Dr. Hans Auerbach Rechtsanwalt, Emigrant
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Hans Auerbach davon, wie er sich bei Beginn des Ersten Weltkriegs als Freiwilliger meldete und erfahren musste, dass ihm als Jude die Offizierslaufbahn verwehrt blieb.
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Josef Felder an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 und die Begeisterung der Bevölkerung, die nicht zuletzt durch die militaristische Propaganda im Schulunterricht ab der Jahrhundertwende vorbereitet worden war. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder, wie seine anfänglichen Sympathien für Kurt Eisner als Revolutionsführer von 1918 schwanden, als dieser Anfang Februar 1919 auf einem internationalen Sozialistenkongress in Bern die alleinige Kriegsschuld für das Deutsche Reich einräumte - in der illusorischen Hoffnung, so bessere Friedensbedingungen erreichen zu können. (nur Ton)
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl schildert, wie sich die Familie Muttenhammer 1901 in Ruderting ansiedelte und welchen Einfluss Alois Muttenhammer I. auf die Ortsentwicklung hatte. Zudem spricht sie über die Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs in Ruderting und die frühe Demokratisierung im Wirtshaus und im Gemeinderat.
Ludwig Stark KZ-Überlebender, Maurer, Angestellter
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Ludwig Stark über die Verhältnisse, in denen er während des Ersten Weltkriegs und der Inflation 1923 aufwuchs.
Ludwig Stark KZ-Überlebender, Maurer, Angestellter
Ludwig Stark spricht im hier gezeigten Ausschnitt über die miserablen Bedingungen, die seine Schulzeit in München um 1917 beeinflussten (u.a. wirkte sich ein extremer Platzmangel bei ihm daheim negativ auf die Erledigung der Hausaufgaben aus).
Dr. Ruth Strahl Tochter von Kurt Eisner
Ruth Strahl erinnert sich an Kurt Eisner als Vaterfigur. (Nur Ton)
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Käte Strobel daran, wie ihr Vater aufgrund einer TBC-Erkrankung erst spät als Soldat zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Als er aus dem Krieg heimkehrte, wandte er sich von der SPD zur USPD, da er gegen die Kriegskredite gewesen war. Diese Entscheidung habe für die ganze Familie gegolten. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Prof. Clemens Weber Architekt; Abteilungsleiter der Obersten Baubehörde
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Clemens Weber über die Einberufung seines Vaters nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger am 28.06.1914. (Der Zeitzeuge verwechselt dabei seinen 9. Geburtstag am 28.06.1914 mit dem Tag seiner Geburt 1905.)