Klostername: Königsberg, Augustinerterziarinnen, Ortsname: Königsberg in Bayern Die Schwestern von der Akelei in Königsberg. Die „Königin“ und ihre adeligen Damen
Mit dem Niedergang der Grafen von Henneberg ab der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Königsberg zu einer Exklave, fernab vom sächsisch-thüringischen Coburg und allseits umgeben vom Hochstift Würzburg. Erst durch den Volksentscheid von 1920 gelangte Königsberg mit dem Herzogtum Sachsen-Coburg an Bayern.
Diese exklusiv adlige Verbindung war einmalig in Europa. Es handelte sich weder um einen Orden noch ... mehr
Klostername: Königsberg, Augustinerkloster, Ortsname: Königsberg in Bayern Königsberger Augustiner ? Frühe Parteigänger Martin Luthers
Erst seit 1921 gehört Königsberg zu Bayern. Die kleine Stadt liegt am Westabhang der südlichen Hassbergkette, etwa in der Mitte zwischen Hassfurt und Hofheim. Seinen Namen trägt Königsberg nach der auf dem Schlossberg gelegenen mittelalterlichen Burganlage. Ursprünglich eine fränkische Königsdomäne, der Sage nach von den Karolingern gegründet, gelangte die Burg über verschiedene Besitzer im Jahr 1249 an die Grafen von Henneberg. Sie machten ... mehr
Klostername: Michelfeld (Unterfranken), Ortsname: Marksteft Michelfeld ? ein Frauenstift des 13. Jahrhunderts
Im Jahr 1245 wurde in Michelfeld, zwischen Mainbernheim und Marktsteft nahe Kitzingen gelegen, ein Stift für Prämonstratenserinnen gegründet. Dieser Frauenkonvent unterstand dem Abt von Oberzell bei Würzburg, wobei sich jedoch der Bischof von Würzburg das Recht der Bestätigung der Wahl der Priorin vorbehielt. Die päpstliche Bestätigung des Klosters erfolgte 1261. Wegen des Verfalls der klösterlichen Zucht übersiedelten die Nonnen bereits im Jahr 1305 ... mehr
Klostername: Miltenberg, Engelberg, Ortsname: Miltenberg Himmelsstiege zum Engelberg
Ein Wallfahrtsweg aus dem Jahr 1637 mit 612 Stufen aus rotem Sandstein, die so genannten Engelsstaffeln oder Himmelsstiege, führt von Großheubach am Main auf den Engelberg hinauf, einem markanten Felsausläufer des Spessart. Sechs Kapellen aus der Barockzeit und 14 Kreuzwegstationen von 1866 begleiten diesen Staffelweg auf den Berg zur Kloster- bzw. Wallfahrtskirche St. Michael hinauf. Bis in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man dort Gläubige antreffen, ... mehr
Klostername: Münchsteinach, Ortsname: Münchsteinach Münchsteinach ? ein Adelskloster ringt um Unabhängigkeit
Das Benediktinerkloster Steinach im Steigerwald wurde von den Edlen Adalbero von Steinach und seiner Schwester Adelheid aus dem Geschlecht der Grafen von Rothenburg gegründet. Sie hatten den Entschluss gefasst, der Welt zu entsagen und aus ihrem Erbbesitz eine Zelle zu Ehren Gottes und des heiligen Nikolaus zu machen. 1133 übertrugen sie ihre Besitztümer Steinach, Burleswagen, Simmringen und Burg Gröningen Bischof Embriko von Würzburg. Damit ... mehr
Klostername: Bildhausen, Ortsname: Münnerstadt Bildhausen ? reiches Zeugnis der zisterziensischen Vergangenheit
Die Geschichte des Zisterzienserklosters Maria Bildhausen reicht zurück bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts. Graf Hermann von Höchstadt, auch genannt von Stahleck, stiftete kurz vor seinem Tod am 2. Oktober 1156 gemeinsam mit seiner Gemahlin Gertrud, der Schwester König Konrads III., eines seiner Stammgüter mit Namen Bilheldeshuse, im Tal der Dippach gelegen, zur Gründung eines Klosters. Die nach der hl. Bilhild benannte, gemäß ... mehr
Klostername: Münnerstadt, Ortsname: Münnerstadt Im Spiel der Mächte ? die Augustinereremiten in Münnerstadt
Das am Rand des Grabfeldgaus in einer Talniederung der zur Fränkischen Saale fließenden Lauer gelegene Münnerstadt wird im Jahr 770 erstmals urkundlich erwähnt. Nicht zuletzt begünstigt durch die Handelstraße zwischen Nürnberg und Erfurt, entwickelte sich Münnerstadt im Mittelalter zu einem regionalen Zentrum. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bekam der angesehene Deutsche Orden die Pfarrei übertragen. Zwischen 1251 und 1336 ... mehr
Klostername: Birkenfeld, Ortsname: Neustadt a.d. Aisch Birkenfeld ? Heimstatt adliger Damen
Wie die meisten fränkischen Klöster der Zisterzienserinnen wurde auch Birkenfeld im 13. Jahrhundert gegründet. Stifter waren Friedrich III. von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg, und seine zweite Gemahlin Helena aus dem herzoglichen Haus Sachsen. Das gräfliche Paar erwarb um das Jahr 1285 auch die Stadt Neustadt a. d. Aisch, die im Zuge der Zollerschen Territorialpolitik zum wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zentrum des Aischgrundes aufstieg. Der Konvent ... mehr
Klostername: Neustadt am Main, Ortsname: Neustadt am Main Neustadt am Main zwischen König und Bischof
Würzburgs zweiter Bischof Megingoz verzichtete vermutlich im Jahr 768 auf sein Amt und zog mit einigen Getreuen in den am Mainviereck westlich von Karlstadt gelegenen Ort Rorinlacha. Um das Jahr 770 gründete er dort das Benediktinerkloster Neustadt. Da er es direkt dem Schutz Karls des Großen unterstellte, nimmt man an, dass der Frankenkönig an der Gründung ebenfalls beteiligt war. Spätestens 794 war Neustadt ... mehr
Klostername: Tückelhausen, Ortsname: Ochsenfurt Tückelhausen - Vom Prämonstratenserstift zum Kartäusermuseum Die wechselvolle Geschichte des Klosters Tückelhausen reicht zurück in das frühe Mittelalter. Auf dem Lambertusberg, einem Höhenzug bei Ochsenfurt, befand sich eine dem hl. Lambert von Lüttich geweihte Wallfahrtskapelle. Hier entstand eine Reihe von Klausen frommer Frauen und Männer, dann eine geistliche Gemeinschaft, wohl nach der Regel des hl. Augustinus. Um 1138 gründete der hl. Bischof Otto von Bamberg bei St. Lambert eine neue ... mehr