Florian Besold erläutert die Bedeutung der Bayerischen Verfassung für die unmittelbare Nachkriegszeit und den Umgang mit heimatvertriebenen Sudetendeutschen in Bayern.
Edith Frank Flüchtling, Lehrerin, Ortsheimatpflegerin
Edith Frank berichtet, wie die verschiedenen Vertriebenengruppen mit dem Hochdeutschen umgingen und welche unterschiedlichen Dialekte in der Schule zu hören waren.
Peter Glotz berichtet über die Arbeitssituation seiner Eltern, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge nach Deutschland kamen.
Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)
Maria Günzl berichtet über die Unterstützung des sozialdemokratischen Widerstands gegen das NS-Regime im sudetendeutschen Grenzgebiet. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Günzl über ihre Verhaftung nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht ins Sudetenland 1938 und über die Gründe, warum sie zuvor nicht emigrierte. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Günzl - ausgehend von ihrer Entlassung aus dem KZ Ravensbrück 1942 - über ihre Verhaftung und die beim Verhör durch die Gestapo erlittene Gewalt. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Günzl darüber, wie ihr nach ihrer Entlassung aus dem KZ Ravensbrück Bekannte und ehemalige Parteigenossen begegneten. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Maria Günzl Fabrikarbeiterin; Widerstandsaktivistin; Politikerin (SPD)
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Maria Günzl von Träumen, die sie während ihrer zweiten Inhaftierung hatte. Sie sollte zusammen mit anderen am 08.05.1945 hingerichtet werden, träumte aber in der Nacht zuvor, dass sie am 8. Mai befreit würden. Tatsächlich wurde die Hinrichtung durch den Einmarsch sowjetischer Truppen in letzter Minute verhindert. (Nur Ton; Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag)
Fritz Heine 1933-1945 Widerstandsaktivist im Exil, 1946-1958 Mitglied des SPD-Pateivorstands
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Fritz Heine über die Tätigkeit der Sopade-Grenzsekretariate in der Tschechoslowakei und die Anfertigung und Verteilung der Deutschland-Berichte (grüne Berichte).
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Edeltraud Hoyer über die Bedeutung und den Inhalt der Holzkiste, die ihre Eltern bei ihrer Flucht aus dem Sudetenland 1945 mit sich nehmen konnten.
Franz Jungwirth Politiker (CSU); 2000-2008 Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Franz Jungwirth über die Vertreibung seiner Familie aus dem Sudetenland, die Ankunft in Bayern und die Einweisung auf einen Bauernhof in Berg bei Metten.
Prof. Otfried Preußler Heimatvertriebener, Schriftsteller
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Otfried Preußler, wie er in seiner sudetendeutschen Heimat Reichenberg durch reichhaltige Bücherlektüre, das noch aus der Zeit der Habsburgermonarchie beeinflusste Schulsystem und häufige Theaterbesuche kulturell geprägt wurde.
Prof. Otfried Preußler Heimatvertriebener, Schriftsteller
Im hier gezeigten Ausschnitt erläutert Otfried Preußler am Beispiel des "Hörbe mit dem großen Hut" und des "Räuber Hotzenplotz", wie Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner sudetendeutschen Heimat Eingang in sein literarisches Werk gefunden haben.
Prof. Otfried Preußler Heimatvertriebener, Schriftsteller
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Otfried Preußler die Startbedingungen als Heimatvertriebener in Bayern.
Prof. Otfried Preußler Heimatvertriebener, Schriftsteller
Im hier gezeigten Ausschnitt erläutert Otfried Preußler die Bedeutung des Umstands, dass sich in Rosenheim besonders viele Heimatvertriebene aus Reichenberg im Sudetenland ansiedelten, für eine gelingende Integration.
Prof. Dr. Friedrich Prinz Heimatvertriebener, Historiker, Universitätsprofessor
Prof. Dr. Friedrich Prinz berichtet im hier gezeigten Ausschnitt, wie ihm sein Dialekt die Integration in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg erleichterte.
Erika Rahnsch Heimatvertriebene, Angestellte
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Erika Rahnsch über die Exportschwierigkeiten der Glashütte Waldkraiburg und die Verschmelzung mit der Neugablonzer Glashütte zur Südbayerischen Sudetenglashütte 1951.
Walli Richter Heimatvertriebene, Verbandsfunktionärin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walli Richter davon, wie sie sich als elfjähriges Flüchtlingskind während eines Krankenhausaufenthalts ihrer Mutter 1946 selbst verpflegen musste.
Walli Richter Heimatvertriebene, Verbandsfunktionärin
Walli Richter schildert im hier gezeigten Ausschnitt ihre ersten Eindrücke von Bayern nach der Flucht aus Oberleutensdorf im Sudetenland. In Bayreuth wurden sie schließlich in einem Lager vom Roten Kreuz versorgt.
Walli Richter Heimatvertriebene, Verbandsfunktionärin
Walli Richter erzählt im hier gezeigten Ausschnitt über den Besuch ihrer Heimat im Sudetenland nach der Grenzöffnung 1990 und die Einstellung ihrer Mutter zur verlassenen Heimat. Die Erinnerungsbilder entsprachen nicht mehr den Vorstellungen. Ihre Mutter fühlte sich stets heimatlos.
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Otto Rubner von den Gründen, die zur Aussiedlung seiner Familie aus dem Egerland nach Bayern führten.
Lore Schretzenmayr Heimatvertriebene, Familienforscherin
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Lore Schretzenmayr ihre Ausweisung von Aussig (Sudetenland) über die Zwischenstation Cottbus nach Bayern.
Lore Schretzenmayr Heimatvertriebene, Familienforscherin
Lore Schretzenmayr berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über die erfolgreiche Integration ihres Vaters, eines Heimatvertriebenen aus Aussig. Er schaffte sich in Regensburg eine neue Existenz, indem er u.a. Kontakte zu Displaced Persons (DPs) nutzte und ehemalige Angestellte aus Aussig zu sich holte.
Walter Stain Politiker (BHE); 1954-1962 Staatsminister für Arbeit und Soziales
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Walter Stain über seine Tätigkeit als Staatssekretär für das Flüchtlingswesen ab 1953.