Albert Lörcher Widerstandsaktivist, Gewerkschaftsfunktionär, Buchhändler
Albert Lörcher beschreibt die deprimierende Situation nach der Weltwirtschaftskrise 1929.
Albert Lörcher Widerstandsaktivist, Gewerkschaftsfunktionär, Buchhändler
Albert Lörcher schildert, wie sie in der Sozialistischen Arbeiterjugend in der Weimarer Republik auch bewusst antisemitische NS-Literatur wie Adolf Hitlers „Mein Kampf“ oder Alfred Rosenbergs „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ lasen, um sich mit dieser Gedankenwelt kritisch auseinanderzusetzen.
Albert Lörcher Widerstandsaktivist, Gewerkschaftsfunktionär, Buchhändler
Albert Lörcher schildert seine Erlebnisse vom Hitlerputsch am 9. November 1923 in München. Zudem erläutert er die politische Voreingenommenheit der Justiz in der Weimarer Republik, die sich insbesondere im Prozess zum gescheiterten Putsch zeigte.
Adolf Maislinger Maschinenschlosser, KPD-Widerstandsaktivist
Adi Maislinger berichtet von seinen beiden Verhaftungen, die er bereits vor 1933 erlebte.
Maria Mandlinger Gewerkschafterin
Maria Mandlinger berichtet von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ab 1929 auf die ländlichen Gebiete in Bayern und den wachsenden Antisemitismus.
Maria Mandlinger Gewerkschafterin
Maria Mandlinger erinnert sich an ihre Kindheit in Glonn bei Indersdorf und erläutert die Strukturen im Dorf und in der Landwirtschaft.
Edgar Mathe 1990-2014 Geschäftsführer der WBG Augsburg
Edgar Mathe erinnert daran, dass die Wohnbaugesellschaft (WBG) Augsburg 1927 entstanden war, um die katastrophalen Wohnverhältnisse der Weimarer Republik zu bekämpfen.
Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung
Emmy von Miller schildert, wie sie 1927 durch die Heirat mit Rudolf von Miller in die Familie von Miller kam. Außerdem erinnert sie sich daran, wie Oskar von Miller bei einem Festessen mit Großindustriellen und Politikern seine Ablehnung Hitlers zum Ausdruck brachte.
Rudolf Rupert von Miller Ingenieur, Unternehmer
Rudolf von Miller erläutert anhand der Eröffnungsfeier des Deutschen Museums die Unternehmenskultur, die sein Vater Oskar von Miller in dessen Ingenieurbüro in Anlehnung an den Großvater Ferdinand von Miller etabliert hatte.
In diesem Ausschnitt beschreibt Erich Ortenau, wie er die rechtsextremistischen Putschversuche der frühen 1920er-Jahre wahrnahm.
Carl Ostermayer KZ-Überlebender, Drucker, Fotograf
Carl Ostermayer schildert, wie er als krankes Kind nach der Inflation 1923 von seinem mittellosen Vater zu einem kinderlosen Ehepaar in Pflege gegeben wurde.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl geht auf die Gründung der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer (Z&M) in Ruderting 1925 sowie auf die lokalen Berufsbilder von Frauen im frühen 20. Jahrhundert ein.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl schildert die Bedeutung des katholischen Glaubens und den Schulalltag in Ruderting um 1900. Außerdem spricht sie über die Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl beschreibt die Tätigkeiten der Bauersfrauen als saisonale Arbeitskräfte bei der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer.
Johann Christoph Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos Jurist, Manager
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Christoph Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos über die Folgen für den Adel durch den Sturz der Monarchie 1918 und vergleicht die Lage mit 1945: Der Adel verlor 1918 seine Privilegien und das Ansehen. Die Stimmung war schlechter als nach dem Zweiten Weltkrieg.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Anna Pröll schildert ihre Jugend in einem eher national und vaterländisch geprägten Turnverein in Augsburg-Pfersee und wie sie ab 1931 in Kontakt mit der KPD kam.
Eleonore Romberg beschreibt die bescheidenen Verhältnisse, in denen sie aufwuchs. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Maria Romeis beschreibt, wie sie und ihr Ehemann, der Bildhauer Karl Romeis, in den frühen 1920er-Jahren mit der Inflation zu kämpfen hatten.
Klaus Rose schildert die Geschichte des politischen Aschermittwochs.
Lola Sinz-Kronheimer beschreibt ihre Herkunft aus einer weitgehend assimilierten, liberalen jüdischen Familie in München.
Lola Sinz-Kronheimer erinnert sich an ihre ersten Schritte als Konzertpianistin Anfang der 1930er-Jahre in München.
Ludwig Stark KZ-Überlebender, Maurer, Angestellter
Ludwig Stark berichtet über die Verhältnisse, in denen er während des Ersten Weltkriegs und der Inflation 1923 aufwuchs.
Dr. Ruth Strahl Tochter von Kurt Eisner
Ruth Strahl erinnert sich an Kurt Eisner als Vaterfigur. (Nur Ton)
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Käte Strobel an ihr Engagement in der Sozialistischen Proletarischen Jugend der USPD und der Sozialistischen Arbeiterjugend der SPD. An der Nürnberger Volkshochschule besuchte sie Seminare über die Vereinigten Staaten von Europa. Das Familienleben war vom strikten Ideal der Gleichberechtigung bestimmt. Deshalb mussten auch die Brüder bei der Hausarbeit mithelfen. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)