Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Ulrich Chaussy beschreibt anhand verschiedener Beispiele den Fokus seiner journalistischen Arbeit auf die Gefahr des Rechtsextremismus in Deutschland.
Ulrich Chaussy Journalist; Autor
Ulrich Chaussy erläutert, wie die ursprünglichen Bewohner des Obersalzbergs im Rahmen der Vereinnahmung des Orts durch die NS-Elite ihre Häuser aufgeben mussten.
Gabriele Deml schildert, wie japanische Touristen in den 1990er-Jahren nach Berchtesgaden gelockt wurden. Zudem beschreibt sie, wie zu dieser Zeit das Kehlsteinhaus noch ganz ohne historische Aufarbeitung touristisch vermarktet wurde.
Ladislaus Deutsch KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter
Ladislaus Deutsch berichtet von seiner Deportation ins KZ Auschwitz (21.06.1944), der Begegnung seines Bruders mit Dr. Capesius und vom Auschwitz-Prozess 1963.
Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger 1989-2009 Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der LMU München
Wolfgang Eisenmenger schildert ausführlich die Obduktionen der Leichen von Martin Bormann und Rudolf Heß.
Hedy Epstein Übersetzerin beim Nürnberger Ärzteprozess
Hedy Epstein schildert den Nürnberger Ärzteprozess und eine Aussage der angeklagten Ärztin Herta Oberheuser über die Experimente, die sie im KZ Ravensbrück an polnischen Frauen durchführte.
Dr. Heinz Dietrich Feldheim KZ-Überlebender, Lehrer
Heinz Feldheim beschreibt die strikte Lagerordnung im KZ Dachau. Außerdem erläutert er am Beispiel der TV-Serie "Holocaust" die Schwierigkeit für Filmproduktionen, den grausamen Charakter der Konzentrationslager im Nachhinein zu vermitteln.
Karl Frank 1954-1989 Gymnasiallehrer in Regensburg
Karl Frank beschreibt den Schulalltag während der 1950er- und 1960er-Jahre und die mangelnde Behandlung des Nationalsozialismus innerhalb des Geschichtsunterrichts.
Uschi Glas beschreibt ihren Umzug nach München, die damaligen Fixpunkte der Jugendkultur im Stadtteil Schwabing und die Konfrontation mit der Schuldfrage nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ernst Grube KZ-Überlebender; Präsident der Lagergemeinschaft Dachau
Ernst Grube erinnert sich, wie er 1943 durch seine Eltern das erste Mal von der Situation im KZ Dachau und vom Schicksal seiner deportierten Verwandten erfuhr. Zudem erklärt er, weshalb nicht-jüdische Deutsche von den Deportationen gewusst haben müssen, obwohl sie das im Nachhinein häufig abstritten.
Dr. Hildegard Hamm-Brücher Politikerin (FDP), u.a. 1976-1982 Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Hildegard Hamm-Brücher hinterfragt die Wirksamkeit der Entnazifizierungsverfahren und geht besonders auf den Fall des ehemaligen bayerischen Kultusministers Theodor Maunz ein.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Heubl über die Gründe für die fehlende Bereitschaft der Bevölkerung, sich in den 1960er-Jahren mit der NS-Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Friederike Kaiser über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Themen innerhalb des DAV am Beispiel des Projektes „Alpenverein und Nationalsozialismus“.
David Schuster Emigrant, Geschäftsinhaber
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet David Schuster über die Rückerstattung des Zentralhotels in Bad Brückenau (ehem. Besitz seines Vaters, der 1933 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurde).
Peter Sinclair Emigrant, Unternehmer
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Peter Sinclair über die Gründe, die nach 1945 eine Rückkehr seiner emigrierten Eltern nach Deutschland verhinderten. Der Vater hätte seine Bibliothek zurücklassen müssen, die Mutter scheute die Konfrontation mit den Erinnerungen.
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Lola Sinz-Kronheimer, wie sie nach Kriegsende 1945 in Entnazifizierungsverfahren versuchte, Menschen zu helfen, die ihr während der NS-Diktatur geholfen hatten. Außerdem schildert sie die Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit zu Beginn der 1930er-Jahre, die Hitler und den Nationalsozialisten auch auf dem Land große Unterstützung gebracht habe. (nur Ton)
Gabriele Steinherr Arzthelferin, Hausfrau
In diesem Ausschnitt schildert Gabriele Steinherr, wie ihre Familie trotz Ressourcenknappheit die Nachkriegszeit in Planegg gemeinschaftlich überstehen konnte. Sie spricht über die Freude über das Kriegsende und über ihre Motivation, den nachfolgenden Generationen die Grausamkeit des Zweiten Weltkriegs zu vermitteln.
Stefanie Zachmeier Ethnomusikologin; Volksmusikantin; Moderatorin
Steffi Zachmeier spricht über die "Gleichschaltung" der Volksmusikpflege während der NS-Zeit. Außerdem thematisiert sie den Einfluss der Migration auf fränkische Volksmusik sowie die Unterschiede im Volksmusikverständnis innerhalb Bayerns.