Wendelin Osterried 1950-1962 Bergarbeiter (Hohenpeißenberg); ab 1964 Elektriker
Wendelin Osterried beschreibt die Arbeiten beim Abteufen (= Tiefermachen) des Wetterschachts sowie die Zusammenführung der Bergwerke Peißenberg und Hohenpeißenberg unter Tage.
Wendelin Osterried 1950-1962 Bergarbeiter (Hohenpeißenberg); ab 1964 Elektriker
Wendelin Osterried spricht über die Bedingungen, unter denen die Verbindung der Bergwerke Peißenberg und Hohenpeißenberg unter Tage hergestellt wurde.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl erklärt, weshalb und wie sie angefangen hat, die Geschichte Rudertings zu erkunden. Ein Ausgangspunkt war die Beschäftigung mit der faszinierenden Biografie der Rosl Obermüller.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl schildert, wie sich die Familie Muttenhammer 1901 in Ruderting ansiedelte und welchen Einfluss Alois Muttenhammer I. auf die Ortsentwicklung hatte. Zudem spricht sie über die Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs in Ruderting und die frühe Demokratisierung im Wirtshaus und im Gemeinderat.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl geht auf die Gründung der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer (Z&M) in Ruderting 1925 ein. Die Heimatforscherin beschreibt die lokalen Berufsbilder von Frauen im anfänglichen 20. Jahrhundert und die vielfältigen Funktionen des Wirtshauses der Muttenhammer in Ruderting.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
In diesem Ausschnitt beschreibt Eva Maria Öttl die Bedeutung des katholischen Glaubens und den Schulalltag in Ruderting um 1900. Außerdem spricht sie über den Produktionsstandort, die Trichinenbeschau, die Lebensmittelkühlung, die Produktion – auch für die Wehrmacht – und die Firmenphilosophie der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Die Heimatforscherin Eva Maria Öttl schildert die Tätigkeiten der Bauersfrauen als saisonale Arbeitskräfte bei der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer und erläutert die Entwicklungen, die zur Eröffnung des ersten Kaufhauses und der ersten Tankstelle in Ruderting in den 1920er-Jahren führten.
Dr. Uli Otto Lehrer, Musiker, Widerstandsaktivist gegen die WAA Wackersdorf
Uli Otto beschreibt den musikalischen Protest gegen den Bau der WAA in Wackersdorf in den 1980er-Jahren und die Motive der Deutsch-Folk-Gruppe „Anonym“.
Dr. Uli Otto Lehrer, Musiker, Widerstandsaktivist gegen die WAA Wackersdorf
Uli Otto berichtet über den Hintergrund des WAA-Folkfestivals 1986 und die teilnehmenden Musikgruppen und Künstler.
Dr. Uli Otto Lehrer, Musiker, Widerstandsaktivist gegen die WAA Wackersdorf
Uli Otto schildert das historisch-politische Lieder-Repertoire der Gruppe „Anonym“ und weiterer Künstler im musikalischen Protest gegen den Bau der WAA in Wackersdorf in den 1980er-Jahren.
Lydia Pasternak Altenpflegerin; aus Russland stammende Bundesbürgerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Lydia Pasternak über den Ablauf ihrer Umsiedlung von Sibirien nach Deutschland, ihre Aufnahme durch das Rote Kreuz und die Lebensumstände in einem Übergangswohnheim in Schwabach.
Lydia Pasternak Altenpflegerin; aus Russland stammende Bundesbürgerin
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Lydia Pasternak über ihre Taufe in Schwabach und die gelungene Integration über die Kirchengemeinde.
Nicolo Pau Darsteller GLEIS 11, Maschinenschlosser
Nicolo Pau schildert die Reise vom frühlingshaft warmen Italien nach Deutschland und seine Ankunft im eiskalten München 1960.
Ruth Paulig Dipl. Biologin; Kunsterzieherin; Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Ruth Paulig schildert, wie sie die Proteste gegen die WAA Wackersdorf erlebte und wie breit das gesellschaftliche Bündnis war, das diese getragen hat.
Imogen Pfarr-Otto spricht über die 1986 gespielten Kasperltheaterstücke „Bauzaunfressen“ und „Der Kasperl heizt dem Teufel ein“ als Aktionen gegen den Bau der WAA.
Imogen Pfarr-Otto erläutert die Regensburger Aktion „Schifferlfahrt“ im Oktober 1987 vom Verein „Mütter gegen Atomkraft“ im Kampf gegen die WAA in Wackersdorf.
Karl Pfrogner Polizeibeamter; 1985-1988 Einsatzleiter der Bereitschaftspolizei in Wackersdorf
Karl Pfrogner spricht über Protestaktionen während den ersten Baumrodungen 1985 beim Bau der WAA-Wackersdorf.
Karl Pfrogner Polizeibeamter; 1985-1988 Einsatzleiter der Bereitschaftspolizei in Wackersdorf
Karl Pfrogner berichtet von den Aufgaben der Polizei bei den Protesten gegen den Bau der WAA in Wackersdorf.
Karl Pfrogner Polizeibeamter; 1985-1988 Einsatzleiter der Bereitschaftspolizei in Wackersdorf
Karl Pfrogner spricht über die Sonntagsspaziergänge und das Protestverhalten einzelner Aktionsgruppen gegen die WAA.
Ruth Pirzer Heimatvertriebene; Versicherungsmaklerin
Ruth Pirzer spricht über ihre Hochzeitsreise in den Bayerischen Wald und ihre prekäre Wohnsituation.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz, wie er während des Zweiten Weltkriegs einen belgischen Kriegsgefangenen, der in einer Amberger Bäckerei arbeitete, zurück in das Gefangenenlager begleiten musste. Zudem berichtet er, wie er die Bombardierung der Amberger Luitpoldhütte 1945 miterlebte. Außerdem erklärt er, wie in der Nachkriegszeit in Amberg allmählich ehemalige NSDAP-Parteimitglieder aus dem öffentlichen Dienst entlassen wurden.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz seine damalige Wahrnehmung der jüdischen Bevölkerung Ambergs vor Kriegsbeginn. Zudem erklärt er, wie im Rahmen der Reichspogromnacht 1938 die Amberger Synagoge zerstört wurde und er die öffentliche Verbrennung ihrer Inneneinrichtung miterlebte.
Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz den Beginn seiner Lehre im Arbeitsamt Amberg 1943 und die damalige Funktion des Reichstreuhänders der Arbeit im Arbeitsamt. Zudem erklärt er, wie primär polnische Zwangsarbeiter durch das Arbeitsamt für die Rüstungsindustrie rekrutiert wurden.
Herbert Pöhnl schildert seine intensive fotographische Beschäftigung mit dem Bayerischen Wald und die Einführung des Begriffs „HinterBayern“.