Jahre der Wunsch, ein Franziskanerkloster im Ort anzusiedeln. Der kurfürstliche Rat Baltasar Bachmayr, dessen beide Söhne bereits Mitglieder dieses Ordens waren, erklärte sich bereit, den Patres ein großes Haus zu stiften. Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern (1662–1726) und der Bischof von Regensburg, Theodor Johann (Amtszeit 1719–1763; ein Sohn von Kurfürst Max ... mehr
Klostername: Neuötting, Franziskanerkloster, Ortsname: Neuötting Franziskanerkloster Neuötting - Leben in Armut und Bescheidenheit
Die Gründung eines Hospizes der Franziskaner erfolgte im Jahr 1715 auf Bitte des Konvents im nahen Altötting. Der bayerische Kurfürst Max Emanuel befürwortete die Niederlassung, als Dank für die Obhut seines Hausschatzes durch den Orden in den Jahren seines Exils 1704 bis 1714.Noch im Herbst 1715 bezogen mehrere Franziskaner aus Altötting ein provisorisches Domizil in Neuötting. 1717 konnten sie ihr neu erbautes ... mehr
Klostername: Neustadt a.d. Aisch, Ortsname: Neustadt a.d. Aisch Neustadt a. d. Aisch ? volksnahe Seelsorger für die Abtrünnigen
Nachdem der hussitische Wanderprediger Friedrich Müller 1446/47 viele Anhänger in Neustadt und Umgebung für sich hatte gewinnen können, beschlossen die gemeinsam regierenden Markgrafen Johann und Albrecht von Brandenburg, hier ein Kloster zu errichten. Es sollte mit Ordensleuten besetzt werden, die fähig waren, religiöse Spaltungen zu verhindern und Abtrünnige für die katholische Kirche zurückzugewinnen. Ihre Wahl fiel auf die Franziskaner der strengen ... mehr
Klostername: Nördlingen, Franziskanerkloster, Ortsname: Nördlingen
Nördlingen, Franziskanerkloster St. Nikolaus – beliebte Seelsorger und Prediger
Die Bürger von Nördlingen gründeten 1223 ein Franziskanerkloster an der nördlichen Stadtrandgrenze neben der Nikolauskapelle, dessen Patronat die Niederlassung übernahm. Viele Wohlhabende, unter ihnen die Grafen von Oettingen und die Herren von Emershofen, machten den Minderbrüdern großzügige Stiftungen, um damit ihr Seelenheil im Jenseits zu sichern. Für viele war es auch erstrebenswert, im Mönchsgewand der Minoriten auf dem Klosterfriedhof bestattet zu ... mehr
Klostername: Nürnberg, Franziskanerkloster, Ortsname: Nürnberg Die "Minderbrüder" in Nürnberg
Nach der Ordenstradition ließen sich die ersten Minoriten bereits im Jahr 1224, noch zu Lebzeiten des Ordensgründers Franz von Assisi, in Nürnberg nieder. Im Dezember 1268 wurde die Franziskaner- oder Barfüßerkirche geweiht, ein weiteres Mal nach mehreren Umbauten im Jahr 1434.
Gefördert wurde der Orden in der Stadt von Patrizierfamilien und den Burggrafen, besiedelt hingegen vom Franziskanerkloster Bamberg (gegründet 1223). In der Zeit von 1228 bis 1501 ... mehr
Klostername: Schleißheim, Mittenheim, Ortsname: Oberschleißheim Franziskanerkloster Schleißheim-Mittenheim - Die Mönche des "Blauen Kurfürsten"
Als Keimzelle des späteren Klosters errichtete Herzog Wilhelm V. von Bayern um 1597 mit dem ersten Schlossbau in Schleißheim eine Klause. Sie war dem hl. Franz von Assisi geweiht. Als Klausner amtierte jeweils ein Kapuziner aus München.Im Frühjahr 1702 überließ Max Emanuel, der "Blaue Kurfürst" der Türkenkriege, mit Zustimmung des Bischofs von Freising die Franziskusklause dem Münchner Konvent der Franziskaner. Durch den Spanischen ... mehr
Klostername: Passau, Franziskanerkloster, Ortsname: Passau Passauer Franziskaner ? eifrige Prediger
Passaus Fürstbischof Urban von Trenbach (reg. 1561?1598) zwang unmittelbar nach seinem Amtsantritt alle Anhänger der lutherischen Lehre, seine Residenzstadt zu verlassen. Im Jahr 1564 berief er dann zwölf Franziskaner in die Drei-Flüsse-Stadt. Die Bettelmönche sollten als Religionslehrer und Prediger dafür sorgen, dass der katholische Glaube in Passau und der Umgebung erhalten blieb. Der Bischof ließ in der Nähe des Burgtores im Baumgarten des Stifts Heiliggeist ... mehr
Klostername: Pfarrkirchen, Franziskanerkloster Gartlberg, Ortsname: Pfarrkirchen Franziskanerkloster Pfarrkirchen - Die Brüder auf dem Gartlberg
Die Ansiedlung der Franziskaner in Pfarrkirchen stand in engem Zusammenhang mit der wachsenden Volksfrömmigkeit in der Barockzeit. Seit 1660 betreuten alljährlich in den Sommermonaten einige Franziskaner aus Eggenfelden die 1659 entstandene Wallfahrt zu einem Bildnis der Schmerzhaften Muttergottes in einer Holzkapelle auf dem Gartlberg.In den Jahren 1669 bis 1688 wurde auf der Anhöhe die heutige Wallfahrtskirche erbaut. Architekt war Domenico Zuccali, ein Mitglied ... mehr