Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Die Heimatforscherin Eva Maria Öttl erklärt, weshalb und wie sie angefangen hat, die Geschichte Rudertings zu erkunden. Ein Ausgangspunkt war die Beschäftigung mit der faszinierenden Biografie der Rosl Obermüller.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Die Heimatforscherin Eva Maria Öttl schildert die Tätigkeiten der Bauersfrauen als saisonale Arbeitskräfte bei der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer und erläutert die Entwicklungen, die zur Eröffnung des ersten Kaufhauses und der ersten Tankstelle in Ruderting in den 1920er-Jahren führten.
Nicolo Pau Darsteller GLEIS 11, Maschinenschlosser
Im hier gezeigten Ausschnitt berichten Nicolo und Elisabeth Pau über die Versorgung ihrer kleinen Kinder durch Elisabeths Eltern, Nicolos berufliche Tätigkeit als Maschinenschlosser bei der Firma Moll in München und seine anfängliche Irritation, dass in Deutschland im Gegensatz zu Italien nicht der Netto- sondern der Bruttolohn im Arbeitsvertrag steht.
Marianne Pesold Landwirtschaftslehrerin; Sachgebietsleiterin bei der Regierung der Oberpfalz
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Marianne Pesold über die Emanzipation der Frau in der Landwirtschaft sowie über die Bedeutung der Bäuerin für ihren Heimatort.
Hans-Joachim Pfau Schreinermeister; Heimatvertriebener aus Westpreußen
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hans-Joachim Pfau über die Ankunft seiner Familie in Bad Hersfeld, die Schwierigkeiten bei der Integration als Geflüchteter, seine berufliche Ausbildung zum Schreiner sowie über seine Entscheidung auf Wanderschaft zu gehen, um Arbeit zu finden.
Jakob Pfeil Heimatvertriebener, Mechaniker
Jakob Pfeil berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über die positiven wirtschaftlichen Veränderungen durch die Währungsreform 1948 in Steinhöring, die auch seiner Frau und ihm ein allmähliches Emporarbeiten aus der Not der Nachkriegsjahre ermöglichten.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz seine Tätigkeit in der Leistungsabteilung beim Arbeitsamt Amberg. Zudem erklärt er, wie das Arbeitslosengeld und die Arbeitslosenfürsorge berechnet wurden.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz, wie früher das Arbeitslosengeld wöchentlich in Gastwirtschaften oder Gemeindeverwaltungen bar ausgezahlt wurde. Zudem konkretisiert er, wie das Arbeitslosengeld vom Arbeitsamt organisiert, transportiert und ausgezahlt wurde.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Charlotte Ruhland, wie ihr Vater an den Folgen einer Kriegsverletzung verstorben ist und sie mit einer alleinerziehenden Mutter und drei Geschwistern in Rötz während der Nachkriegszeit aufgewachsen ist. Zudem erklärt sie, wie sie nach einer Lehre zur Büroangestellten bei der Stadt Rötz eine Stelle beim Arbeitsamt in Waldmünchen annahm und welche Betriebe es dort zu dieser Zeit gab.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Im hier gezeigten Ausschnitt erklärt Charlotte Ruhland das damalige Verfahren bei einer Arbeitslosmeldung, beim Stempeln und bei der Arbeitslosengeldauszahlung. Zudem spricht sie über Saisonarbeiter, das Ende des Stempeln-Gehens 1970 sowie über die Textilindustrie als Arbeitgeber in der Oberpfalz.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Charlotte Ruhland die Einstellung der Arbeitslosen zum Stempeln-Gehen und die anfängliche Behördenangst. Zudem spricht sie über das Vermitteln von Arbeitsplatzangeboten und den Einfluss des Wirtschaftswachstums auf den Arbeitsmarkt in den 1950/60er-Jahren.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Im hier gezeigten Ausschnitt erzählt Charlotte Ruhland eine Anekdote zur Arbeitslosengeldauszahlung im Wirtshaus. Außerdem schildert sie, wie sie den Arbeitslosen beim Ausfüllen von Arbeitslosigkeitsanträgen behilflich war.
Charlotte Ruhland Ehemalige Arbeitsvermittlerin in Waldmünchen und Cham
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Charlotte Ruhland, wie im Arbeitsamt mit alkoholisierten Arbeitslosen, respektlosen Arbeitssuchenden und Arbeitsverweigerern umgegangen wurde.
Jakob Schadt Heimatvertriebener, Zimmerer
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Jakob Schadt über die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche im Würzburger Umland in den 1940er- und 50er-Jahren, das Knüpfen von Kontakten beim Fußballspielen sowie über seine Arbeit im Steinbruch.
Gudrun Schmitt Angestellte, Hausfrau, Heimarbeiterin
Gudrun Schmitt beschreibt im hier gezeigten Ausschnitt, wie sie in der Nachkriegszeit ihr geringes Gehalt als Angestellte einer Holzhandlung mit Überstunden aufstocken konnte.
Manfred Schönfeld Ingenieur für Antennensteuerung Erdfunkstelle Radom Raisting
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Manfred Schönfeld über den Arbeitszyklus in der Erdfunkstelle Radom Raisting in der Anfangsphase und nach der Einführung der stationären Satelliten.
Heinrich Seltl Maschinenschlosser Hüttenwerk Bodenwöhr
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Heinrich Seltl über die Arbeitsbedingungen am Fließband in der Gießerei des Hüttenwerks Bodenwöhr, Arbeitsschutzmaßnahmen und die gesundheitliche Beeinträchtigung durch Rauch, Schmutz und Lärm.
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Lola Sinz-Kronheimer, wie sie nach Kriegsende 1945 in Entnazifizierungsverfahren versuchte, Menschen zu helfen, die ihr während der NS-Diktatur geholfen hatten. Außerdem schildert sie die Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit zu Beginn der 1930er-Jahre, die Hitler und den Nationalsozialisten auch auf dem Land große Unterstützung gebracht habe. (nur Ton)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Elisabeth Spindler über den Tagesablauf auf einem Bauernhof mit Milchwirtschaft, die Gestaltung der Arbeitszeit und die Abhängigkeit der anfallenden Arbeiten von den Jahreszeiten.
Thomas Steger 1996-2023 selbstständiger Metzgermeister in Augsburg
Im hier gezeigten Ausschnitt erklärt Thomas Steger die Arbeitszeiten und den Wochenrhythmus in seiner Metzgerei. Außerdem spricht er über die Wertschätzung von Fleisch in der Nachkriegszeit, wirbt für einen ethisch vertretbaren Konsum von qualitativ hochwertigem Fleisch und beschreibt den Fleischkonsum in seiner Familie.
Thomas Steger 1996-2023 selbstständiger Metzgermeister in Augsburg
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Thomas Steger die verschiedenen Spezialisierungsmöglichkeiten im Rahmen einer Metzgerlehre. Zudem betont er die Unabdingbarkeit von betriebswirtschaftlichem Grundwissen als Metzger. Schließlich erläutert er die Gründe für die Schließung seines Betriebs und woher das von ihm verarbeitete Fleisch stammte.
Thomas Steger 1996-2023 selbstständiger Metzgermeister in Augsburg
Im hier gezeigten Ausschnitt spricht sich Thomas Steger für die persönliche Fachberatung beim Fleischkauf und die stärkere Vermittlung von ethischen Aspekten in der Metzgerausbildung aus. Zudem nimmt er Stellung zur veganen Substituierung emotionalisierter Fleischgerichte aus der Kindheit.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Käte Strobel, wie ihr Vater als Vertrauensmann der Arbeiter in einer Nürnberger Schuhfabrik entlassen worden war. Seine Kollegen streikten so lange, bis er wieder eingestellt wurde. Diese Erfahrung habe auch ihr persönliches Solidaritätsverständnis ganz entscheidend geprägt. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)