Max Noether entstammte einem großbürgerlichen jüdischen Elternhaus, erkrankte jedoch an Kinderlähmung und blieb von seinem 14. Lebensjahr an gehbehindert. Bevor er 1865 ein Mathematikstudium aufnahm (Schwerpunkt theoretische Physik, algebraische Geometrie), verbrachte Noether ein Jahr an der Sternwarte Mannheim. Nach Studien an den Universitäten Heidelberg, Gießen und Göttingen erhielt der 1868 promovierte Mathematiker einen Ruf an die Universität Erlangen, wo er 1888 ordentlicher Professor wurde. Internationale Anerkennung gewann er für seine Forschungen auf dem Gebiet der algebraischen Funktionentheorie. Aus seiner 1880 mit Ida Amalia geb. Kaufmann (1852-1915) geschlossenen Ehe stammte die Mathematikerin Amalie "Emmy" Noether (1882-1935), die 1933 in die USA emigrierte, und der Mathematiker Fritz Noether (1884-1941), der im sowjetischen Exil ermordet wurde.
Jüdisches Leben
in Bayern
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Max Noether Mathematiker, formulierte den "Noetherschen Fundamentalsatz"
GND: 117039411
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