Klostername: Bamberg, Franziskanerkloster, Ortsname: Bamberg Bamberger Franziskaner ? Fröhliche Brüder als Vorbild für Nächstenliebe und Disziplin
Die Bamberger Niederlassung der Franziskaner war eine der ersten nördlich der Alpen. Nachdem im Jahr 1221 unter Führung des seligen Albert von Pisa die ersten Brüder nach Deutschland gekommen waren, wurde 1223 auf einem Kapitel in Speyer Pater Marcus von Mailand zum Beauftragten für Franken ernannt. Dieser sandte noch im gleichen Jahr Brüder nach Bamberg.
Die erste Ansiedlung lag am ... mehr
Klostername: Bayreuth, Jobstenberg, Ortsname: Bayreuth Die Franziskaner auf dem Jobstenberg bei Bayreuth ? Seelsorger der Wallfahrer
Nahe Bayreuth befand sich auf dem Jobstenberg von alters her eine viel besuchte Wallfahrtsstätte. Die dem hl. Jodok (?Jobst?) geweihte Kapelle hatte Anfang des 16. Jahrhunderts so viel Zulauf, dass der Gotteshausmeister den Auftrag erhielt, dort auch Wirtshäuser zur Verpflegung der Pilger erbauen zu lassen. Um für die Wallfahrer auch eine bessere seelsorgerische Betreuung zu gewährleisten, bat Markgraf Friedrich IV. ... mehr
Seelsorger der Fürstpropstei - Franziskaner in Berchtesgaden
Das Kloster der Franziskaner-Reformaten in Berchtesgaden wurde 1695 von Joseph Clemens von Bayern (1671?1723) gegründet. Dieser war seit 1688 nicht nur Kurfürst und Erzbischof von Köln, sondern seit 1685 auch Koadjutor der Fürstpropstei Berchtesgaden. Bereits im Verlauf des 16. Jahrhunderts hatte es immer häufiger Schwierigkeiten bei der Seelsorge für Berchtesgaden und seine Umgebung gegeben. Die Augustiner-Chorherren, die seit 1102 in der Stadt ansässig waren, ... mehr
Klostername: Kreuzberg, Ortsname: Bischofsheim a.d. Rhön Der Kreuzberg ? die höchst gelegene Wallfahrt in der Diözese Würzburg
Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts gibt es eine ungebrochene Wallfahrtstradition auf den Kreuzberg, mit 928 Metern das höchst gelegene Wallfahrtsziel in der Diözese Würzburg. Für das Jahr 1647 ist erstmals die Prozession der noch heute bestehenden Würzburger Kreuzbruderschaft überliefert. Ausgehend vom Neumünster in der Domstadt führt diese alljährlich vom 20. bis 24. August eine große Gruppe Wallfahrer den 180 ... mehr
Klostername: Bischofsheim, Ortsname: Bischofsheim a.d. Rhön Bischofsheim ? Zankapfel zwischen frommen Brüdern
Der Legende nach soll der iroschottische Wandermissionar und Frankenapostel St. Kilian mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan im Jahr 686 auf dem Aschberg oberhalb Bischofsheim in der Rhön eine heidnische Kultstätte zerstört und ein erstes hölzernes Kreuz aufgerichtet haben. Davon rührt der seit dem 17. Jahrhundert gebräuchliche Name Kreuzberg her, der mit seinen 930 Metern den höchsten Berg der bayerischen Rhön bildet. Auf seinem Gipfel ... mehr
Klostername: Cham, Ortsname: Cham Franziskanerkloster Cham - Zur Seelsorge des einfachen Volkes
Die Ansiedlung der Franziskaner in Cham war lange Zeit von Schwierigkeiten begleitet. Maximilian I. von Bayern hatte unmittelbar nach der Eroberung von Cham im Jahr 1621 zwei Jesuitenpatres gerufen, um die Bevölkerung wieder der katholischen Lehre zuzuführen. Der Stadtpfarrer von Cham, Johann Wolfgang Hueber, setzte dagegen sein Vertrauen in die volksnahe Missionstätigkeit der Franziskaner. 1631 erhielt Pfarrer Hueber die kurfürstliche Genehmigung zur ... mehr
Klostername: Coburg, Franziskanerkloster, Ortsname: Coburg Die Franziskaner im mittelalterlichen Coburg ? Wettstreit mit den Benediktinern
Unterhalb der Coburg erfolgte im 13. Jahrhundert unter den Grafen von Henneberg die planmäßige Anlage einer Stadt. Für die soziale und seelsorgerische Betreuung der Bewohner wurde neben der schon bestehenden Benediktinerpropstei St. Peter und Paul eine weitere Klostergründung notwendig. Die Herren von Schaumberg und Coburg erwiesen sich als wohltätige Stifter eines Barfüßerklosters. Die Franziskaner als wortgewaltige Mahner ernsthafter christlicher Lebensführung ... mehr
Klostername: Dettelbach, Ortsname: Dettelbach Dettelbach - Marianisches Zentrum im Bistum Würzburg
Der Würzburger Fürstbischof Julius Echter (reg. 1573?1617) setzte sich spätestens ab 1585 an die Spitze der Gegenreformation in Franken. Einerseits säkularisierte er mit großer Energie marode Klöster wie etwa Heiligenthal oder Mariaburghausen zugunsten der von ihm gegründeten Universität oder des Juliusspitals. Andererseits förderte Echter mit dem gleichen Einsatz die Neugründung von Klöstern, wenn es ihm für sein Ziel der Rekatholisierung des Bistums hilfreich ... mehr
Klostername: Dietfurt, Ortsname: Dietfurt a.d. Altmühl
Dietfurt, Franziskanerkloster – eine Stätte fernöstlicher Meditation
Die Patres, die sporadisch von Kelheim nach Dietfurt kamen, um hier bei der Seelsorge auszuhelfen, hatten offensichtlich in der Bevölkerung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Denn der Dietfurter Bürgermeister und Gastwirt Johann Huebmer, ein großer Naturfreund, entschloss sich 1658, den Franziskanern seinen drei Tagwerk umfassenden Garten an der Laber als Startkapital für die Errichtung eines Klosters zu schenken. Aber erst nachdem man auch den Unterhalt ... mehr
Klostername: Dingolfing, Ortsname: Dingolfing Franziskanerkloster Dingolfing - Bettelkorb und Bierkrug
Nahe der kleinen Stadt Landau in Niederbayern entstand um das Jahr 1658 eine Wallfahrt zu einem in einer Grotte aufgestellten Marienbild. Auf Befehl der kurfürstlichen Regierung erbaute man 1680/82 um die Grotte herum die so genannte Steinfelskirche. Ab 1683 betreuten alljährlich in den Sommermonaten mehrere Franziskaner aus dem Konvent Dingolfing als Gäste die Wallfahrt zur ?Maria auf dem Felsen?. Hierzu war ihnen von der Stadt ... mehr