Klostername: Königshofen im Grabfeld, Ortsname: Bad Königshofen im Grabfeld Königshofen ? vom Kapuzinerkloster zum Kurpark
Erste Bemühungen um die Gründung eines Kapuzinerklosters in Königshofen im Grabfeld lassen sich im Jahr 1593 unter Würzburgs Fürstbischof Julius Echter (reg. 1573?1617) nachweisen. Doch erst ein halbes Jahrhundert später entsandte der Provinzial der vereinigten bayrisch-tirolischen Ordensprovinz im Jahr 1647 die ersten Kapuziner nach Königshofen. Die Bettelmönche errichteten dort ein Hospiz im Spital. Trotz ihrer anerkannten Arbeit in der Seelsorge ging es mit der ... mehr
Klostername: Lebenhan, Missionare von der Hl. Familie, Ortsname: Bad Neustadt a. d. Saale Lebenhan (Bad Neustadt a. d. Saale), Missionare von der Hl. Familie – Von der Rhön in die Weltmission
Die 1895 in Grave bei Nijmegen (Niederlande) gegründete Männerkongregation der Missionare von der Heiligen Familie (lat. Missionarii a Sacra Familia, abgekürzt MSF) erwarb 1919 das ehemalige Schlossgut im unterfränkischen Ort Lebenhan (seit 1978 ein Stadtteil von Bad Neustadt). Das Anwesen befand sich bis 1865 im Besitz der fränkischen Adelsfamilie von Gebsattel, die es ... mehr
Klostername: Neustadt a.d. Saale, Ortsname: Bad Neustadt a.d. Saale Mönchische Bescheidenheit ? die Karmeliten in Neustadt
In Bad Neustadt an der Fränkischen Saale findet sich ein ehemaliges Karmelitenkloster, das heute wohl nur noch wegen einer Brauerei gleichen Namens ein Begriff sein dürfte. 1348 hatte die Pest in Neustadt so heftig gewütet, dass die Bürger in ihrer Not aus Würzburg Beschuhte Karmeliten in den Ort riefen. Die Inschrift einer Glocke aus dem Jahr 1352 erinnert daran: ?Die erber burger ... zv newstadt ... mehr
Klostername: Wechterswinkel, Ortsname: Bastheim Zisterzienserinnen in der Rhön
Zu den ältesten Zisterzen in Franken gehört das wenige Kilometer nördlich von Bad Neustadt in der Rhön gelegenen einstige Frauenkloster Wechterswinkel, das vor dem 14. März 1144 gegründet wurde. An diesem Tag stellte Papst Lucius III. das Kloster unter den Schutz des hl. Petrus und verpflichtete die Nonnen zum Gehorsam gegen den Würzburger Bischof Embricho (reg. 1127?1146). Bereits 1147 konnte das Kloster die Zisterze Ichtershausen in Thüringen ... mehr
Klostername: Kreuzberg, Ortsname: Bischofsheim a.d. Rhön Der Kreuzberg ? die höchst gelegene Wallfahrt in der Diözese Würzburg
Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts gibt es eine ungebrochene Wallfahrtstradition auf den Kreuzberg, mit 928 Metern das höchst gelegene Wallfahrtsziel in der Diözese Würzburg. Für das Jahr 1647 ist erstmals die Prozession der noch heute bestehenden Würzburger Kreuzbruderschaft überliefert. Ausgehend vom Neumünster in der Domstadt führt diese alljährlich vom 20. bis 24. August eine große Gruppe Wallfahrer den 180 ... mehr
Klostername: Bischofsheim, Ortsname: Bischofsheim a.d. Rhön Bischofsheim ? Zankapfel zwischen frommen Brüdern
Der Legende nach soll der iroschottische Wandermissionar und Frankenapostel St. Kilian mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan im Jahr 686 auf dem Aschberg oberhalb Bischofsheim in der Rhön eine heidnische Kultstätte zerstört und ein erstes hölzernes Kreuz aufgerichtet haben. Davon rührt der seit dem 17. Jahrhundert gebräuchliche Name Kreuzberg her, der mit seinen 930 Metern den höchsten Berg der bayerischen Rhön bildet. Auf seinem Gipfel ... mehr
Klostername: Frauenroth, Ortsname: Burkardroth Frauenroth ? Stiftung eines Minnesängers
Unweit von Bad Kissingen in der bayerischen Rhön finden sich auf der Gemarkung von Burkardroth in einem stillen Seitental des Flüsschens Aschach die Überreste des Zisterzienserinnenklosters Frauenroth. Der Minnesänger Graf Otto von Botenlauben und seine Gemahlin Beatrix von Cortenay gründeten das Kloster im Jahr 1231. Sie nannten es ?Novalis Sanctae Mariae?, Rodung für die heilige Maria, also: Frauenroth. Wie in Kitzingen ist auch hier eine ... mehr
Klostername: Coburg, Franziskanerkloster, Ortsname: Coburg Die Franziskaner im mittelalterlichen Coburg ? Wettstreit mit den Benediktinern
Unterhalb der Coburg erfolgte im 13. Jahrhundert unter den Grafen von Henneberg die planmäßige Anlage einer Stadt. Für die soziale und seelsorgerische Betreuung der Bewohner wurde neben der schon bestehenden Benediktinerpropstei St. Peter und Paul eine weitere Klostergründung notwendig. Die Herren von Schaumberg und Coburg erwiesen sich als wohltätige Stifter eines Barfüßerklosters. Die Franziskaner als wortgewaltige Mahner ernsthafter christlicher Lebensführung ... mehr
Klostername: Coburg, St. Peter und Paul, Ortsname: Coburg St. Peter und Paul in Coburg ? Seelsorge und Bildung der Benediktiner
Das in Thüringen gelegene Benediktinerkloster Saalfeld hatte bei seiner Gründung durch Erzbischof Anno von Köln unter anderem auch Besitz im heutigen Coburg erhalten. Zur besseren Verwaltung dieser Güter wurde um 1075 eine Propstei gegründet. Diese erste Mönchsniederlassung mit einer Kirche Peter und Paul befand sich auf dem Berg, wo heute die Veste Coburg über der Stadt thront. Um die ... mehr
Klostername: Dettelbach, Ortsname: Dettelbach Dettelbach - Marianisches Zentrum im Bistum Würzburg
Der Würzburger Fürstbischof Julius Echter (reg. 1573?1617) setzte sich spätestens ab 1585 an die Spitze der Gegenreformation in Franken. Einerseits säkularisierte er mit großer Energie marode Klöster wie etwa Heiligenthal oder Mariaburghausen zugunsten der von ihm gegründeten Universität oder des Juliusspitals. Andererseits förderte Echter mit dem gleichen Einsatz die Neugründung von Klöstern, wenn es ihm für sein Ziel der Rekatholisierung des Bistums hilfreich ... mehr