Klostername: Eggenfelden, Ortsname: Eggenfelden Ein Franziskaner als Schutzengel von Eggenfelden
Nach der Pestepidemie 1612 und den ersten schrecklichen Einfällen der Schweden in den Jahren 1632 und 1634 entschloss sich die Bürgerschaft von Eggenfelden zur Stiftung der großen Marienkapelle Zu unserer Lieben Frau (erbaut 1634?1637; seit Anfang 19. Jahrhunderts Friedhofskapelle). Hier entfaltete sich ein reger Wallfahrtsbetrieb. In den ersten Jahren halfen Kapuziner aus Braunau in der Seelsorge aus. Auf Antrag der Bürger gab Kurfürst Maximilian dann ... mehr
Klostername: Forchheim, Franziskanerkloster, Ortsname: Forchheim Franziskaner in Forchheim – Seelsorger nach den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs
Die alte fränkische Königsstadt Forchheim an der Regnitz (im Jahr 805 erstmals erwähnt), auch „Eingangstor zur Fränkischen Schweiz“ genannt, trotzte im Dreißigjährigen Krieg aufgrund ihrer starken Befestigung jedem Gegner, auch der mehrfachen Belagerung durch die Schweden in den Jahren zwischen 1632 und 1634. Der Bamberger Fürstbischof hatte unter Mitnahme des Domschatzes hier mehrere Male Zuflucht gefunden. Nach dem Ende des ... mehr
Klostername: Freising, Franziskanerkloster, Ortsname: Freising Franziskanerkloster Freising - Die Professoren in der Kutte
1610 gründete Fürstbischof Ernst von Bayern in seiner Residenzstadt Freising ein Kloster für die Franziskaner. Den Anlass hierzu bot das hohe Ansehen, das der Münchner Franziskaner Pater Dr. Franz Ampherle, seit 1601 als Domprediger in Freising tätig, seinem Orden verschafft hatte.Für die Mönche wurde ein Haus mit Garten angekauft. Für den Bauplatz einer künftigen Kirche ließ der Fürstbischof das alte Stadtgefängnis abreißen. Diesen ... mehr
Klostername: Füssen, Franziskanerkloster, Ortsname: Füssen Die Franziskaner in Füssen
Der Augsburger Fürstbischof Heinrich von Knöringen (reg. 1598 ? 1646) berief im Jahr 1611 die Jesuiten nach Füssen. Die Gesellschaft Jesu erbaute dort ein Institut und eine Kirche. 1627 zogen die Jesuiten aber nach Kaufbeuren. Als Ersatz kamen schon 1628 - auf Initiative des Fürstbischofs und des Abtes Martin von St. Mang - Franziskanermönche der Tiroler Provinz von Reutte nach Füssen.
Zunächst wurden zwei Patres und zwei ... mehr
Klostername: Franziskanerkloster St. Anton, Ortsname: Garmisch-Partenkirchen Garmisch-Partenkirchen, Franziskanerkloster St. Anton
Seit dem 17. Jahrhundert befand sich auf der Anhöhe über Partenkirchen am westlichen Abhang des Wank eine kleine Antoniuskapelle, die von den Anwohnern Jakob und Johann Lidl gestiftet worden war. Um ihrem Dank für die Verschonung des Ortes im Spanischen Erbfolgekrieg Ausdruck zu verleihen, beschlossen die Partenkirchner Bürger, an ihrer Stelle eine Votivkirche zu errichten. Sie wurde 1708 geweiht. Pfarrer Matthias Samweber veranlasste in den Jahren ... mehr
Klostername: Gößweinstein, Ortsname: Gößweinstein Gößweinstein ? barocke Wallfahrtsfrömmigkeit
Der Kapuzinerorden fand in Bayern schon bald nach seiner Gründung weite Verbreitung. Neben den Jesuiten und Franziskanern waren sie die stärksten Stützen der Gegenreformation in Franken. Im Jahr 1711 wurde die fränkische Provinz der Kapuziner auf Grund ihrer Größe von der bayerischen Provinz abgetrennt. Mit Gößweinstein (1723) und Mariabuchen (1727) übernahm der Orden dann auch die Verantwortung für zwei bedeutende fränkische Wallfahrtsorte.
Der Konvent zu Gößweinstein ? ... mehr
Klostername: Hammelburg, Ortsname: Hammelburg Hammelburg - Franziskanische Seelsorge in der Rhön
Die Vorgeschichte einer Klostergründung in Altstadt bei Hammelburg am Fuß des Heroldsbergs reicht zurück bis 716. In diesem Jahr übereignete Herzog Hedan II. dem Bischof und Friesenmissionar Willibrord (658?739) seine Besitzungen ?ad hamulo castellum? zur Gründung eines Klosters. Statt eines geistlichen Instituts entstand aber damals vermutlich nur ein landwirtschaftliches Gut. Dieses übergaben die Karolinger zunächst dem Hochstift Würzburg; 777 wurde es schließlich durch ... mehr
Klostername: Hof, Franziskanerkloster, Ortsname: Hof Die Franziskaner in Hof ? eifrige Missionare der Bürgerschaft
Aufstieg und Verbreitung des Franziskanerordens erfolgten im 13. Jahrhundert außerordentlich rasch, obwohl die Ordensregeln von den Mitgliedern strengste Entsagung und völlige Besitzlosigkeit verlangten. Bereits 1221 kamen die ersten Minderbrüder im Auftrag des hl. Franz von Assisi nach Bayern. Ihre Gesamtzahl in Deutschland wird um das Jahr 1300 auf rund 40000 geschätzt. Die Minderbrüder ließen sich meist in den Städten nieder, um hier ... mehr
Klostername: Ingolstadt, Franziskanerkloster, Ortsname: Ingolstadt Das alte Franziskanerkloster zu Ingolstadt
Wer im Bayerischen Nationalmuseum in München den Saal mit den Stadtmodellen des Jakob Sandtner aufsucht, findet dort auch das Modell des alten Ingolstadt. Ein turmloser schlichter Bau, ganz nach dem Ideal der Bettelorden, kennzeichnet die Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt. Herzog Ludwig der Strenge übereignete im Jahr 1257 dem Orden der Franziskaner ein Grundstück nördlich der damaligen Stadtumwallung für die Errichtung von Kloster und Kirche. Nachdem auch Bischof ... mehr