Willy Sel berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von einem Sabotageakt beim Bau der Gaskammer im KZ Dachau 1944. Einige der beteiligten Häftlinge wurden später exekutiert.
In diesem Ausschnitt schildert Willy Sel, wie er sich kurz vor der Befreiung des KZ Dachau mit einem weiteren Häftling in einem Teil des Krematoriums versteckte. Sie wussten nicht, ob die SS nicht das Lager vernichten würde. Als sie dann Schießen und Amerikanisch hörten, trauten sie zunächst ihren Ohren nicht. Doch dann war klar: Sie waren befreit!
Stane Sinkovec KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Stane Sinkovec von den Malaria-Versuchen an Internierten des KZ Dachau, die von dem KZ-Arzt Prof. Claus Schilling im Winter 1942/43 durchgeführt wurden.
Stane Sinkovec KZ-Überlebender
Stane Sinkovic erinnert sich, wie sich unmittelbar vor der Befreiung des KZ Dachau ein illegales internationales Häftlingskomitee bildete, um für diesen Moment Vorkehrungen zu treffen. Dennoch löste die Ankunft der US-Truppen am 29.04.1945 Verwirrung aus. Die Häftlinge, die laufen konnten, bejubelten ihre Befreiung. Tausende blieben entkräftet und typhuskrank in den Baracken.
Jerzy Skrzypzek KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Jerzy Skrzypzek über seine Ankunft im KZ Dachau 1943 (Transportkolonnen, Baderaum, Kennzeichnung der Häftlinge).
Jerzy Skrzypzek KZ-Überlebender
Jerzy Skrzypzek erinnert sich, wie er kurz vor der Befreiung bei einem Arbeitskommando zum Bau von Doppelhaushälften für hohe SS-Offiziere eingesetzt war. In den letzten Tagen gab es immer wieder Fliegeralarm und Appelle. Das Lager sollte evakuiert werden, und die Nervosität unter den Wachmannschaften wurde immer größer. Dann kamen die Amerikaner und brachten unter großem Jubel der Häftlinge die Freiheit.
Jerzy Skrzypzek KZ-Überlebender
Wie die US-Truppen am 20.04.1945 das KZ Dachau befreiten, daran erinnert sich Jerzy Skrzypzek im hier gezeigten Ausschnitt. Viele Häftlinge konnten es zunächst nicht glauben und weinten vor Glück. Doch ein Schrecken blieb: Wer vom verseuchten Leitungswasser trank, bekam Durchfall und starb. Viele aßen auch zu schnell und zu viel von den Essensrationen, die die Amerikaner verteilten. Sie starben, weil ihre entkräfteten Körper es nicht verdauen konnten.
Ludwig Stark KZ-Überlebender, Maurer, Angestellter
Ludwig Stark spricht im hier gezeigten Ausschnitt über seinen ersten Tag im KZ Dachau und die Solidarität, die ihm in seiner Baracke begegnete.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Stefan Szulak den Ablauf des Morgenappells im KZ-Dachau, in welchem er zwischen 1940 und 1945 inhaftiert war.
Hans Taschner Kaufmann, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Hans Taschner die Misshandlungen, die ihm bei einer Vernehmung während seiner Inhaftierung im Konzentrationslager Dachau zugefügt wurden.
Albert Theis KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Albert Theis erläutert die große Angst der Häftlinge, die SS könnte das KZ Dachau kurz vor dessen Befreiung durch die Amerikaner noch vernichten, um die Spuren ihrer Verbrechen zu verwischen. Heinrich Himmler hatte angeordnet, dass kein Häftling dem Feind lebend in die Hände fallen dürfe. Doch die US-Truppen waren schneller. Ihr Einmarsch am 29.04.1945 verhinderte die mörderischen Pläne. Albert Theis beschreibt, wie er den Tag der Befreiung erlebte.
Albert Theis KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Albert Theis auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau über seine Einweisung ins Lager 1942.
Karl Weller Kaufmann, KZ-Überlebender
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Karl Weller über die geplante Gaskammer im KZ Dachau und erläutert die Gründe, die gegen ihre Errichtung sprachen.
Karl Weller Kaufmann, KZ-Überlebender
Karl Weller berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von den Malaria-Versuchen im KZ Dachau, die von Prof. Claus Schilling an Internierten durchgeführt wurden.
Karl Weller Kaufmann, KZ-Überlebender
Karl Weller berichtet im hier gezeigten Ausschnitt vom Todesmarsch, der Ende April 1945 vom KZ Dachau zur "Alpenfestung" führen sollte und vielen Häftlingen das Leben kostete.