Diözese Würzburg


 


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Klostername: Münsterschwarzach, Ortsname: Schwarzach am Main
Münsterschwarzach - Von Mattonen und MissionarenDas Münster am Zusammenfluss von Schwarzach und Main entstand um das Jahr 788 als Eigenkloster der Karolinger. Königliche Prinzessinnen führten im 9. Jahrhundert den Frauenkonvent. Bereits 844 versprach Kaiser Ludwig der Deutsche das Kloster dem Bistum Würzburg. Nach dem Tod der Äbtissin Bertha, einer Tochter Ludwigs des Deutschen, zog Bischof Arn das Kloster an sich. Der Spross des Grafengeschlechts der Mattonen machte Schwarzach zu einem Eigenkloster ... mehr


Klostername: Schweinfurt, Benediktinerkloster, Ortsname: Schweinfurt
Peterstirn bei Schweinfurt ? Burgkloster und Klosterburg   Auf einem Bergsporn namens Peterstirn östlich von Schweinfurt am Main gelegen, befand sich eine der Stammburgen der zeitweilig am Obermain und in der Oberpfalz mächtigen Markgrafen von Schweinfurt. Im Zuge der Fehde von 1003 unterlag der Markgraf Hezilo König Heinrich II. Einem Bericht des Thietmar von Merseburg zufolge stiftete Eilica, die Mutter des Hezilo, noch im Jahr 1003 oder bald darauf ein Frauenkloster ... mehr

Klostername: Schweinfurt, Karmelitenkloster, Ortsname: Schweinfurt
Karmeliten in Schweinfurt ? vom Spital zur Geschützbastion   Im Jahr 1232 befreite König Heinrich VII. das Nikolausspital in der nachmaligen Reichsstadt Schweinfurt von allen früheren Rechtsverpflichtungen und stellte es unter seinen besonderen Schutz. Im späteren 13. Jahrhundert gelangten das Spital und seine dem hl. Nikolaus geweihte Kirche an den Bischof von Würzburg. Im zweiten Drittel des 14. Jahrhunderts erwarb der Schweinfurter Bürger Peter Esel das am südwestlichen Rand der Reichsstadt außerhalb ... mehr

Klostername: Sonnefeld, Ortsname: Sonnefeld
Zisterze Sonnefeld ? Hoffnung auf ewige Fürbitte   Franken wurde im 13. Jahrhundert von einem dichten Netz von Klöstern des Reformordens der Zisterzienser überzogen. Nahezu alle hochadligen Familien waren als Stifter beteiligt, da sie sich auf diese Weise ihre eigene Grablege und ewige Fürbitte für ihre Familien sichern wollten. Im Jahr 1260 stifteten die Herren von Sonneberg den Zisterzienserinnen auf ihrem Besitz in Ebersdorf bei Coburg den Bauplatz für ein Kloster. Die Lage ... mehr

Klostername: Banz, Ortsname: Staffelstein
Kloster Banz  ? Burgberg und Hort barocker Gelehrsamkeit   Die Benediktinerabtei Banz war bis zur Säkularisation das älteste Kloster am Obermain. Auf einem Bergsporn über dem Maintal thront noch heute die Klosteranlage. Ihre Kirche zählt zu den herausragenden Bauten des fränkischen Barock. Bereits im frühen Mittelalter war der Banzer Berg durch eine Ringwallanlage befestigt. Im späten 10. Jahrhundert errichteten die Grafen von Schweinfurt eine Burg. In ihren Mauern stiftete Alberada, eine ... mehr

Klostername: Theres, Ortsname: Theres
Theres ? Burg der Babenberger und Kloster der Benediktiner   Theres ("Therissa") am Main war im 10. Jahrhundert, neben Bamberg, die wichtigste Burg des mächtigen ostfränkischen Grafengeschlechts der Babenberger. Der Ortsname dürfte wohl eine Kurzform von ?Sintherihusan? sein. Nach dem Aufstand des  Markgrafen Hezelo schenkte König Heinrich II. die Burg Theres 1010 an das junge Bistum Bamberg, das er als neue Ordnungsmacht am Obermain etabliert hatte. Theres lag zwar in der Diözese des ... mehr

Klostername: Triefenstein, Ortsname: Triefenstein
Triefenstein – Seelsorge und Weinbau   Das im Jahr 1088 gegenüber von Lengfurt auf einer Anhöhe bei einer bereits bestehenden Peterskapelle gegründete Augustinerchorherrenstift Triefenstein ist ein Geschöpf der Wirren des Investiturstreits, die im Bistum Würzburg unter Bischof Adalbero (reg. 1045–1090) auf ihrem Höhepunkt waren. Als Gründer von Triefenstein gilt Gerung, der Dekan des Stifts Neumünster zu Würzburg als Anhänger der Reformbewegung ein Gegner Adalberos. Die lokale Überlieferung sieht den obsiegenden Bischof ... mehr

Klostername: Untermerzbach, Ortsname: Untermerzbach
Untermerzbach, Herz-Jesu-Heim der Pallottiner – Engagement im Gemeindeleben Nach den 1919 erfolgten Gründungen in Oberbayern und der Oberpfalz (siehe Freising und Falkenstein) kaufte die apostolische Männergemeinschaft der Pallottiner 1922 Schloss Untermerzbach in Unterfranken. Sie fügten dem Schloss einige Anbauten und Nebengebäude zu und richteten hier das Noviziat und eine philosophische Hochschule des Ordens ein. Die Brüder arbeiteten als Seelsorger in der Pfarrgemeinschaft Seßlach, Kaltenbrunn und Autenhausen und in den Kirchengemeinden der ... mehr

Klostername: Astheim, "Pons Mariae" (Mariä-Brück), Ortsname: Volkach
Astheim - Kartäuser am MainDie Kartause in Astheim, heute ein Ortsteil von Volkach, wurde Jahr 1409 von dem adligen Ehepaar Erkinger von Seinsheim und Anna von Bibra gestiftet. Um 1400 durch Belehnung in den Besitz von Astheim (früher: Ostheim) gelangt, plante der kriegserprobte Ritter hier ein geistliches Zentrum seiner Familie. Einer heute verlorenen Inschrift nach hatte das Stifterpaar bereits 1404 mit dem Umbau eines Hofgutes am Mainübergang bei der Stadt ... mehr

Klostername: Vogelsburg, Ortsname: Volkach
Vogelsburg ? Ein Gottesberg am Main   Drei Kilometer westlich von Volkach besteht auf der vom Main umflossenen Weinberghöhe  seit fast 700 Jahren ein Kloster. Die Karmelitenmönche tauften es in Erinnerung an den Berg Karmel ?Gottesberg? (Mons Dei). Spuren einer frühgeschichtlichen Befestigung belegen die günstige und begehrte Lage des Orts. Im Jahr 906 schenkte König Ludwig die Vogelsburg an das Kloster Fulda. Im 13. Jahrhundert war der Fuldaer Besitz am Main großenteils ... mehr
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