Zeitzeugen berichten

1930 Jahrzehnt

Erna (Hertha?) Auerbach Schneiderin, Emigrantin

Themen

Bayern-Israel

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Erna (Hertha?) Auerbach über ihren Entschluss zur Emigration aus Deutschland (1937).

Signatur
zz-0306.02
Referenzjahr
1937

Paul Baier Oberstleutnant i.R.

Themen

Bayern-Rumänien

Mobilität und Reisen

Verkehrswesen

Paul Baier schildert den Bau eines Motorboots im Reichswehr-Bataillon 5 und seine Eindrücke von der Reise, die er zusammen mit sieben weiteren Pionieren von Ulm die Donau hinab bis nach Rumänien unternahm (1931/32).

Signatur
zz-1497.01
Referenzjahr
1931

Anton Bauer Landwirt, Pomologe

Themen

Katholische Kirche

KZ Dachau

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anton Bauer über den Werdegang des Pfarrers Korbinian Aigner, seine kritische Einstellung zu Hitler und dem Nationalsozialismus, seine Reaktion auf das Attentat Georg Elsers 1939 und seine Inhaftierung im KZ Dachau.

Signatur
zz-1525.01
Referenzjahr
1939

Resi Baumann Hausgehilfin, Hausfrau

Themen

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Resi Baumann schildert die Hintergründe, die zur Aufnahme der Gabriele Schwarz als jüdisches Pflegekind in ihre Familie führten (1937).

Signatur
zz-1496.02
Referenzjahr
1937

Resi Baumann Hausgehilfin, Hausfrau

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Resi Baumann spricht über Anfeindungen, der ihre Familie aufgrund der Aufnahme eines jüdischen Pflegekindes während der NS-Diktatur in Stiefenhofen ausgesetzt war.

Signatur
zz-1496.03
Referenzjahr
1937

Prof. Schalom Ben Chorin Schriftsteller, Religionswissenschaftler, Emigrant

Themen

Jüdischer Glaube

Jüdisches Leben

Schalom Ben Chorin spricht über die drei unterschiedlich manifestierten Synagogen, die sich vor 1933 in München befanden (zentral-liberale, orthodoxe und ostjüdische Gemeinde).

Signatur
zz-0306.04
Referenzjahr
1932

Konrad O. Bernheimer Kunsthändler

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

KZ Dachau

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Konrad Bernheimer schildert die Auswirkungen der Reichspogromnacht 1938 auf seine Familie, die Verhaftung mehrerer Vorfahren, ihre Verschleppung ins Konzentrationslager Dachau sowie über die Hintergründe der Emigration nach Venezuela.

Signatur
zz-2054.03
Referenzjahr
1938

Ernst Bernstein Beamter, Gewerkschafter, Emigrant

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ernst Bernstein über seine finanziellen Schwierigkeiten nach seiner Einwanderung nach Palästina.

Signatur
zz-0306.03
Referenzjahr
1935

Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs

Themen

Scheitern der Weimarer Republik

Wahlkampf

Maxi Besold beschreibt, wie sie als Elfjährige bei einer der beiden Reichstagswahlen 1932 an der Hand ihrer Mutter mit zum Wahllokal ging und laut gerufen habe: "Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!"

Signatur
tobre-088.01
Referenzjahr
1932

Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs

Themen

Scheitern der Weimarer Republik

Wahlkampf

Maxi Besold erinnert sich, wie sie für ihren Vater bei einer der beiden Reichstagswahlen 1932 am Küchentisch die im Radio verlesenen deprimierenden Wahlergebnisse in den einzelnen Stimmkreisen notieren musste.

Signatur
tobre-088.02
Referenzjahr
1932

Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs

Themen

Zweiter Weltkrieg

Maxi Besold schildert, wie sie an ihrem ersten Arbeitstag als Kontoristin am 1. September 1939 den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erlebte.

Signatur
tobre-088.03
Referenzjahr
1939

Maximiliane Therese "Maxi" Besold Rotkreuzschwester während des Zweiten Weltkriegs

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Maxi Besold berichtet, wie sie ihre Eltern dazu überreden konnte, dass sie als Heranwachsende zur Hitlerjugend (BDM) durfte und warum es ihr dort überhaupt nicht gefiel.

Signatur
tobre-088.04
Referenzjahr
1935

David Ludwig Bloch Porzellanmaler, Kunstmaler, Emigrant

Themen

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet David Ludwig Bloch von seiner Tätigkeit als Maler in München nach seiner Entlassung aus dem KZ Dachau 1939. Um sich über Wasser zu halten, arbeitete er bei einem Malermeister und half ihm beim Anstreichen von Wohnungen. (Aufgrund seiner Gehörlosigkeit ist Bloch im Interview nur schwer zu verstehen.)

Signatur
zz-0297.01
Referenzjahr
1939

Dr. med. Ottmar Blum Arzt, Emigrant

Themen

Antisemitismus vor 1933

Jüdisches Leben

Ottmar Blum erinnert sich an antisemitische Übergriffe in München um 1932.

Signatur
zz-0417.01
Referenzjahr
1932

Willy Brandt Politiker (SPD); 1969-1974 Bundeskanzler

Themen

Die Anfänge des Nationalsozialismus in den 1920er-Jahren

Prägende Persönlichkeiten

Scheitern der Weimarer Republik

Willy Brandt schildert, wie es dem Elsässer Dr. Julius Leber gelang, die Sympathien und das Vertrauen der Lübecker Arbeiterschaft zu erringen. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA023529)

Signatur
tobre-186.01
Referenzjahr
1930

Chana Braun Bis 1956 Bewohnerin des DP-Lagers Föhrenwald; Schneiderin

Themen

Judendeportationen

Jüdische DPs (Displaced Persons)

Jüdisches Leben

Chana Braun berichtet über ihre Herkunft, die Vertreibung ihrer Familie nach dem deutschen Überfall auf Polen 1939 sowie über den Beruf ihrer Mutter.

Signatur
zz-1825.01
Referenzjahr
1939

Reinhard Burger Maurer, Emigrant

Themen

Erzwungene Auswanderung / Emigration von Juden

Jüdisches Leben

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Reinhard Burger, wie er auf einem Schiff während des britischen Mandats über Palästina illegale Emigranten ins Land schmuggelte.

Signatur
zz-0417.02
Referenzjahr
1939

Katharina Christiansen-Leber Journalistin; Tochter von Annedore und Julius Leber

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Parteien und Politiker

Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Katharina Christiansen an die Heimkehr ihres Vaters Julius Leber, als er 1937 aus der ersten, vierjährigen Haft entlassen worden war.

Signatur
tobre-189.01
Referenzjahr
1937

Katharina Christiansen-Leber Journalistin; Tochter von Annedore und Julius Leber

Themen

Opposition und Widerstand gegen das NS-Regime

Sippenhaft

Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Katharina Christiansen daran, wie sie und ihr kleiner Bruder nach der Verhaftung ihrer Eltern im Zuge des Attentats vom 20. Juli 1944 selbst in "Sippenhaft" genommen wurden. Außerdem beschreibt sie, wie ihre Mutter nach ihrer Entlassung um das Leben ihres Mannes kämpfte - mutig und entschlossen, aber letztlich vergeblich.

Signatur
tobre-189.02
Referenzjahr
1937

Marion Gräfin Dönhoff Journalistin, Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT; Widerstandsaktivistin gegen das NS-Regime

Themen

Machtergreifung / Machtübernahme / Machtübertragung 1933

Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Marion Gräfin Dönhoff an den Tag der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und an einen Aufmarsch der SA in Frankfurt am Main.

Signatur
tobre-188.01
Referenzjahr
1933

Marion Gräfin Dönhoff Journalistin, Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT; Widerstandsaktivistin gegen das NS-Regime

Themen

Machtergreifung / Machtübernahme / Machtübertragung 1933

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Marion Gräfin Dönhoff, dass sie sich vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Umfeld der Kommunisten als einzig wahre Opposition engagierte. Sie erinnert sich, wie sie einen Tag nach der "Machtergreifung" versuchte, die Hakenkreuzfahne von der Universität in Frankfurt am Main zu holen.

Signatur
tobre-188.02
Referenzjahr
1933

Marion Gräfin Dönhoff Journalistin, Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT; Widerstandsaktivistin gegen das NS-Regime

Themen

Machtergreifung / Machtübernahme / Machtübertragung 1933

Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Marion Gräfin Dönhoff die aus ihrer Sicht wichtigsten Gründe für die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und ihre spätere Durchsetzungsfähigkeit in der deutschen Bevölkerung.

Signatur
tobre-188.03
Referenzjahr
1933

Anna Drengler Haushaltshilfe, Näherin, Zugehfrau

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Arbeitssuche

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anna Drengler über ihre Bewerbung um eine Stelle als Haushaltshilfe in München im Jahr 1933.

Signatur
zz-1726.01
Referenzjahr
1933

Anna Drengler Haushaltshilfe, Näherin, Zugehfrau

Themen

Adolf Hitler - Begegnungen/Wahrnehmungen

Alltag im "Dritten Reich"

München

Anna Drengler beschreibt das Verhältnis ihrer Familie und der Gesellschaft zum Nationalsozialismus, eine Rede Adolf Hitlers auf dem Odeonsplatz in München und den Umgang der Nationalsozialisten mit Regimegegnern.

Signatur
zz-1726.02
Referenzjahr
1933